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Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 870

17. April 2026

Drei halbfertige Blogbeiträge im Editor und das Leben lässt mir nicht die Zeit, daran zu arbeiten. Also lest ihr hier wie jeden Freitag erstmal mein Gedankensalat mit den Freitagstipps und der Rest kommt in der nächsten Tagen.

Vorgestern wurde ich vom Lärm des Rasenmähers geweckt, aber auch vom Geruch frisch gemähten Grases. Ein Hauch von Sommer, ein Hauch von “das Schlimmste ist vorbei”. Am Montag kommen die Winterreifen runter. Leider reißen notwendige neue Sommerreifen auch ein Loch in meine Haushaltskasse, aber was sein muss. TÜV ist auch fällig, ich bin schon drei Wochen drüber. Aber was will man machen, wenn die Werkstatt so ausgebucht ist.

Freitagstipps April

Was ist mir noch von der Woche in Erinnerung? Ich habe viel Zeit am Basteltisch mit Rumprobieren und Vorbereitungen verbracht, weil morgen und übermorgen Workshops bei mir stattfinden und ich sicher gehen wollte, dass eine neue Technik auch für meine Gäste perfekt funktioniert und sie mit tollen Ergebnissen nach Hause gehen können. Wir werden mit den eigenen Fotos meiner Gäste drucken, nachdem das mit meinen eigenen Fotos schon so gut funktioniert hat. Die beiden Workshops waren schnell ausgebucht und ich hatte so viele Anfragen zu diesem Thema, dass ich einen ähnlichen Workshop sicher in Kürze nochmal anbieten werde. Geplant habe ich die nächsten Workshops eigentlich am 30. und 31. Mai. Meine Newsletter Abonnenten erfahren es als Erste. Meinen Newsletter könnt ihr gerne über das Kontaktformular abbonnieren.

Am Mittwoch war ich wieder dran, ehrenamtlich im Seniorencafe bei uns im Ort die Bewohner mit Kaffee und Kuchen zu verwöhnen. Da ich es verpeilt hatte, rechtzeitig einen Kuchen zu backen oder dafür einzukaufen, habe ich schnell den Teig für meine bewährten gelingsicheren Buttermilchwaffeln zusammengerührt, mein bewährtes Super Waffeleisen*, rote Grütze und den gefüllten Sahnespender* eingepackt und meine Omis waren entzückt. Es roch im ganzen Haus, sie kamen alle schon mit erhobener Nase mit ihren Rollatoren reingeschlufft und freiuten sich. Manchmal sind spontane einfache Lösungen einfach die besten. Das Gute an den Buttermilchwaffeln ist auch, dass man sie am nächsten Tag super im Toaster aufbacken kann – sie schmecken dann knusprig und wie frisch gebacken. Leider blieben dieses Mal keine übrig, sie sind zu gut angekommen.

Freitagstipps Buttermilchwaffeln

Und sonst so?

Ich hatte in der vergangenen Woche wirklich heftige Entzugserscheinungen, weil der positive und so verbindende Weltraum und NASA Content auf Social Media wieder von den absurdesten Nachrichten verdrängt wurde.

Ich habe kürzlich den Beitrag einer MAGA-Influencerin gelesen, die schreibt, dass sie Katholikin sei und dass der Papst sie als solche nicht repräsentiere. Der Papst. Repräsentiert. Keine Katholiken. Ja, so habe ich auch geguckt. Das Ausmaß an aggressiver Dummheit, das aus den USA zu uns herüberschwappt, hat ein ähnlich bedrohliches Maß angenommen wie die Klimakrise.

CNN hat etwas unfassbar schockierendes aufgedeckt. Es gibt eine Website namens Motherless, die allein im Februar 62 Millionen Besucher verzeichnete. Auf dieser Seite zeigen sich Männer gegenseitig, wie sie ihre Ehefrauen und Partnerinnen unter Drogen setzen, sie im bewusstlosen Zustand vergewaltigen, die Taten filmen und die Videos teilen. Sie nennen es „Schlaf-Content“. Ein französischer Abgeordneter nannte es beim Namen: eine Online-Vergewaltigungsakademie. Horror, der pure Horror. Ich hoffe, wirklich, dass die EU langsam aufwacht und solche Seiten stärker reguliert werden. In den USA wird ja eher weniger reguliert. Außer, man sagt was gegen Trump. Verbreitet werden entsprechende Links zu dieser Dreckseite auch auf Telegram. Diese Plattform ist für mich sowieso – spätestens seit der Corona Zeit – die Wurzel allen Übels.

Ich habe übrigens inzwischen fast ein bisschen Mitleid mit Fritze Merz. Er hat sein Leben lang auf diesen Job gewartet und jetzt mag ihn niemand. Das muss schlimm sein für einen alten weißen Mann.

Diese Regierung ist leider wirklich unfassbar unfähig. Und ja, ich weiß, die Zeiten sind schwierig. Das waren sie aber unter der Ampel-Regierung auch. Ich würde vielleicht milder urteilen, wenn Merz und Co. damals nicht so machtgeil und erbarmungslos eingedroschen hätten auf die Regierung.

Und trotzdem wünsche ich mir, dass die aktuelle Regierung gelingt. Denn was nachkommt, wird womöglich noch weit schlimmer sein.

Good News!

Die Spritpreise bestimmen die Nachrichten. Ein Tempolimit würde jährlich bis zu 9,5 Milliarden Euro einsparen. Außerdem: Griechenland schränkt Übergewinne von Mineralölkonzernen ein. Litauen macht den ÖPNV kostenlos. Pakistans Großstädte auch. Die Philippinen ermöglichen eine Viertagewoche für Behörden und Homeoffice. Lösungsansätze gibt es viele! Nur erstmal leider nicht bei uns.

Schlechtes Handynetz muss man nicht länger hinnehmen. Eine neue Regelung der Bundesnetzagentur stärkt das Minderungsrecht und erlaubt, die Netzqualität per App verbindlich zu prüfen. Wer deutliche Defizite nachweist, kann einfacher gegen Mobilfunkanbieter vorgehen und ggf. weniger zahlen oder den Vertrag vorzeitig beenden. Der Staat stärkt das Minderungsrecht.

Gastro-Trainings helfen Menschen, die obdachlos waren In der Kantine des Arbeitsministeriums in Düsseldorf arbeiten zweimal pro Woche Menschen, die früher obdachlos waren. Sie sind Teil des Sozialprojekts „Housing First“ und erhalten so Einblicke in die Arbeitswelt. Die Kantine läuft auf Spendenbasis – wie viel gezahlt wird, entscheidet jede:r selbst. Eine tolle Sache. Das Projekt Housing First habe ich übrigens eine Zeitlang begleitet, da mein früherer Chef beim Paritätischen das Projekt in Düsseldorf angestoßen und durchgesetzt hat. Schön zu sehen, dass es weiter läuft.

 

Freitagstipps

 

1.   Wann darf ich   _________ .

2.    ________  sorgfältig .

3.  Informationen, die _________ .

4.    _________ eingeladen.

5.   Drei Dinge auf meinem Tisch:  ________   .

6.    ________ Spargel.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Freitagstipps April

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Endlich ist die Verfilmung von Margaret Atwoods Nachfolgeroman von 2019 zu sehen. “The Testaments“ knüpft nahtlos an die Welt von „The Handmaid’s Tale“ an – und steckt dabei voller versteckter Details, die echte Fans sofort erkennen. Von bekannten Stimmen bis hin zu subtilen Story-Hinweisen: Schon in den ersten Episoden verstecken sich zahlreiche Easter Eggs. Bereits die ersten Sekunden von „The Testaments“ setzen den Ton: Im Hintergrund hört man„Radio Free America“ – ein geheimes Sprachrohr des Widerstands. Diese Radiostation war in „The Handmaid’s Tale“ ein Hoffnungsschimmer für die Unterdrückten in Gilead. Besonders spannend ist die Besetzung der Stimme: Diesmal spricht Stephen Colbert den Moderator. Das ist kein Zufall, sondern eine bewusste Hommage an Oprah Winfrey, die diese Rolle in der Originalserie übernommen hatte.

Und dann wäre da noch June Osborne. Noch bevor man sie sieht, hört man sie – ein subtiler, aber emotionaler Moment. Ihr Cameo-Auftritt in den ersten Episoden wurde geheim gehalten und sorgt für einen starken Wiedererkennungswert.Eine der spannendsten Verbindungen zur Originalserie ist die Figur Agnes MacKenzie. Wenn du „The Handmaid’s Tale“ gesehen hast, weißt du: Agnes ist in Wahrheit Hannah, die Tochter von June und Luke.

Die Geschichte von Gilead ist noch lange nicht zu Ende erzählt. Und genau das macht „The Testaments“ so fesselnd. Ich bin aktuell bei Folge 4. Und muss jeden Mittwoch auf eine neue Folge warten.

Nachdem ich das Buch Prima Facie gehört hatte – ich habe es euch schon letzte Woche empfohlen – habe ich mit Interesse (nochmal, ich stellte beim Gucken fest, dass ich sie schon vor drei Jahren geschaut habe ) die sechsteilige Mini Serie “Anatomy of a Scandal ” auf Netflix gesehen. So gut! Das Thema ist ähnlich, und das britische Justizsystem scheint mir kompliziert. Im Buch war die Hauptfigur ein “Barrister”. Bis ich mal den Unterschied zwischen Barrister, Solicitor, Counseler und Lawyer rausgefunden hatte! Bei uns scheint es einfacher zu sein, es gibt Anwalt und Staatsanwalt. Fertig. Bei uns werden auch nicht diese unvorteilhaften Perücken getragen, nun ja. Die Briten sind halt anders.

Die Serie basiert auf dem Bestseller-Roman „Anatomy of a Scandal” der britischen Autorin Sarah Vaughan, die viele Jahre als Journalistin und politische Korrespondentin arbeitete und lebt von ihrem Wechselspiel aus Gerichtssaaldrama und psychologischem Kammerspiel. Jede Episode beleuchtet den Fall aus neuen Perspektiven und stellt die Glaubwürdigkeit der Figuren immer wieder infrage. Besonders eindrucksvoll ist das Zusammenspiel der drei zentralen Figuren: Sienna Miller als Ehefrau zwischen Loyalität und Zweifel, Michelle Dockery(Downton Abbey) als entschlossene Staatsanwältin und Rupert Friend als Politiker, dessen Charme und Selbstsicherheit zunehmend Risse bekommen. Was mir auffiel: die Texte sind ganz schlecht übersetzt. Staatsanwältin heißt es in der deutschen Synchronisation falsch übersetzt. Queen’s Counsel oder Kronanwältin muss es heißen. Und sie sagt im Original: “I’ll be ready”. Übersetzt mit “ich beeile mich”. Ganz andere Nuance. Aber ich bin da pingelig und schaue überwiegend im Originalton, wenn ich nicht allzu müde bin oder second screen watching (übersetzt: gleichzeitig am Handy daddeln) mache.

Und ich war mal wieder im Kino. “The History Of Sound” spielt in den 20er Jahren und ist eine Liebesgeschichte im Flüsterton, mit wunderschönen Bildern, die mit ihren sanften Brauntönen an Gemälde erinnern. Josh O’Connor und Paul Mescal gehören zu den besten Schauspielern ihrer Generation und spielen ohne große Emotionen, aber mit unglaublicher Tiefe. Eine Liebesgeschichte zwischen zwei Männern in Zeiten, in denen Homosexualität noch geächtet war, eine epische Erzählung von unterdrückten Emotionen, in denen keiner der Männer das auszuleben wagt, was er wirklich empfindet. Die alten Folk-Balladen, die beide im Film sammeln, aufnehmen und singen unterstreichen das auf sehr berührende Art und Weise. Das Ende des Films, mehrere Jahrzehnte später, ist sehr melancholisch mit großer emotionaler Kraft und im Kino konnte man eine Stecknadel fallen hören. Ganz große Empfehlung!

Freitagstipps zum Lesen

Hättet ihr gedacht, dass ausgerechnet in Heilbronn das Realeinkommen pro Kopf am höchsten ist? Sagt die Statistik. Der Ort sagt mir jetzt irgendwie nicht wirklich was. FRüher war es Starnberg, das kann ich mir schon eher vorstellen.

Was ist los auf Usedom? Die Hotel Krise trotz vieler Touristen ist traurig und schwer zu verstehen.

Neues iPhone? Alle paar Jahre muss das ja mal sein. Euer altes Handy könnt ihr an eine wohltätige Organisation spenden, hier gibt es einige Tipps dazu.

Freitagstipps zum Hören

Ich habe mir, nachdem ich am vergangenen Samstag beim Josh Groban Konzert fast geschmolzen bin, zuhause sofort die Setlist seiner Konzerte auf der Welttournee runtergeladen. Es sind zwar nicht alle Songs drauf, die er beim Konzert in Düsseldorf gesungen hat drauf, aber fast. Musik zum Runterkommen, Abschalten und seine Stimme ist immer noch unverkennbar.

Und wegen der absurdesten Nachrichten die ganze Woche habe ich keinen einzigen Podcast gehört, nur Musik. Muss auch mal sein. Aber ein neues Hörbuch ist schon in bereit meiner Bibliothek, ich brauche jetzt mal eine schöne Schmonzette.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche ich euch ein entspanntes schönes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 869

10. April 2026

Erstaunlich, wie blauer Himmel und warme Luft die Welt gleich nicht mehr ganz so düster aussehen lassen. Fühlt ihr das auch? Ich habe neulich auf Social Media einen Witz gelesen. Je älter man wird, desto mehr schaut man auf die Wetter App, so in der Art jedenfalls. Da ist auch was dran, ich stelle diese Sache jedenfalls bei mir fest.

Mein Oster-Wochenende in Berlin war zwar trocken, aber es war kalt und extrem windig. Als ich Montagabend nach vier Tagen Abwesenheit wieder zuhause war dachte ich: huch, was ist denn hier passiert? Es hat inzwischen irgendwie puff gemacht und es sah aus, als würde ich in meinem Garten eine Art grünen Dschungel sehen. Die Natur ist explodiert, und ich feiere es.

Ich bemerkte es wahrscheinlich deshalb so extrem, da morgens bei meiner Abfahrt in Berlin noch alles kahl und grau war. Weil mir das vorher noch nie so krass aufgefallen war, sprach ich mit meinem Sohn darüber. Ja Mama, bei dir in Düsseldorf ist ozeanisches Klima. In Berlin ist kontinentales Klima. Vielleicht habe ich das auch mal irgendwann in der Schule gelernt, aber vergessen, dass wir in Deutschland tatsächlich auch unterschiedliche Klimazonen haben.

Berlin Humbold Forum Dachterrasse

Jedenfalls freue ich mich, dass es bei mir alles schon leicht nach Sommeranfang riecht, gestern waren es 20 Grad und ich habe im T-Shirt in der Sonne gesessen und einen Großteil der Freitagstipps draußen getippt. Mir geht’s so gut dabei.

Apropos Berlin, da werde ich ja immer nach Tipps gefragt. Ich entdecke ständig Neues in dieser Stadt, auch durch meine Kinder. Meine Freundin Andrea schreibt gerade einen brandheißen neuen Berlin Travel Guide und hat mich gebeten, dafür einen klitzekleinen Gastbeitrag zu schreiben. Das hat mich natürlich sehr gefreut, denn ihre Travel Guides sind immer ratzfatz ausverkauft und absolute Knaller. Ich halte euch dazu auf dem laufenden!

Bis dahin findet ihr auch hier bei mir auf dem Blog einiges an Berlin Tipps, die ich auch bald wieder ergänzen werde. Denn jedes Mal, wenn ich dort bin, entdecke ich neue Highlights.

Jetzt freue ich mich auf ein paar ruhige Tage und ein Wochenende zuhause. Ich gehe am Samstag mit meiner Freundin auf das Josh Groban Konzert hier in Düsseldorf. Nostalgie pur für uns, denn wir haben vor vielen Jahren seine Musik rauf und runter gehört, als die CD in den USA rauskam und ich meine Freundin dort besuchte.

In der Nacht werde ich mir auch definitiv den Wecker stellen!

Denn zwei Dinge haben mir in den letzten Tagen den Glauben an die Menschheit zurück gegeben. Der Papst und die Crew der Artemis 2. Und ein schwebendes Nutella Glas.

Eines der anspruchsvollsten Manöver des Fluges von Artemis 2 ist die Wasserung der Landekapsel Orion, die am Samstag für etwa 2.07 Uhr morgens deutscher Zeit im Pazifik vor der Küste von San Diego vorgesehen ist.  Wer erinnert sich nicht an diese dramatischen Minuten im Film Apollo 13? Denn wenn die Orion-Kapsel mit rund 40.000 Kilometern pro Stunde in die Erdatmosphäre eintritt, wird der Hitzeschild Temperaturen von fast 3.000 Grad Celsius aushalten müssen. Ein Plasmavorhang aus ionisierter Luft umhüllt das Raumschiff und unterbricht für mehrere Minuten jeglichen Funkkontakt. Die Crew ist in dieser Zeit auf sich allein gestellt. Während der finalen Phase der Artemis-2-Mission gibt es keinen Plan B, keine Notfalllösung und keine Möglichkeit zur Flucht.

Die etwa 13-minütige Landephase absolviert der Autopilot. Nach der Wasserung muss die Crew die Kapsel sichern, bevor sie die Luke öffnen kann. Sobald das Umfeld der Kapsel sicher ist, können die Bergungskräfte per Schiff näher kommen und die Astronauten nach und nach aus der Kapsel holen.

Die Planung sieht vor, dass Astronautin Christina Koch und ihre Kollegen Victor Glover, Jeremy Hansen und Reid Wiseman dann innerhalb von zwei Stunden per Hubschrauber zum Bergungsschiff USS John P. Murtha geflogen werden. Dort sind erste medizinische Untersuchungen der Crew und eine Pressekonferenz vorgesehen, bevor sie per Flugzeug zum Johnson Space Center der Nasa in Houston weiterfliegen.

Ich habe mir extra die NASA App auf’s Handy geladen, darüber lässt sich alles gut verfolgen. Es gibt auch bei You Tube einen Live Stream der NASA, der Samstag vormittag startet.

Außerdem bin ich noch damit beschäftigt, den neuen Workshop für den 18. und 19. April vorzubereiten. Das wird eine Premiere, an der ich lange getüftelt habe. Eigene Fotos auf der Gelli Plate drucken, das können meine Gäste dann im Workshop ausprobieren. Es ist zurzeit noch jeweils ein Platz für jeden Termin frei, schickt mir bei Interesse gerne eine Nachricht.

Und sonst so?

Worüber ich sehr gelacht habe: Auf Google Maps wurden in den letzten Tagen in einer Art Protestaktion von findigen Usern zahlreiche CDU-Geschäftsstellen in ganz Deutschland in „Eierhaus“ umbenannt. Entfernte Anspielungen auf die fehlenden Eier unseres Bundesmerzes sind eventuell beabsichtigt. Warum kann jeder Mensch einfach Standorte umbenennen kann, fragt ihr euch? Wenn man nicht Inhaber dieser Standorte ist, das hatte die CDU bei den meisten ihrer Standorte bisher versäumt (oder aus Unwissenheit oder Faulheit verpennt). Also haben jetzt einige arme Praktikanten mit dem Erstellen aller Locations als Unternehmensstandorte bei Google Business beschäftigt. Einzeln. Viel Spaß.

Über die Nacht, in der Anfang der Woche die ganze Welt den Atem anhielt, möchte ich gar nicht mehr nachdenken. Auf der anderen Seite der Welt sitzt ein dementer, orangener Psychopath vorm roten Knopf und droht über Social Media damit, ganze Zivilisationen auszulöschen. Ich traue ihm inzwischen alles zu, jetzt wo auch der letzte Rest Verstand aus dem Schädel gehüpft ist, was in den letzten Monaten mehr als deutlich wurde.

Und unser Bundeskanzler hat sich dann mit seiner Aussage, Trumps Zivilisationsauslöschungsphantasterei sei nur Rhetorik gewesen, endgültig aus dem Kreis vernüftig agierender Politiker verabschiedet. Disruptiv ist in diesen Zeiten eigentlich nur das Verhalten von Merz, Reiche & Co., die ganz gezielt an ihrem Volk vorbei regieren und eine verbale Nebelgranate nach der anderen zünden, um zu verschleiern, wem sie da gerade die Taschen füllen.

Und erstaunlich, wie jetzt alle wollen, dass Benzin, die Mieten und Lebensmittel günstiger werden sollen, aber rechts wählen. Der Staat soll regeln. Dieses Anliegen ist so links, wie es nur sein kann. Das bekommt man sicher nicht mit der CDU oder gar der AfD. Merz hat kurzfristigen Entlastungen für die Bürger*innen eine Absage erteilt, weil er „nicht in den Markt eingreifen will”. „Man werde die Entwicklungen in den NÄCHSTEN MONATEN weiter beobachten” und dann ggf. reagieren. Erinnert ihr euch zu Zeiten der Ampel an das 9 Euro Ticket? Oder die Entlastungszahlungen, die wir damals bei der Energiekrise erhalten haben? Seufz.

Berlin Landwehrkanal

Good News!

Ich hoffe, dass Orban in Ungarn die Wahlen am Sonntag verliert. Vance war zum Wahlkampf da, das könnte schon ein gutes Vorzeichen sein. Was der anfasst …

Die EU startet eine weitere Runde der Initiative „DiscoverEU“. Mit dem kostenlosen Travel-Pass können mehr als 40.000 junge Menschen einen Monat lang kostenlos mit dem Zug durch Europa reisen. 18-jährige Europäer:innen können sich noch bis zum 22. April bei der EU-Kommission bewerben Gratis durch Europa: EU verschenkt Travel-Pässe an 40.000 junge Menschen.

In den vergangenen Wochen wurde zurecht viel über sexualisierte digitale Gewalt berichtet, Gesetzesentwürfe wurden angekündigt – und nun gibt es aus den Niederlanden eines der ersten Urteile dieser Art: Die KI Grok darf keine sexualisierten Bilder von Personen mehr generieren. Ein Meilenstein. Niederländisches Gericht verbietet von Grok generierte Nacktbilder.

 

Freitagstipps

 

1.   Meine letzte Fahrt mit der Bahn   _________ .

2.    ________  , jedenfalls nicht in der nächsten Zeit.

3.  Meine letzte Fahrt mit dem Auto _________ .

4.    _________ reizt mich nicht.

5.   Mein letzter Flug  ________   .

6.    ________ gönne ich mir sonntags gerne.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

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Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Mit meiner Tochter zusammen habe ich während meines Wochenendes in Berlin eine Doku auf Netflix gesehen, bei der uns wieder mal bewusst wurde, wie “bekloppt” vieles in den USA ist. Und damit meine ich auch Menschen da drüben. Und wieder mal bin ich froh, in Deutschland zu leben. “The Perfect Neighbor:- Ein Gesetz und seine Folgen”.

Wow, was für eine krasse Doku. Eine kleine Meinungsverschiedenheit zwischen Nachbarn in Florida nimmt eine tödliche Wendung. Authentische Aufnahmen von Polizeikameras und Interviews beleuchten die Folgen des umstrittenen “Stand Your Ground”-Gesetzes des Bundesstaats. Die Doku auf Netflix war als bester Dokumentarfilm für den Oscar nominiert. Amerika abseits des Tourismus.

Und irgendwie ging es zuhause direkt weiter mit einer Doku, bei der ich mich ständig fragte, WIE SO ETWAS MÖGLICH SEIN KANN? Religion mal wieder als Wurzel allen Übels. Und eine Justiz, die gefühlt ewig braucht, um Beweise zu sammeln. Eine abgeschottete Glaubensgemeinschaft, ein charismatischer Anführer – und junge Mädchen, die ihm schutzlos ausgeliefert waren: Die vierteilige Netflix-Dokumentation „Vertrau mir: Der falsche Prophet“ (gibt es natürlich auch in deutscher Sprache) rollt einen der erschütterndsten Fälle religiösen Machtmissbrauchs der vergangenen Jahre auf. Im Mittelpunkt steht Samuel Bateman, ein selbsternannter „Prophet“, der eine radikale Abspaltung der FLDS-Sekte (Mormonen) anführte – mit dramatischen Folgen für zahlreiche Minderjährige. Aufgedeckt wurde das alkles durch das große Engagement der Sektenaussteigerin Christine Katas und ihres Ehemanns Tolga. Das Paar dokumentierte undercover über Monate hinweg das Geschehen in Short Creek. Laut Berichten wurden entscheidende Hinweise und Aufnahmen schließlich an Ermittlungsbehörden weitergeleitet.

Eine halbe Nacht um die Ohren geschlagen habe ich mir auch mit der Romanverfilmung von  “Sharp Objects”. Ich konnte nicht aufhören, es gab immer wieder neue Windungen und Drehungen. Die Journalistin Camille Preaker – grandios gespielt von Amy Adams – kehrt in ihre Heimat zurück, um das Verschwinden zweier Mädchen zu recherchieren. Sie wird schon bald von traumatischen Kindheitserinnerungen gequält, woraufhin sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen muss. Es entsteht ein Mosaik aus Schuld, Schmerz und Abhängigkeit, das sich erst in den finalen Minuten vollständig offenbart. Läuft als achtteilige Mini Serie auf HBO Max.

Am Wochenende (es soll regnen) muss ich mal was humorvolles und leichtes zur Abwechslung laufen lassen, damit mein “vorgeschlagen für dich” Algorithmus sich ein bisschen weg von dem Schocker Genre bewegt. Ach ne, „The Testaments: Die Zeuginnen“ ist ja gerade endlich neu bei Disney+ erschienen. Darin wird die Geschichte von „The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd“ weitererzählt. Ein Alptraum in Pastell. Welcome to Gilead oder welcome to reality? Ich werde berichten.

Freitagstipps zum Lesen

Kennt ihr die Reaktanztheorie? Worauf es ankommt, wenn du anderen wirklich helfen möchtest. Das hört sich irgendwie einleuchtend an.

Wusstet ihr, dass nur drei Menschen auf der Welt ohne Reisepass reisen dürfen? Mir war das neu.

Wie wird denn das Wetter im Sommer (da sind wir wieder beim Anfang des Beitrags, haha). Einige Fachleute halten ein historisch starkes Ereignis für möglich und sehen Potenzial für das stärkste ‘El Niño’-Ereignis seit 140 Jahren. Hoffen wir mal, dass sie sich irren.

Freitagstipps zum Hören

Ich habe in der vergangenen Woche auf meinen längeren Autofahrten – und eine halbe Nacht, weil es so spannend war – ein neues Hörbuch in einem Rutsch durchgehört.

Nicht nur als Frau sollte man Prima Facie*  von Suzie Miller, die lange selbst als Strafverteidigerin gearbeitet hat, gelesen bzw gehört haben! Spannend, juristisch aufschlussreich und man fühlt mit der Protagonisten sehr mit. Die Sprache des Romans ist einfach bildgewaltig und tiefsinnig schön – auch wenn das Thema ernüchternd hart ist. Außerdem gibt es interessante Einblicke in das sehr konservative britische Justizsystem

Im Deutschlandfunk habe ich eine sehr gute Podcastreihe entdeckt, warum eigentlich jetzt erst? Amerika verstehen. Von George Washington bis Trump: Der deutsch-amerikanische Historiker Volker Depkat erklärt, wie die USA ticken und räumt mit transatlantischen Irrtümern auf. Er blickt mit uns in die Geschichte, damit wir die turbulente US-Politik verstehen.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche ich euch ein entspanntes schönes Wochenende! Und Godspeed Artemis 2 und Orion!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Meine Woche, Freitagstipps und # 868

3. April 2026

Gestern London, heute Berlin, meine Freundin meinte, mein Leben sei gerade wie die Drei-Wetter-Taft Werbung. Haha, wer von euch kennt die überhaupt noch?

Und nein, Scherz, es sieht vielleicht gerade so aus, aber es ist reiner Zufall, dass ich – gerade aus London zurück – schon wieder unterwegs bin. Ich bin heute schon über die Feiertage bei meinen Kindern in Berlin und freue mich auf die Familienzeit.

In London habe ich – wie könnte es anders sein – mal wieder festgestellt, wie pulsierend, inspirierend und aufregend diese Stadt ist. Und warum meine Tochter so gerne dort lebt. Einige von euch haben über meine Instagram Stories ja einiges verfolgt und einige neue Tipps habe ich neu bei meinen London Highlights gespeichert. Einen Blogpost wird es auch bald geben, denn der Blog ist forever und besser für ausführlichere Erläuterungen und Tipps. Mein letzter Beitrag zum Thema Reisen nach London ist tatsächlich schon einige Zeit her.

Die 8 – 10 Kilometer, die ich bei solchen Städtetrips täglich zu Fuß zurücklege, halten mich einerseits fit. Das Knie spielt mit. Aber ich merke auch, wie ich mich danach immer auf einen Tag Ruhe und Sofa freue. Man ist ja nicht mehr die Jüngste. Aber ich bin unendlich dankbar, dass ich diese Reisen zu meinen Kindern und die damit verbundenen Unternehmungen immer noch super schaffe.

Und jetzt: langes Wochenende!! Ich liebe kurze Wochen wegen Jesus. Da bin ich ehrlich. Geboren: Feiertag. Gestorben: Feiertag. Auferstanden: Feiertag. In den Himmel gefahren: Feiertag. Respekt. Starke Leistung. Meine einzige Kritik: der Mann hatte null Sommertermine.

Freitagstipps Ostern

Und sonst so?

Zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren sind Menschen wieder auf dem Weg zum Mond. Läuft alles nach Plan, wird das Team der Artemis II Mission am Montagabend den Mond erreichen, ihn umrunden und sich dabei so weit von der Erde entfernen, wie kein Mensch zuvor. Die vier Astronauten sammeln Daten für die nächste, für 2028 vorgesehene Mondlandung der Nasa.

Der Wettlauf zum Mond geht damit in eine neue Runde. Die USA streben eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond an, China will bis 2030 Menschen dorthin bringen. Dahinter steht harte Machtpolitik, geostrategische Rivalitäten reichen bis ins All.

An diesem Tag aber überwiegt vielleicht die Faszination für den Weltraum. Ich habe den Start live auf dem Instagram Account der NASA verfolgt, es ist nach dem Challenger Unglück vor genau 40 Jahren immer wieder eine Erleichterung, wenn die Rakete erstmal oben bleibt.

Und habt ihr auch das Drama um den Wal in der Ostsee verfolgt? Tage zwischen Hoffnung und Bangen, Timmy hat es auf alle Nachrichtenseiten geschafft und die Nation hat mitgefühlt. Umso trauriger, dass er jetzt nach den Strandungen vor Timmendorfer Strand und in der Wismarer Bucht vor Poel feststeckt. Dort wird der Buckelwal wohl sterben. Der Respekt vor der Natur gebiete es, den Wal in Ruhe zu lassen, deswegen ist ein Sperrgebiet von 500 Metern um den Wal eingerichtet worden. Bei aller Tragik wird er der Wissenschaft wertvolle Informationen liefern. Vielleicht können daraus auch Erkenntnisse gewonnen werden, die seine Artgenossen in Zukunft besser schützen.

Die Politik lässt sich leider nicht ausblenden. Was mich beunruhigt: Die CDU spekuliert offensichtlich in Baden-Württemberg auf Neuwahlen oder Tolerierung eines CDU-Ministerpräsidenten durch die AfD.

Was glauben sie denn, was sich dann ändert? Wird Manuel Hagel dann auf magische Art ein guter Kandidat? Kommt die CDU dann plötzlich mit einem vernünftigen Wahlprogramm um die Ecke? Oder hoffen sie, dass genug AfDler überlaufen, um Özdemir zu verhindern? Ist das erbärmlich.

Und das Horror Erlebnis gerade bei jedem Tanken macht mich fertig. 2022 greift Putin die Ukraine an. Der Gaspreis steigt ins Unermessliche. Sprit wird deutlich teurer. Die Ampel versucht alles, um den Preisschock in den Griff zu bekommen. Es gelingt. Deutschland kommt mit einem blauen Auge davon. Und die Menschen? Sie kaufen weiter Verbrennerautos, Gas- und Ölheizungen. im Februar 2023 startet die BILD Kampagne gegen das Heizungsgesetz von Habeck. Die Menschen haben schon wieder vergessen, dass uns fossile Energie erpressbar macht.

Diese Krise wird länger andauern, und hoffentlich so lange, bis der Letzte kapiert hat, dass jeder Liter importierten Öls und jede kWh Gas uns abhängig von den schlimmsten Despoten dieser Welt macht. Wir müssen raus aus den fossilen Energien – so schnell wie nur irgendwie möglich.

Ich denke ja immer, es würde auch helfen, wenn wir alle ein bisschen besser gelaunt wären, wenn wir alle das Schöne, dass es auch in diesem Land vielfach und vielfältig gibt, besser sehen.

Der Wohlstand, den wir trotz allem noch haben, die sicheren Verhältnisse, in denen wir trotz allem noch leben. Das auch zu sehen fällt vielleicht leichter, wenn jetzt der Frühling hoffentlich irgendwann auch mal wirklich kommt. Und vielleicht fällt es auch leichter, wenn wir alle mal durchgeschlafen haben, durchgeschnauft haben, auch die Politiker in der Osterpause mal.

Freitagstipps Ostern

Good News!

Ich bin kein Fan dieser CDU-Ministerin. Aber einer Sache stimme ich ausnahmsweise mal zu: Jugendministerin Prien will begleitetes Trinken abschaffen. Ich finde das gut, dass 14 jährigen der Zugang zu Alkohol etwas erschwert werden soll.

Wir alle können ein 25-jähriges Jubiläum feiern: 2001 führten die Niederlande als erstes Land die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein. Ein Meilenstein für die queere Community. Heute erlauben mehr als 30 Staaten weltweit die Ehe für alle. In Deutschland können gleichgeschlechtliche Paare seit 2017 heiraten. In den USA geht diese Entwicklung leider gerade wieder rückwärts, aber bleiben wir positiv. 25 Jahre Ehe für Alle.

Tolle Sache: KI hilft Bäckereien, Foodwaste zu senken In der Schweiz sagt eine neue KI in 60 Bäckereien voraus, wie viel Brot und Gebäck täglich gebraucht wird. Sie analysiert Verkaufsdaten, Wetter und Feiertage und erstellt daraus Bestellprognosen. Erste Ergebnisse sind vielversprechend: Weniger Lebensmittel landen im Müll, während Umsatz gleich bleibt oder sogar steigt.

 

Freitagstipps

 

1.  Gesetzt den Fall  __________ .

2.   _______  gehört für mich unbedingt zum Osterfest.

3.   Eine Mini-Auszeit am Tag  _______ .

4.   _______ gebacken.

5.   Wenn die Kirschblüten _______.

6.   ________ , nein danke!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Ich war mal wieder im Kino. Und nach Hamnet ist “Der Astronaut – Project Hail Mary” das Beste, was ich in den letzten Monaten gesehen habe. Grandios! Ein Lehrer allein im All, eine sterbende Sonne und ein steinernes Alien als bester Freund: “Der Astronaut – Project Hail Mary” verbindet großes Weltraumkino mit überraschend viel Humor und Menschlichkeit. Der Film ist meiner Meinung nach ein genauso spektakuläres wie intimes Weltraumdrama mit Humor und einem steinernen Nebendarsteller, der allen die Show stiehlt. Ich dachte, das ist irgendwie auch ein wenig wie E.T. meets McGyver. Ganz große Empfehlung!

Da ich viel unterwegs war, hat sich meine Zeit vor dem Fernseher in Grenzen gehalten. Aber ich habe die sechsteilige britische Mini Serie “The Hardacres” geschaut. Sie basiert auf der Romanreihe von C. L. Skelton und ist neu in der ARD Mediathek; und eine gute Ablenkung von den negativen Nachrichten. Eine unbeschwerte Historienserie mit einer positiven Story, schönen Kostümen und Kulissen guten Schauspielern. Auch wenn sie mitunter etwas vorhersehbar wirkt, ist sie unterhaltsam und herzerwärmend. Und es wird eine zweite Staffel geben.

Freitagstipps zum Lesen

Meine Güte. Ich bin froh, dass wir in Deutschland Arbeitsschutzgesetze haben. Wenn sie auch nicht immer eingehalten werden, aber es gibt sie und man kann sich notfalls darauf berufen. In anderen Ländern sieht es so aus: Investmentbankerin will neun Stunden schlafen und wird gekündigt. Ich bin gespannt, wie ihre Klage gegen die Kündigung ausgeht.

Apropos Arbeitszeit: was mein Sohn und seine Kolleg*innen bei der Arbeit im Krankenhaus erleben, ist zum Teil übel. Ständige Unterbesetzung und Überstunden sind Normalität. Experten betonen die “erhebliche Bedeutung” syrischer Ärzte. Wenn unser aller Sauerländer wirklich ernst gemeint hat, was er Anfang der Woche äußerte, dann gute Nacht. Was dann fehlt: knapp 6000 Ärzte und 2000 syrische Menschen in der Pflege. Mir fehlen da die Worte.

Ein Artikel in der Brigitte hat mich besonders angesprochen, denn manchmal gehts mir wie der Autorin. Früh zu essen, gilt als seniorig und seltsam, die hippen Leute tauchen immer erst spät auf der Party auf. Der Autorin ist das egal: Sie schwört auf ihren Oma-Rhythmus.

Freitagstipps zum Hören

Der Original Soundtrack des Films “Project Hail Mary”, von dem ich euch oben bei den Freitagstipps zum Gucken berichtet habe, hat mich dermaßen begeistert, das ich ihn mir sofort runtergeladen habe und seitdem läuft er bei mir in Dauerschleife.

Ich frage mich ja ständig, warum es in den USA nicht mehr Widerstand gegen Trump gibt, oder warum er immer noch so viele Anhänger hat. Eine sehr plausible Erklärung habe ich gestern im aktuellen OK America Podcast gehört. Seine Anhänger glauben, dass er die Nation in ein gelobtes Land führe oder zu einem gelobten Land machen werde, das aber derzeit nur er selbst kenne. Das ist eine religiöse Verklärung hoch 10. Selbst junge Leute, die eigentlich glänzend ausgebildet sind und tolle Jobs in Washington DC haben, verehren Trump mit einer religiösen Verblendung und sagen, der weiß etwas, was ich nicht wissen kann. Deswegen wird er uns alle retten. Es ist einfach gruselig.

Und ich hätte nicht gedacht, dass ich mal zustimmend nicken würde, wenn ein Weihbischof einen Entwurf der Kirche zu einer Sozialstaatsreform vorstellt. Im gestrigen Table Today Podcast sagte Weihbischof Anton Losinger aus Augsburg: “Ich glaube, wir erleben gerade aufgrund auch der Brisanz der sozialen und kulturellen Themen einen gewissen Niedergang. Dabei stellen wir fest, dass im Grunde fast sämtliche politischen Kräfte nur noch auf ihre eigene Perspektive schauen und dass ihnen der Zusammenblick, die gemeinsamen Interessen aus dem Blick geraten”. Genau so ist es doch! Ich wünschte, die Politiker in Berlin würden das Papier der Kirche zur Rente, das für mehr Generationengerechtigkeit und strukturelle Reformen wirbt, in ihre Überlegungen einbeziehen. Im Podcast hörte es sich wirklich vernünftig an.

Das waren meine Freitagstipps und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ichwünsche ich euch schöne Osterfeiertage, mit Sonne, bunten Ostereiern, leckerem Osterfrühstück, köstlichen Kuchen, Entspannung, einem Osterspaziergang, bunten Blumen und allem, was man an Ostern sonst noch so geniessen kann!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Das war die Woche, Freitagstipps und # 867

27. März 2026

Der Fake Frühling ist vorbei, der Winter hat nur um die Ecke gelauert und feiert ein hoffentlich kurzes Comeback. Meine Winterjacken hatte ich bereits weggepackt, aber jetzt musste heute tatsächlich doch noch eine mit nach London. Da ich immer nur mit Handgepäck zu meiner Tochter fliege nervt es, die dicken Sachen immer so reinquetschen zu müssen.

Aber es gibt Schlimmeres, Hauptsache es regnet nicht. Ich freue mich auf’s Wochenende, denn wir haben einiges geplant. Und ich lerne den neuen Mitbewohner im Haus meiner Tochter und Schwiegertochter kennen. Er ist sieben Monate alt und letzte Woche eingezogen.

Freitagstipps Kater Gary

Ansonsten war ich in der vergangenen Woche sehr kreativ und habe meinen Bastelbereich wie ein Schlachtfeld hinterlassen, als ich heute morgen um 5 in Richtung Airport gefahren bin.

Manchmal könnte verliere ich die Zeit aus dem Blick, wenn eine Idee nach der anderen in meinem Hirn aufploppt und uups, auf einmal ist es zwei Uhr Nachts und ich denke es ist so 11. Aufräumen wird überbewertet. In einem Single Haushalt sowieso. Meine neusten kreativen Erfahrungen und Spielereien habe ich natürlich auch bereits hier auf dem Blog festgehalten.

Gestern hatte ich noch eine ganztägige Veranstaltung unseres Landesverbandes. Eins der Themen war ein Vortrag von Dr. Volker Busch zum Thema: Verlieren Sie ihr Lachen nicht. Sehr aufschlussreich. Seinen Podcast werde ich mir in den nächsten Tagen mal anhören und berichten.

Was noch? Ich habe endlich mal wieder Madeleines gebacken und mich gefragt, warum ich die leichten fluffigen Teilchen nicht öfter backe. Es ist wirklich so einfach und sie schmecken auch nach zwei Tagen noch köstlich. Rückblickend würde ich dem Rezept von Zucker, Zimt & Liebe noch einen winzigen Hauch Zitronenschale zufügen. Das probiere ich nächste Woche mal, wenn ich welche für Ostern backe. Ich verwende seit Jahren diese Madeleines Backformen*. Mit den zwei Formen geht’s schnell, in meinem Ofen beträgt die Backzeit nur 10 Minuten.

Freitagstipps Madeleines

Wenn ihr mir in meiner Zeit in London ein wenig folgen möchtet, könnt ihr das wie immer gerne in meinen Instastories. Endlich wieder Reise Content, yeah!

Und sonst so?

Das Schlimme ist, ich bin nur noch sehr kurz geschockt und fassungslos und denk mir einfach jedes Mal: ok, es geht noch schlimmer und es kommt bald um die Ecke.

Der Fall Collien Fernandes schockiert zuerst – und dann macht er wütend. Richtig wütend. Was musste diese Frau durchleiden? Wie mag es für sie gewesen sein, erst herauszufinden, dass man auf diese Weise Opfer sexualisierter Gewalt wurde? Und dann noch – als sei es nicht schlimm genug – mutmaßlich vom eigenen Partner? Unvorstellbar. Es ist stark, wie Collien Fernandes damit umgeht. Dass sie die erlebte Gewalt nicht verschweigt, ihre Geschichte nicht vor Scham versteckt, sondern sie nutzt, um auf Gesetzeslücken hinzuweisen.

Denn es kann nicht sein, dass Sexualstraftäter im digitalen Raum – noch – weitgehend straffrei davon kommen. Collien Fernandes will kein Opfer sein. Sie will Veränderung. Was Tausende Frauen jeden Tag u.a durch “Deepfakes” erleiden müssen, ist unerträglich und geht so nicht weiter.

Und dieses Gelaber von der “Unschuldsvermutung”, das manche aufgeschnappt, aber nie verstanden haben, nervt übrigens auch. Natürlich gibt es in einem Rechtsstaat vor Gericht die Unschuldsvermutung. Wenn eine Frau aber von diesem Leid berichtet, was heißt das: Schweigen? Ignorieren? So tun, als sei nichts passiert? Eine solche Haltung ist der Grund, warum viele Opfer lieber schweigen. Wer unseren Posting liest (aufmerksam) versteht, worum es geht: Respekt vor ihrem Mut und Aufmerksamkeit für ein Problem, das dringend geklärt werden muss.

Das Problem ist nicht, dass es Falschbeschuldigungen gibt, sondern die Gewichtung in der öffentlichen Debatte. Wenn be jedem Fall, der öffentlich wird, als Erstes die Glaubwürdigkeit der Frau verhandelt wird anstatt die Schwere der Vorwürfe, dann stimmt das Verhältnis nicht. Der Ruf nach der „Unschuldsvermutung” schützt die zwei bis acht Prozent möglicherweise falsch Beschuldigten auf Kosten der über neunzig Prozent Opfer, die die Wahrheit sagen und trotzdem kein Gehör finden.

Warum??? Ich verstehe es einfach nicht! Warum erniedrigen Männer Frauen? Ich kann es mir nur mit echten Selbstwertproblemen und mangelnder Bereitschaft zur Selbstreflektion und Selbstarbeit erklären.

Wir haben ein (weltweites) Männerproblem, doch gefühlt nehmen diese Tatsache vor allem – ja – die Männer nicht ernst. Es wird relativiert, es wird geschwiegen, es wird häufig die Schuld bei den Opfern gesucht, es wird gesagt, die Medien übertreiben. Das Problem in den meisten Fallen: Männer, die Macht über Frauen beanspruchen und auch durchsetzen wollen.

Unser Problem sind weder die Waffen, noch das Internet, noch die Kl, noch dunkle Straßen, sondern die Strukturen, die Männern all das ermöglichen. Die sie davonkommen lassen, immer wieder aufs Neue.

„Niemand ist gegenüber Frauen arroganter, aggressiver oder abweisender als ein Mann, der um seine Männlichkeit bangt.”

*Simone de Beauvoir* Schriftstellerin und Philosophin

Und einen Tag, nachdem Collien Fernandes die Auswüchse des Patriachats in Form von Deepfake-Pornos und Frauenunterdrückung anprangert, wählen in Rheinland-Pfalz 50% der Menschen Parteien (CDU und AFD), die das Patriarchat zementieren möchte. Warum Bildung eines der Wahlkampfthemen in Rheinland-Pfalz war, erkennen wir daran: Bei den 18- bis 24-Jährigen bekommt die AFD die meisten Stimmen. Wie sehr kann man einem politischen System „fu… you” sagen? Die AfD ist die Partei der notorisch Unzufriedenen – und davon gibt es ganz offensichtlich immer mehr.

Den Rest der Nachrichten habe ich soweit es ging, ausgeblendet.

Weil ich allerdings aufgrund der Ereignisse rund um den Krieg im Iran ein wenig mehr über das Land und die Geschichte wissen wollte, suchte ich nach Berichten oder Dokumentationen in Mediatheken, mehr dazu unten bei den Freitagstipps.

Dabei wurde mir bewusst, dass ich zwar in meiner Jugend einiges der Geschichte mitbekommen habe, aber als Teenie hatte man damals andere Prioritäten als Nachrichten. Die, wenn überhaupt, nur einmal am Tag in der Tagesschau zu sehen waren.

Zur Erinnerung: 1967 stand ein Besuch des damaligen Schahs und Farah Diba (die man überwiegend  aus der Klatschpresse kannte) in der Bundesrepublik Deutschland an. Vor diesem Staatsbesuch hatte die Journalistin und spätere Terroristin Ulrike Meinhof in einem offenen Brief an Farah Diba auf das Elend in Iran aufmerksam gemacht. Mit diesem Schreiben reagierte Meinhof auf einen Artikel in der Zeitschrift Neue Revue, in dem Farah Pahlavi ihr Land von einer schöneren Seite gezeichnet hatte. 22 Bei Demonstrationen im Verlaufe des Staatsbesuchs kam es am 2. Juni 1967 zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen Demonstranten, iranischen Sicherheitskräften und deutscher Polizei in West-Berlin, bei denen der Student Benno Ohnesorg von dem Polizisten und Stasi-Agenten Karl-Heinz Kurras erschossen wurde.

Der Beginn des RAF Terrorismus in Deutschland. Ich hatte diesen Zusammenhang nicht mehr so auf dem Schirm.

Freitagstipps Narzissen

Good News!

Man muss Paris einfach lieben. Der frisch gewählte grüne Bürgermeister Emmanuel Grégoire fuhr nach seinem Wahlsieg mit seiner Entourage mit dem Fahrrad zum Rathaus, um dort jetzt 6 Jahre lang Paris weiter in eine Fahrradstadt zu verwandeln. Und die Wahl des ersten grünen Oberbürgermeisters in München! Söder kommt wahrscheinlich aus dem Brechreiz garnicht mehr raus. Wie Dominik Krause seinen Lebenspartner nach der Bekanntgabe der Ergebnisse auf der Bühne vor laufenden Kameras küsste, war herzallerliebst. Die widerlichen homophoben Kommentare unter den entsprechenden Social Media Posts sind zwar furchtbar, aber der Wählerwille zeigt, dass wir hoffentlich in die richtige Richtung gehen.

Gerade sprechen wir zu Recht über digitale Gewalt. Während Gesetze auf den Weg gebracht werden müssen, ist Ermittler*innen aus Österreich und Bayern ein Coup gelungen: Dank jahrelanger Recherche und einer Software konnten sie 373.000 Missbrauchs- und Betrugsseiten offline nehmen.

 

Freitagstipps

 

1.   Keine Ahnung warum   __________ .

2.  _______ ist mein Lieblingsort im Haus.

3.  Es ist nur _______.

4.   _______ ist mein absoluter Lieblingsort auf der ganzen Welt.

5.  Ich frag mal _____________ .

6.   ________ checken.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Nach langer Zeit habe ich mal wieder einen Tatort geschaut. Denn gleich der erste Fall des neuen Frankfurter Tatort-Teams hatte einen Grimmepreis abgeräumt, also war ich neugierig. Die Folge “Fackel” vom vergangenen Sonntag war herausragend, tiefgründig, behutsam, gewaltig. Melika Foroutan als beeindruckend analytische Ermittlerin, mit messerscharfem Blick fürs Detail und Edin Hasanovic mit großem Gerechtigkeitssinn und ganz viel Emotion sind ein so harmonisches Team dem man zutraut, langst vergessene, aber ungeklärte Falle zu lösen. Das ist Schauspielkunst auf allerhöchstem Niveau!

Wie oben erwähnt habe ich Filme über die Geschichte des Iran gesucht. Geschaut habe ich letztendlich in der ARTE Mediathek “Der Schah und der Ayatollah”. Irgendwie ist es trotzdem unbegreiflich, erst recht wenn man sieht, wie modern und westlich der Iran in den 60ern bereits war, wie sich alles entwickelt hat. Korruption, Machtgier, erst die Briten und dann die Amerikaner. Der Jubel der Bevölkerung bei der Abdankung des Schah ist aus heutiger Sicht verstörend. Weil die Bevölkerung, die Khomeini damals bejubelte, wahrscheinlich massiv unterschätzt hat, welcher Horror in den nächsten Jahrzehnten auf sie zukommen würde.

Passend zum Thema Iran und extrem spannend ist auch der Klassiker “Argo” Ben Affleck verfilmte die wahre Geschichte der Flucht der Diplomaten aus der US Botschaft in Teheran nach dem Umsturz 1979. Gibt’s gerade für kleines Geld auf Amazon Prime. Schon durch habe ich die politisch anspruchsvollen Thriller Serie “Teheran” auf Apple TV, sie behandelt die tief verwurzelte Feindschaft zwischen dem Iran und Israel.

Kennt ihr so Filme oder Serien, die wie ein Unfall sind? Man muss einfach hinschauen bzw weiter schauen, obwohl man oft denkt WTF?  So ging es mir bei „Tell Me Lies”. Ich hatte die drei Staffeln nebenbei beim Basteln laufen, die erste Staffel hatte ich bereits früher gesehen, schon wieder vergessen. Eine Mischung aus Spannung, Drama und komplexen Charakteren. Die Handlung folgt der extrem toxischen und komplizierten Beziehung eines jungen Paares am College. Seit dem 13. Januar 2026 kann man die dritte Staffel auf Disney+ streamen.

Freitagstipps zum Lesen

In Japan kann man in Kliniken einen umfassenden präventiven Gesundheitscheck durchführen, der nur vier Stunden dauert. Interessanter Selbstversuch einer deutschen Ärztin. Bei uns undenkbar. Warum eigentlich?

Elom Musk. Er ist etwas aus der Öffentlichkeit verschwunden. Während manche seiner früheren Bewunderer Musk mittlerweile für “verrückt” halten, kommt Historiker Quinn Slobodian zu einem anderen Ergebnis: Hinter Musks Verhalten steckt Kalkül, das brandgefährlich ist.

Spannend und gruselig zugleich, und absolut real: die Gefahr, wenn sich Schwärme künstlich-intelligenter Agenten einmischen. Die technische Möglichkeit dazu besteht bereits. Wir leben in einem Science-Fiction oder James Bond Film, kommt euch das auch manchmal so vor?

Freitagstipps zum Hören

Alex Cooper hatte in ihrem Podcast “Call her Daddy” Kerry Washington zu Gast. Sie erzählt sehr unterhaltsam vom Dreh einer meiner absoluten Lieblingsserien Scandal und ruft Fitz live im Podcast an. Wir brauchen mehr Olivia Popes. Und Präsidenten wie Fitz. Ich glaube ich muss das bald mal wieder gucken.

Gehört habe ich – auch auf Grund der gefühlt immer weiter ansteigenden toxischen Männlichkeit – die erste Folge des vierteiligen Recherche Podcasts “Prügel für’s Karma”. Es geht um Abgründe der Coaching Szene. Ein österreichischer Online-Coach inszeniert sich als Heilsbringer, während er gefährliche Ideologien verbreitet: Gewalt gegen Frauen stilisiert er zur Therapie, seine Anhängerschaft wächst. Ein Jahr lang haben die Reporterinnen Nina Eichenmüller und Nina Kammleiter zu der gewaltbereiten Sekte recherchiert und mit Aussteigern, ehemaligen Mitarbeitenden und Familienangehörigen gesprochen. In vier Folgen erzählen sie deren Geschichten. Auch wenn es von außen oft unverständlich erscheint, dass Menschen so etwas mitmachen, hat die Art solcher Manipulatoren eine solche Macht und Anziehung, dass der normale Verstand aussetzt. Genau dafür braucht es solche Sendungen & Podcasts.

Das waren meine Freitagstipps und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein entspanntes und feines Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Allgemein Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Meine Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 866

20. März 2026

Happy Wochenende! Fast jedenfalls.

Das vergangene Wochenende war bei mir erlebnisreich. Meine Freundin war länger zu Besuch, wir haben köstlich in einem Edel-Restaurant in Düsseldorf  (ganz große Empfehlung!) gegessen und fast ein ganzes Jahr Gespräche nachgeholt. Echte Freundschaften überstehen auch Entfernungen und längere Pausen.

Freitagstipps Ashley's Düsseldorf

Ich habe dabei eine interessante Beobachtung gemacht, über die wir auch intensiv diskutiert haben. Meine Freundin nutzt ChatGPT wirklich sehr intensiv. Sie spricht mit dem Chatbot in der Pro Version (23€ pro Monat) wie mit einem Berater, oder manchmal auch wie mit einem Kumpel, der viel Ahnung hat. Über fast alles. Bei zwei technischen Problemen mit meinem Drucker und einer Lampe, die am Wochenende auftraten, war der Typ extrem hilfreich. Auch beim Formulieren von allem möglichen. Bei Vertragsprüfungen und -vergleichen. Ich war einerseits sehr überrascht, aber auch leicht begeistert. Und gleichzeitig zwiegespalten. Es gibt Menschen, die einen Chatbot wie eine Therapie nutzen. Wenn es hilft, warum nicht. Aber. Das große Aber. Ich bin noch nicht ganz fein damit. Aber ich beschäftige mich inzwischen intensiv mit dem Thema.

Bisher habe ich den ChatGPT nur ab und zu am Rechner online für Hilfe bei Texten verwendet. Meine Kinder nutzen ihn natürlich auch intensiv im Job und teilweise privat. KI ist einfach rasend schnell in unser aller Leben gerutscht und bringt extreme, zum Teil positive, aber zum Teil auch beängstigende Veränderungen mit. Und wer sagt: ich will das nicht, oder fast schon dumm ich nutze es nicht, ist in meinen Augen einfach naiv.

Ansonsten war meine Woche ziemlich kreativ, ich habe viel Zeit mit Farbe an den Fingern verbracht und Neues ausprobiert. Die Artist Trading Cards aus dem ersten Quartal unserer Tauschrunde sind auch endlich sortiert und versendet. Und einen Blogbeitrag dazu habe ich auch bereits dazu geschrieben, das Thema war Zahlen und die Sesamstraße.

Ich war viel draußen im Garten. Rumgeschnibbelt, sauber gemacht, oder einfach nur in der Sonne gesessen. Vor meinem Küchenfenster ist bereits Ostern, zurzeit gibt es ja überall bei den Discountern super günstig alle möglichen Frühlingsblüher.

Freitagstipps Narzissen

Bei meinem ehrenamtlichen Dienst im Seniorencafe habe ich wieder tiefe Dankbarkeit verspürt, dass ich noch fit und gesund bin. Die Anwesenden unterhielten sich über ihre Herzschrittmacher, Aortenaneurysmen und Stützstrümpfe. Und hatten trotzdem gute Laune.

Am Wochenende kommt mein Doktorsohn zu Besuch, meine Vollkorn-Waffeln draußen im Garten sind ein Programmpunkt, den er sich gewünscht hat. Das Rezept hätte ich eigentlich auch unten in die Freitagstipps zum Lesen packen können.

Mein Learning der Woche:

Wisst ihr, welche Menschen mir unheimlich sind in ihrer Selbstbeherrschung? Die machen eine Toffifee Packung auf, essen EIN Stück, und legen sie wieder weg. Bei mir überlebt die Packung keine 3 Minuten.

Und sonst so?

Ich erinnere mich dran, wie mir Nachrichten in Ampel-Zeiten viel weniger Angst gemacht haben. Weil ich wusste, dass da einigermaßen kompetente Politiker oben sitzen, die uns schon durch solche Krisen führen werden. Und an Zeiten, in denen Obama im Weißen Haus saß. Charismatisch, menschlich und kompetend, wenn man es mit den Jahren danach vergleicht. Seufz.

Jetzt denke ich ständig „scheiße, was wird die CDU jetzt wieder für einen Mist machen daraus?” Nicht gut. Gar nicht gut. Ein wenig richtungsweisend sind hoffentlich die Wahlen in Rheinland-Pfalz und die OB Wahlen in München am kommenden Wochenende.

Und mal ganz unter uns: Politiker vermitteln in ihren Reden irgendwie oft unterschwellig, dass die Bürger ja zu anspruchsvoll seien. Real wollen die meisten aber einfach nur in Frieden leben, irgendeinen Job haben, der zumindest keine Qual darstellt und vom Gehalt so gut leben können, dass man nach Abzug der Fixkosten im Supermarkt nicht auf jeden Euro gucken muss. Das ist eigentlich auch schon alles Wo sind das hohe Ansprüche?!

Wir Deutschen blicken in der Mehrheit fassungslos auf Trump und sein republikanisches Personal. Jetzt eskaliert bei uns die CDU. Jedem sollte auffallen, dass das Skript das gleiche ist. Wer nicht weiß, was „Heritage Foundation” bedeutet, sollte sich dringend darüber informieren. Es bestehen ungute Verbindungen von Spahn, Klöckner, Dobrindt usw. zur Foundation. Es ist die geplante Agenda der CDU, diesen ultra liberitären, rechtskonservativen MAGA Stil mit allen Mitteln auch hier durchzusetzen.

Und jede Ablenkung ist recht, um von der eigenen Unfähigkeit oder Skandalen und Korruption in den eigenen Reihen abzulenken. Auch das scheinen Politiker hierzulande von der Vorlage der US-Regierung (wenn man sie überhaupt noch so nennen kann) zu übernehmen. Um Schlimmeres zu verhindern, bleiben uns nur die Wahlen. Die gibt es ja bei uns zum Glück noch in demokratischer Form.

Wir können wirklich dankbar sein, dass wir in Deutschland so einfach Zugang zu Wahlen haben. Es ist für uns selbstverständlich, der Staat kümmert sich. Und wir füllen unsere Briefwahlen aus oder gehen an einem Sonntag wählen.

Das sollten wir uns bei allem Genörgel über unser Land immer wieder vor Augen führen!

In den USA hingegen wird der Bevölkerung das Wählen weiter erschwert. Es fängt schon damit an, dass man sich aktiv als Wähler registrieren lassen muss. Das dauert. Man muss seine Identität nachweisen. Das versuchen die Republikaner gerade mit einem neuen Gesetz, dem sogenannten SAVE Act (kurz für Safeguard American Voter Eligibility Act), zu erschweren. Der Gesetzentwurf verlangt, dass jeder Wähler bei der Registrierung seine Staatsbürgerschaft mit offiziellen Dokumenten wie Pass oder Geburtsurkunde nachweist. Gewählt wird übrigens immer an einem Dienstag, also müssen die meisten dafür extra Urlaub nehmen.

Außerdem muss man wissen: In den USA gibt es keinen Personalausweis. In der Praxis wird meist der Führerschein als Identitätsnachweis verwendet. Anders als in Deutschland existiert in den USA weder eine Ausweis- noch eine Meldepflicht.

Ausweisdokumente sind in den USA teuer, für Menschen mit geringem Einkommen ein Hindernis. Jeder zehnte Amerikaner hat keinen Zugang zu einem Reisepass oder einer Geburtsurkunde. Besonders problematisch wäre eine Änderung etwa für verheiratete Frauen, deren Geburtsurkunden noch ihren Mädchennamen enthalten. Auch aus finanziellen Gründen oder mangels Mobilität hat geschätzt knapp jeder fünfte US-Bürger über 65 keinen Foto-Ausweis, bei Schwarzen ist es sogar jeder Vierte. Bei Latinos und Geringverdienern liege die Rate bei über 15 Prozent. 

Ihr erkennt das Muster: Frauen, armen Menschen und Minderheiten soll das Wählen besonders erschwert werden.

Trump wiederholt seine Behauptung vom Wahlbetrug seit Jahren, und dass die Demokraten eine Verschwörung betreiben würden, um undokumentierte Einwanderer zur Stimmabgabe zu bewegen und so die Stimmanteile ihrer Partei zu erhöhen. Dafür gibt es jedoch keinerlei Nachweis.

Also kurz gesagt: es wird ein Problem geschaffen. Um behaupten zu können, man habe ein Problem gelöst.

Ähnlich verhält es sich mit dem aktuellen Krieg in Nahost. Es gab nachweislich keine akute Bedrohung. Trotzdem haben Trump und Netanjahu ihre Allmachtsphantasien ausgelebt. Und jetzt?

In seinem Überlebenskampf ist das iranische Regime offenbar dazu entschlossen, die Region mit in den Abgrund zu reißen und die Welt in eine Rezession zu stürzen. Zugleich deutet nichts darauf hin, dass die USA und Israel an Friedensgesprächen interessiert wären. Von Tag zu Tag nehmen die Hemmungen in diesem Krieg ab. Er mutiert zu einem selbstzerstörerischen Energiekrieg.

Good News!

Forschende haben erstmals aus PET-Plastik ein Medikament gegen Parkinson hergestellt. Mithilfe von Bakterien wird der Kunststoff in den Wirkstoff L-DOPA umgewandelt – ein Ansatz, der Müll in wertvolle Ressourcen verwandeln und gleichzeitig nachhaltiger produzieren könnte.

Ich bin schon so oft im Dunkeln fast über die Dinger gestolpert. Feste Parkzonen statt freies Abstellen: Berlin ordnet das Abstellen von E-Rollern neu. Bis 2035 sollen schrittweise etwa 3.000 Abstellplätze entstehen, an denen Nutzer:innen die Fahrzeuge abholen und zurückgeben können. Das befreit Gehwege von Stolperfallen. Da frage ich mich, warum es NEUN Jahre dauert, bis das realisiert sein wird? Vielleicht, weil in Berlin gerade die CDU regiert?

 

Freitagstipps

 

1.   Meine Osterdeko   __________ .

2.  _______ auf keinen Fall ________ .

3.  Wo ist _______.

4.   _______ reizt mich nicht.

5.  Wir können _____________ .

6.   ________ in die andere Richtung.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Ich war bzw bin immer noch im Outlander Tunnel. Nachdem in der vergangenen Woche die achte und leider finale Staffel erschienen ist, musste ich sie einfach bei Apple TV kaufen. Es kann noch länger dauern, bis die Staffel frei verfügbar ist, so lange kann ich nicht warten. Letztendlich kostet es auch nicht mehr als zweimal Kino oder früher eine DVD, ist dann immer meine Ausrede.

Jedenfalls nervt dieses “eine neue Folge pro Woche” mich aber auch. Also warte ich noch ein paar Tage, bis mehrere Folgen verfügbar sind und binge mich derweilen durch die alten Folgen, die bei Netflix verfügbar sind. Um wieder richtig reinzukommen. Schließlich ist die Serie vor 12 Jahren gestartet und vieles hatte ich bereits vergessen.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich viele Jahre vorher die Bücher von Diana Gabaldon verschlungen habe. Mit dem Kochlöffel in der Hand, weil ich nicht eine Sekunde davon loskam.

Was habe ich noch gesehen? Endlich wieder eine spannende britische Polizeithriller-Serie. Die sechsteilige Miniserie Protection in der ARD Mediathek steigerte sichlangsam aber sicher. Protagonistin Liz (cool, mal eine ältere Polizistin) gerät als Beteiligte in einer Zeugenschutzabteilung in eine Korruption und Verschwörung des Geheimdienstes. Die Gegenspielerinnen kommen aus den eigenen Reihen, Gegenspieler aus der organisierten Kriminalität. Ihre Familie und eine Affäre mit einem Kollegen spielen eine wesentliche Rolle für den Fall. Der Plot ist spannend, das Drehbuch straff ohne große Längen. Und wie so oft bei britischen Serien sind die Darsteller keine plastisch aufpolierten Hollywood Schönheiten. Bei der Hauptdarstellerin war ich kurz irritiert, woher kenne ich Siobhan Finneran? Ach ja, das war die böse Kammerzofe O`Brian bei Downton Abbey.

Und eine krasse Doku habe ich noch auf Netflix gesehen. Dokufilmer Louis Theroux besucht Influencer der sogenannten “Manosphere”. Ich glaube, dass die Doku sich ohne weiteres auch auf Deutschland übertragen lassen würde. Die Szene, die Frauenverachtung, Reichtumsfantasien und männliche Verletzungen zu einem lukrativen Geschäftsmodell verbindet, gibt es auch hier, besonders auf TikTok mit Millionen Followern. Diese Typen inszenieren sich hypermaskulin, wirken dabei aber erstaunlich kindlich und naiv. Was sie verkaufen und womit sie viel Geld verdienen, ist ein Lifestyle aus Empörung und Selbstvermarktung. Gruselig, so viel Hass auf Frauen, und gleichzeitig als eine Art Zuhälter mit Frauen Geld verdienen.

Freitagstipps zum Lesen

Von George Orwell bis Jane Austen: Diese Literaturklassiker wirken heute erschreckend aktuell. Da gehe ich zu 100% mit! Kassandra habe ich allerdings bisher nicht gelesen. Ich fand es bei “Report der Magd” schon faszinierend, wie Autorin Margaret Atwood ihre Beobachtungen über die letzten 20 Jahre in diese Dystopie einfließen ließ. Und ich spätestens bei der Serienverfilmung dachte: hui, das erscheint nicht so unrealistisch.

Will man das wissen? Nein. Kann man so tun, als wäre es nicht Realität? Nein. Ukraine testet humanoide KI-Kampfroboter – es gibt Risiken. Denke ich oft, wir leben inzwischen in einem Science Fiktion Film? Ja.

Künstlich generierte Songs erobern Spotify. Künstler und KI-Plattformen streiten vor Gericht um die Einnahmen. Und Hörer fragen sich, was echt ist – wie bei Sienna Rose. KI ist überall.

Kennt ihr das auch? Man kann es nichtmal begründen, aber manchmal ist es so. 3 Gründe, warum wir manche Menschen instinktiv blöd finden.

Freitagstipps zum Hören

Ich habe mal wieder den Podcast  “Psychohacks – Leichter durchs Leben” gehört. Zwei Folgen. Haben wir es wieder schlecht heute?  Ja, ja ja, es wird zuviel genörgelt. Und “Zwei Seiten der Medaille”. Sehr interessant.

Kennt ihr Joseph William Morgan? Er schreibt und performt aktuelle Hits als Klassik Version. So schön! All the things she said zum Beispiel, der Hit aus 2002, der durch Heated Rivalry momentan wieder total angesagt ist. Diese Spotify Playlist von Joseph William Morgan lief bei mir in den letzten Tagen rauf und runter.

Das waren meine Freitagstipps und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein schönes und sonniges Wochenende, lasst es euch gut gehen!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 865

13. März 2026

Willkommen auf dem Blog! Fast ist Wochenende und das bedeutet, dass ich meinen Gedankensalat sortiere, euch den Freitagsfüller zum Verlinken poste und natürlich meine Freitagstipps.

Ich musste in den letzten Tagen öfter, während ich meinen Kaffee genüsslich unter strahlend blauem Himmel in der warmen Sonne geschlürft habe, an das Gedicht “Er ist’s” von Eduard Mörike denken:

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Es war gestern Abend um 18.30 noch fast hell, der Horizont färbte sich leicht rosa und ich dachte: wie kann man diese Gleichzeitigkeit der Ereignisse aushalten? Nachdem man den ganzen Tag mit Horror Nachrichten konfrontiert wurde?

Freitagstipps März

Gestern mittag hatten wir Probelalarm in Nordrhein-Westfalen, als ich im Büro war. Jedes Mal, wenn diese Alarmglocke auf dem Handy losgeht, bekomme ich kurz ein richtig beklemmendes Gefühl. Für einen Moment bleibt alles stehen und man denkt: Was wäre eigentlich, wenn es kein Test wäre? Und manchmal frage ich mich, ob dieser Gedanke vielleicht gar nicht so weit weg ist, wie man gerne glauben möchte.

Kurz danach war ich bei IKEA und habe mich geärgert, dass es keine Gurken zu den Hot Dogs gab. Engpass. Hängt das irgendwie zusammen mit den Fracht-Transportproblemen, die wahrscheinlich auf uns zukommen? Bin ich eigentlich bekloppt, dachte ich eine Minute später.

Einen Blogbeitrag über den letzten Workshop habe ich bereits Anfang der Woche geschrieben.

Meine beste Freundin, die Anfang letzten Jahres ein paar Hundert Kilometer weit weggezogen ist, habe ich auch endlich mal wieder gesehen. Und wir haben festgestellt, dass echte Freundschaften auch über Entfernungen und längere Pausen bestehen können. Ohne Vorwürfe, ohne Aufrechnen (wer hat sich wie oft gemeldet) und mit Verständnis, Empathie und sich selbst nicht immer so wichtig nehmen.

Endlich gab es auch mal wieder einen Kinoabend mit meinen Freundinnen. Tradition seit Jahren. Gesehen haben wir “Ein fast perfekter Antrag” mit einer phantastischen Iris Berben und einem amüsanten Heiner Lauterbach. Schöne RomCom zum Abschalten. Irgendwann bei unserem anschließenden gemeinsamen Essen fiel der Satz: “Können wir auch mal über etwas Erfreuliches sprechen?” Tja, erstmal Schweigen. Es ist nicht einfach gerade.

Zur Feier des Frühlings und in einem Anfall von Gönn Dir habe ich mir neue Sneaker geleistet. Frauen und Schuhe, auch so ein Thema. Wobei ich aus Gründen der Bequemlichkeit inzwischen kaum noch etwas anderes trage als Sneaker. Meine neuen heißen XT Whisper. Alleine wegen des Namens musste ich die schon haben.

Und ich freue mich so sehr auf das Wochenende! Eine Restaurant Premiere, meine Freundin ist zu Besuch und wir werden lachen bis der Arzt kommt.

Und sonst so?

Es gibt Momente, die extrem hart sind. Zum Beispiel zu erkennen, dass das Versprechen der Nachkriegszeit brüchig geworden ist: allen Menschen ein gutes Leben auf diesem Planeten ermöglichen zu wollen und dafür immer die besten Lösungen zu suchen.

Gefühlt drehen wir das Rad ja gerade zurück. Nur ein paar der Dinge die Habeck vorausgesagt hat (und dafür ausgelacht wurde):

Abhängigkeit von Autokratien bei Gas und Öl werden zu einem Problem werden. VW und co. werden mit ihrer Luxusstrategie scheitern. Wir werden nicht dogmatisch an der Schuldenbremse festhalten können. Russland könnte die Ukraine überfallen. Ein weiter so treibt Deutschland in die Rezession. Zudem hatte er zu all diesen Problemen auch Lösungsansätze (für die er ebenfalls ausgelacht wurde). Jetzt haben wir Merz.

Und habt ihr das Thema Wahlen in Baden-Württemberg verfolgt? Die CDU verliert nach dieser Wahl jedes Maß. Ihr Demokratieverständnis tendiert gegen null. Sie tun so, als hätten sie ein Geburtsrecht auf den Wahlsieg. Oder anders ausgedrückt: Alte weiße Männer sehen ihre Macht bröckeln und strapazieren ihre Schäufelchen beim Umsichschlagen mehr, als ihnen guttut. Zum Fremdschämen peinlich.

Die CDU hat da wohl nicht nur die Wahl verloren, sondern auch jeglichen Anstand (wenn sie den je hatte). Hier ist die MAGAisierung der Konservativen zu sehen: keine Selbstkritik, keine Fehleranalyse, keine Demut – nur immer noch aggressiver, schriller und überdrehter auftreten. Fürchterlich. Was mich am meisten dabei aufregt: Plötzlich soll die Frau schuld sein, die es sichtbar gemacht hat. Und auch noch eine Grüne.

Das ist ein politischer Klassiker. Einer, der so alt ist wie Macht selbst. Ein Mann sagt etwas Problematisches, es wird öffentlich, Menschen reagieren – und am Ende richtet sich die Wut gegen die Person, die es ausgesprochen hat.

Am Ende bleibt eine simple Wahrheit: Nicht Zoe Mayer hat diese Worte gesagt. Sie hat nur dafür gesorgt, dass wir sie hören.

Ich fasse zusammen: Verlieren die Grünen eine Wahl, sind die Grünen schuld. Gewinnen die Grünen eine Wahl, sind die Grünen schuld, dass die CDU sie verloren hat.

Im Nachhinein muss man wahrscheinlich festhalten, dass es Angela Merkels größte und zugleich am meisten unterschätzte Leistung war, Friedrich Merz so lange zu verhindern und kaltzustellen.

In Deutschland glauben nicht wenige Menschen Angela Merkel hätte linke Politik gemacht und das zeigt eigentlich ganz gut, wie weit rechts diese Gesellschaft mittlerweile aufgestellt wurde.

Freitagstipps März Tulpen

Good News!

Da sich eine neue Energiekrise abzeichnet, ist das erfreulich: In Deutschland gibt es mehr Ladesäulen für Elektroautos. 2025 ist die Zahl der öffentlichen Ladepunkte um 13 Prozent auf fast 200.000 Stellen gestiegen. Es gibt also immer mehr Möglichkeiten, sein Auto aufzuladen – ein Punkt, der viele Unentschlossene vom E-Auto überzeugen könnte. Bei mir scheitert es noch am Kleingeld, mein Auto muss im nächsten Monat zum TÜV und ich brauche neue Sommerreifen. Irgendwas ist ja immer.

Ob beim Reisen oder Paketabholen: Den Ausweis vorzuzeigen gehört zum Alltag. Für Transmenschen kann das unangenehm sein. Das höchste europäische Gericht stärkt nun endlich ihre Rechte. Der Europäische Gerichtshof hat beschlossen, dass EU-Länder die Ausweise von Transpersonen anpassen müssen.

 

Freitagstipps

 

1.   Heute ist   __________ .

2.  _______ Blüten .

3.  Schade, dass _______.

4.   _______ wenn ich einen schnellen Snack möchte.

5.   Attraktiv _____________ .

6.   ________ kann ich immer wieder lachen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Ich habe auf You Tube eine Dokumentation über die Designikone Victoria MacKenzie-Childs gesehen. Eine sehr außergewöhnliche Persönlichkeit. Sie ist am 4. März verstorben, ich sah das auf Social Media und stieß so auf das You Tube Video. Ihre Stimme, ihre Ausstrahlung, ich war fasziniert. 

1983 gründeten Victoria und Richard MacKenzie-Childs ihr Unternehmen mit selbstgestalteter Keramik auf einer Milchfarm in Aurora, New York, und schufen ein globales Imperium, bekannt für sein „Courtly Check“-Muster und seine verspielte Ästhetik. Nach einer aggressiven Expansion geriet das Unternehmen jedoch in Millionenhöhe in Schulden, sie gerieten an den falschen Investor und verloren durch Privatinsolvenz ihr 42 Hektar großes Anwesen und die Rechte an „MacKenzie-Childs“. In einem trotzigen zweiten Akt kauften sie die Yankee Ferry, die letzte erhaltene Fähre von Ellis Island, und bauten sie zu einer schwimmenden Villa und einem Atelier um, wo sie bis zu Victorias letzten Tagen lebten und Kunst schufen.

Ansonsten habe ich die wöchentlichen neuen Episoden der Serien, die ich gerade verschlinge, gesehen:

Heated Rivalry. OMG, das Ende der fünften Folge! So dicht mit einem Feuerwerk berührender Momente, dass am Ende der magische Satz “I’m coming to the cottage” einen Ausblick gibt auf das angeblich fulminante Finale der ersten Serienstaffel. Heute Abend. Ich finde die Serie so gut gemacht und so den Nerv der Zeit treffend. Wer hätte gedacht, dass eine Serie über schwule Eishockey-Stars Frauen so begeistern kann. Es ist einfach eine so schöne Love Story.

The Pitt. Sensationell. Noah Wyle’s Medical Drama ist kein ER Reboot, aber es ist genau so gut. Keine medizinische Serie hat mich so gefesselt wie Emergency Room seit 1994 (die Serie ist übrigens seit neustem mit allen 15 Staffeln frei verfügbar bei Netflix). The Pitt ist ein radikales Konzept – irgendwo zwischen “24” und “ER” und erzählt von einer einzigen, fünfzehnstündigen Schicht in der Notaufnahme des fiktiven Pittsburgh Trauma Medical Centers. Fünfzehn Episoden in fünfzehn Stunden, von Schichtbeginn um 8 Uhr morgens bis Schichtende um 23 Uhr.Das Paradoxe: «The Pitt» hinterlässt zwar kein gutes Gefühl. Aber genau darum begeistert mich die Serie. Es gibt nicht immer ein Happy End, hinter dem ich mich bequem verstecken könnte. Stattdessen zwingt sie mich, diese eine Schicht mitzugehen – Schritt für Schritt, Stunde für Stunde und mit allem, was passiert, in Echtzeit.

Love Story: John F. Kennedy Jr. & Carolyn Bessette. Der 90er Hype hat nicht nur mich voll erfasst un d löst gerade einen weltweiten Hype aus. Leider liegen nur noch drei Folgen vor mir. Wenn man nicht das traurige Ende schon wüsste. Der Soundtrack der Serie läuft immer noch rauf und runter, ich hatte ihn euch bereits letzte Woche verlinkt.

Freitagstipps zum Lesen

Hobby Meteroritenforscher waren aufgeregt, weil am vergangenen Sonntag ein Meteorit in der Nähe von Koblenz eingeschlagen hat. Im Dunkeln werden dann die Meteoritenteilchen gesammelt. Inzwischen sind offiziell insgesamt elf Gesteinsteile gefunden worden. Ich glaube, ich würde mich zu Tode erschrecken, wenn in meinem Garten ein Tennisball großer Stein vom Himmel fallen würde.

Zehn Modetrends, um die Sie heuer nicht herumkommen werden. Aha. Mindestens bei der Hälfte würde ich sagen, nein danke. Oder noch mehr. Eigentlich gefällt mir nur einer. Return of the Poloshirt.

Freitagstipps zum Hören

Außer meinen Nachrichten Podcasts (und auch die kann ich momentan nur sehr dosiert verkraften) habe ich eine Recherche der SZ angefangen zu hören, bzw den ersten von drei Teilen gehört. Ich hoffe ja immer noch, dass die Epstein Files Trump und einige Andere zu Fall bringen werden. In drei Podcast Folgen “Epsteins Opfer” wird versucht, dieses System aus Gewalt und Abhängigkeiten zu entwirren. Die Journalist*innen wollen wissen, wer dieser Mann war, wer seine Opfer waren und wieso so viele berühmte und wohlhabende Menschen in den Epstein-Files stehen.

Leicht wehmütig habe ich dann noch das erste Interview des Jahres mit unserer früheren Bundeskanzlerin gehört. Musste sein. Journalistin Jagoda Marinic, die ich auch gerne im ApoFika Podcast höre, hat Angela Merkel im ARD Hauptstadt Studio getroffen. Angela Merkel – Wer ist das Volk?

Es war so beruhigend, ihre klugen und besonnenen Äußerungen zu hören. Ihr Zitat: “Freiheit kann es nicht nur für den Einzelnen geben, sondern Freiheit muss für alle gelten” sagt alles. Leider sagte sie aber auch zum Schluss, dass sie definitiv nicht Bundespräsidentin wird. Ich verstehe, dass sie sich den Druck und Stress nicht mehr antun möchte. Aber was für ein Verlust für unsere Demokratie und unser Land. Ich hoffe trotzdem, dass man ab und zu noch etwas von ihr hören wird.

Das waren meine Freitagstipps und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein entspanntes und sonniges Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Allgemein Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 864

6. März 2026

War nicht gerade erst Montag? Wo ist die Woche schon wieder geblieben? Die Welt brennt gefühlt, und ich traue mich morgens kaum, das Handy anzumachen und die Nachrichten zu lesen. Aber schön, dass ihr wieder hier seid für meinen Gedankensalat, die Freitagstipps und den Freitagsfüller.

Politische Entscheidungen, getroffen von wenigen und die von uns allen getragen oder besser ertragen werden müssen. Krisenmeldungen. Kriege, die nicht enden. Gesellschaften, die sich verhärten. Manchmal fällt es mir schwer, einfach weiterzumachen.Einkaufen zu gehen, zu planen, zu lachen, während so vieles aus dem Gleichgewicht geraten ist. Es ist ermüdend, zuzusehen, wie Macht ausgeübt wird und über Schicksale von Menschen entschieden wird. Umso bewusster halte ich mich an dem fest, was nah ist. An diesen unspektakulären, so oft betonten „kleinen” Dingen.

Das vergangene Wochenende in Berlin mit meinen Kindern hat wieder einmal so gut getan, ich habe ein wenig positive Vibes gespeichert. Und der Blick über den eigenen Horizont hinaus, die Impulse, die sich durch Begegnungen und Gespräche mit wesentlich jüngeren Menschen immer wieder ergeben, finde ich ungeheuer wichtig für mich und auch für unsere Gesellschaft.

Ich bin in Ruhe durch die Stadt gebummelt, war endlich mal in der Staatsbibliothek, habe phantastisch gut bei meinem Sohn die leckersten Bagel gefrühstückt und auf dem Heimweg die besten Doughnuts Berlins mitgenommen. Ein 20€ Knöllchen kassiert für 5 Minuten Überschreitung der Parkuhr. Abends am Maybachufer draußen (!) mit den Mädels den ersten Aperol Spritz getrunken und Pizza gegessen und die beste Zeit gehabt.

Freitagstipps Berlin Pizza

Vielleicht ist es genau das, was man tun kann. Nicht das Wegsehen. Das gleichzeitige Aushalten von Weltgeschehen und persönlichem Glück. Informiert zu bleiben und dennoch im Hier und Jetzt Dankbarkeit zu empfinden.

Am Samstag haben wir von Berlin aus einen Ausflug nach Potsdam gemacht. Da wieder mal die Bahnen und Busse bestreikt wurden, mussten wir zweimal mit dem Auto durch die ganze Stadt gurken. Meine Tochter wohnt nur eine halbe Stunde von Potsdam entfernt, mein Sohn aber fast am entgegengesetzten Ende der Stadt. Nun ja, es war nicht zu ändern, aber der Verkehr in Berlin ist kein Spaß. Die Berliner fahren ohne Rücksicht auf Verluste, das Recht des Stärkeren wird brutal ausgenutzt. Überall Baustellen, todesmutige Fahrradfahrer und Rollerfahrer. Nachdem ich ein paar Mal laut geflucht hatte (mir fallen dann die schlimmsten Schimpfwörter ein, besonders für Männer im Mercedes) meinte meine Tochter irgendwann: “Mama, die sind hier irritiert von deiner Fahrweise, du fährst zu rücksichtsvoll und lässt alle vor, das macht hier keiner”. Ach so.

Wenn ich in Berlin Uber fahre, habe ich jedesmal fast Todesangst. Na ja, fast. Aber dafür sind die Berliner Uber Fahrer die coolsten mit den besten Geschichten.

Freitagstipps Potsdam

Der Nachmittag in Potsdam kam uns vor wie ein Kurzurlaub, besonders im historischen holländischen Viertel. Durch das phantastische Wetter waren die Straßen und Cafes voll, viele Touristen unterwegs und der Kontrast zum an manchen Stellen lauten und dreckigen Berlin fiel auf. Schloss Sanssouci lag noch im Winterschlaf, alle Statuen waren eingepackt und trotzdem waren leichte Bridgerton Vibes da. Ich muss unbedingt nochmal in der Vorweihnachtszeit nach Potsdam, dort soll es dann besonders schön sein. Als ich übrigens am Tag vorher Tipps für Potsdam googelte, zeigte mit Gemini (das ist die KI von Google) direkt an, dass in Potsdam zurzeit 69 Millionäre leben. Zumindest an den Häusern merkt man das.

Ich könnte mal wieder einige neue Tipps für Berlin in einem Blogbeitrag zusammenfassen, fällt mir gerade auf. Gespeichert habe ich jedenfalls einiges Neues, das meine letzten Tipps für Berlin ergänzen wird. Schaut auch gerne in meine Kategorie Reisen, da gibt es noch mehr Tipps zu Berlin.

Meine Tochter war dann noch einige Tage mit bei mir und ich habe sie noch ein wenig verwöhnen können. Jetzt bin ich aber auch wieder froh, das kommende Wochenende nur in meinem eigenen Rhythmus rumschlumpfen zu können.

Ich genieße schon die ganze Woche die Sonne, den blauen Himmel und die Frühlingsboten im Garten. Ob es wirklich nochmal Winter wird? Um ehrlich zu sein, könnte ich drauf verzichten. Und die Vögel, die ich überall höre sicher auch. Andererseits ist das alles nicht normal und so richtig fühlt es sich noch nicht an.

Freitagstipps Frühling Garten

Während im Nahen Osten Raketen einschlagen und Drohnen über Städte fliegen, scrolle ich durch Netflix und überlege, welche Serie ich heute Abend schauen soll. Diese Gleichzeitigkeit der Welt fühlt sich manchmal völlig absurd an.

Und sonst so?

US-Außenminister Marco Rubio hat noch heftigere Angriffe gegen den Iran angekündigt. Für diesen Krieg hat Donald Trump keine Gründe und keinen Plan. Die Folgen wird die ganze Welt spüren. Irans Vergeltungsschläge treffen Dubais Luxusbauten ebenso wie US-Basen in der Golfregion. Der Iran droht, jedes Schiff zu verbrennen, das die Straße von Hormus zu passieren versucht. Kein Tropfen Öl solle durchkommen, um die globalen Ölpreise auf bis zu 200 US-Dollar zu treiben. Zack, seit gestern kann man bei uns nirgendwo mehr unter 2€ tanken. Es ist alles nicht zu begreifen.

Es ist ziemlich ätzend, in den Emiraten, in Dubai oder anderswo festzustecken, weil der Luftraum großflächig gesperrt ist. Ignorant ist es allerdings, trotz wochenlanger Kriegsdrohungen dorthin zu fliegen, um in Fernost Urlaub zu machen. Und sich dann noch darüber aufzuregen, dass man nicht auf Staatskosten sofort nach Hause geflogen wird. Das hat mich schon etwas aufgeregt in den letzten Tagen.

Wer in den letzten (mindestens 4) Wochen nur einmal irgendwelche Nachrichten sieht, wusste, dass es da nicht gerade rosig werden konnte. Es gibt noch sowas wie Selbstverantwortung. Keiner zwingt die Menschen in die Golfstaaten zu reisen oder auf dem Weg nach Fernost dort zwischenzulanden. Wenn sie es trotzdem machen – im Wissen über die aktuelle Lage – haben sie sich in ihrer Risikoabwägung dennoch für die Reise entschieden, aber halt daneben gelegen. Alle anderen, die nicht gereist sind, haben sich in diesem Fall richtig entschieden. Man muss auch nicht für alles eine Reisewarnung ausgeben. Spätestens als der 2. Flugzeugträger in der Golfregion war, sollte jedem klar gewesen sein, dass man dort seinen Urlaub besser nicht macht.

Von den ganzen Dubai Influencern bzw Steuerflüchtlingen mal ganz zu schweigen. Peinlichste Videos ever. Jedes einigermaßen persönliche Erlebnis wird als Content gebraucht, wobei man sich schon fragen kann, was eigentlich passieren muss, damit diese ultimative Selbstvermarktung zum Erliegen kommt. Ein Kriegsausbruch mit Kampfgeschehen in unmittelbarer Nähe ist es augenscheinlich nicht. Und so erlebten wir auf Social Media eine nie dagewesene Berichterstattung aus einem Kriegsgebiet. Nachdem Influencer in Dubai zunächst noch die Raketen am Himmel filmten oder ein wenig irritiert, aber keineswegs verstört berichteten, wie die Musik in den Clubs wegen der Detonationen lauter gedreht wurde, änderten sich die Beiträge in den darauffolgenden Tagen.

Gezeigt wurde geradezu aggressiv gelassen die Normalität in Dubai, während einige Influencer immer wieder betonten, dass sie sich sicher fühlten und wie sehr sie der dortigen Regierung vertrauten. Und auf einmal wollten sie dann doch weg. Still und heimlich oder medienwirksam wie Fiona Erdmann, Ex-Germany’s Next Topmodel Kandidatin. Sie dokumentierte in den vergangenen Tagen und in bester Videotagebuchmanier ihre Flucht aus Dubai in den Oman.

Wie passend auch, dass Gas Kathi (unsere Wirtschaftsministerin formerly known as EON Vorstand) kurz vorher erst die Förderung für  erneuerbare Energien stoppt und zurück zu fossiler Energie möchte.

Ich glaube, das Problem liegt darin, dass es für Politiker keine Konsequenzen mehr gibt. Es gab mal etwas wie Anstand, Moral und Demut. Selbstregulation. Das sind längst keine Eigenschaften mehr, die im politischen Betrieb positiv betrachtet werden. Es zählt das dicke Fell. Masken-Spahn und Frau Reiche sind das beste Beispiel dafür. Dieses Davonkommen, sich durchlavieren, abprallen lassen prägt en Politiker wie sie die politische Struktur. Es gibt keine Konsequenzen mehr für dickfellige. Wir kommen wir da wieder hin?

Und nur zur Erinnerung für das Wochenende: Der Internationale Frauentag am 08. März ist kein „Muttertag light“, sondern ein Kampftag für Gleichberechtigung.

Good News!

Seit fast täglich wieder die Sonne scheint, bin ich deutlich motivierter. Natürlich geht es hier nur um Wetter, aber mal ehrlich: Es bestimmt unseren Alltag stärker, als wir zugeben. Umso besser die Nachricht: Der Deutsche Wetterdienst setzt jetzt auf KI, um Prognosen schneller und präziser zu machen. Praktisch für den Alltag – aber besonders wichtig im Katastrophenfall.

Fraunhofer-Forschende in Dresden haben eine Methode entwickelt, Papierverpackungen wie Pappkartons ohne Klebstoff zu verschließen. Ein Laser verändert dabei die Papierfasern so, dass sie selbst haften; Recycling wird dadurch einfacher und sauberer. Ein Prototyp zeigt bereits: das Verfahren könnte auch industriell funktionieren. Wichtig im Zeitalter von Versandkartons und Tüten!

 

Freitagstipps

 

1.  Weil ich heute  ___________.

2.  _________ zu dem Menschen gemacht, der ich bin.

3.  Jede Woche ___________.

4.  __________ gegen den Strich.

5.  Das Beste ___________ .

6.   ____________ das nervt mich total!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Meine Tochter und ich haben uns am Wochenende  “Amrum” angeschaut. Der Coming-of-Age-Film des deutsch-türkischen Regisseurs Fatih Akin erzählt die Greschichte des 12-jährigen Nanning in den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs auf der Insel Amrum, basierend auf den Kindheitserinnerungen des Regisseurs Hark Bohm. Das hörte sich gut an. Spoiler: wir waren am Ende des Films fertig mit den Nerven und mussten zwischendurch immer mal mal weggucken. Traumhaft schöne Landschaft und Bilder, grandiose Schauspieler, besonders in den Hauptrollen. Ein berührender Film, aber was für eine deprimierende tieftraurige Geschichte.

Danach brauchte ich was Leichtes. Und fand es in der ZDF Mediathek. Die sechsteilige Dramaserie „Máxima”  erzählt den abenteuerlichen Lebensweg der niederländischen Königin, von ihrer Jugend in Argentinien über ihre Zeit in New York bis zur Beziehung mit Willem-Alexander. Interessant und relativ nah an der Realität. Ich wusste ehrlich gesagt nicht viel über das Leben von Máxima Zorreguieta vor ihrer Hochzeit, was für eine beeindruckende Persönlichkeit! Und eine schöne Love Story.

Es gibt bald eine zweite Staffel, wann und wo konnte ich noch nicht herausfinden. Diese spannt den Bogen von den Vorbereitungen zur Hochzeit mit Prinz Willem-Alexander bis zur Krönung rund zehn Jahre später.

Freitagstipps zum Lesen

Zugegebenermaßen sagte mir der Begriff Dark Patterns nichts. Außer vielleicht dunkel gemusterte Sachen. Dark Patterns fördern die Sucht nach Social Media. Entwickelt hat die psychologischen Tricks ein Forscher in Stanford. Heutzutage werden sie von allen Tech-Firmen genutzt. Dark Patterns: Die gefährlichen Tricks der Tech-Konzerne. Puhh.

Nach dem Deal mit dem US-Verteidigungsministerium steht OpenAI in der Kritik. Viele ChatGPT-Nutzer:innen kündigen ihre Abos, der wi­der­stän­dige Rivale Anthropic verzeichnet mit seiner KI namens Claude Rekordzuwächse. Ich wünschte, mehr dieser Tech Bros würden sich endlich GEGEN Trump stellen.

Freitagstipps zum Hören

Bettine Böttinger hatte in ihrem Podcast “Zwischen den Zeilen” Atze Schröder zu Gast. Ich dachte erst ne, den höre ich mir nichtan. Wie heißt der Mann eigentlich richtig btw? Und dann war ich angenehm überrascht, dass Atze Schröder nun einer der Comedians ist der sich selbst und den “alten” Humor reflektiert. Man muss nur mal richtig hinhören. Er war nie komplett taub für Empfindungen und Gefühle anderer. Das ging immer nur im Lichte seiner Kunstfigur unter. Zwischen den Zeilen konnte man schon immer erkennen, dass da ein reflektierter Mensch drin steckt. Seine Comedy war nie meins. Aber außerhalb dessen finde ich es gut, dass er seine “echte” Stimme jetzt so positiv nutzt.

Meine Tochter und ich haben auf der Rückfahrt von Berlin im Auto den Soundtrack zur Serie Love Story – John F. Kennedy & Calonyn Bessette Soundtrack gehört. So schöne 90er Musik. Und die Serie ist erst recht ein Hingucker, ich freue mich schon auf die nächste Folge heute.

Und dann die letzten DREI Folgen Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood hintereinander . Was haben wir gelacht! Diese Zwillinge sind inzwischen komplett schmerzfrei. Einfach göttlich hemmungslos und witzig. Tom “Mister Heidi Klum” und Bill die Promi-Matratze. Man kann einfach nicht anders, als sich von ihrer guten Laune anstecken zu lassen.

Das waren meine Freitagstipps und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Passt gut auf euch auf. Und erlaubt euch vielleicht heute auch einen Moment Leichtigkeit.

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 863

27. Februar 2026

Heute kommen die Freitagstipps und der Freitagsfüller aus Berlin. Ich bin über das Wochenende hier bei meinen Kindern und diese Stadt fasziniert mich immer wieder.

Außerdem ist das Wetter frühlingshaft und sofort haben alle Leute bessere Laune. Geht’s euch auch so? Ich habe mich heute mittag in der Stadt in meinem Wintermantel (morgens und abends ist es immer noch frisch) halb weggeschwitzt und mir das erste Eis des Jahres gegönnt. Joghurt Orange, bei Rausch am Gendarmenmarkt. Köstlich und so erfrischend!

Die ebenfalls köstlichen Rausch Balsamico Pralinen (Stück 2,50) habe ich mir ausnahmsweise verkniffen. Aber ich bin noch bis Sonntag hier und weiß nicht, ob ich den Vorsatz durchhalten kann.

Freitagstipps Berlin Februar

Und gestern hatten wir ein phantastisches Konzert Erlebnis in der Berliner Philharmonie. Regelmäßige Leser des Blogs erinnern sich vielleicht, dass ich Mitte Juli letzten Jahres total euphorisch vom Anna Lapwood Konzert im Kölner Dom berichtet habe. Kurz danach entdeckte ich den Termin für die Berliner Philharmonie im Februar und habe direkt Karten gekauft. Vorgestern war es endlich soweit und ein unglaublich schönes Erlebnis mit Magie und Gänsehaut Feeling.

Kleine Story am Rande: Eigentlich war Foto- und Videoverbot, wie bei den meisten Konzerten in klassischen Häusern. Es gab während des Konzertes aber einen Moment, als uns Anna bat, die Lampen an den Handys anzumachen. Bei “Cornfield Chase” aus dem Film Interstellar. Die Atmosphäre war einfach magisch. Und jeder hat den Moment anscheinend genutzt und  “heimlich” gefilmt. Jedenfalls gab es jede Menge solcher Videos auf Instagram, die Anna Lapwood am nächsten Tag auf ihrem Account repostet hat. Ich finde es sehr amüsant. Man denkt ja immer, der Deutsche an sich ist so regelkonform. Anscheinend sind wir alle auch nur Menschen.

Und sonst so?

Kaum ein Thema sorgt derzeit für so viel schlechte Stimmung wie die Politik und die deutsche Wirtschaft. Schlagzeilen über Abstieg, Stillstand und verlorene Wettbewerbsfähigkeit sind allgegenwärtig – und hinterlassen schnell das Gefühl: Es geht nur noch bergab. Und wir sind alle faul und deswegen Schuld dran. Ich kann es nicht mehr hören.

Wir müssen die verschlafenen, durch Sparmaßnahmen geprägten Merkel-Jahre aufholen und in die Infrastruktur investieren.  Ich habe neulich gelesen, dass das deutsche Wirtschaftsmodell auf drei Säulen stand: Schutz von den USA, billiges Gas aus Russland und China als Exportmarkt. Alle drei dieser Säulen sind jetzt zusammengebrochen. Die Anzeichen dafür, dass die deutsche Wirtschaft seit Jahren einen Kurswechsel brauchte, waren lange da, aber die politische Führung und die Industriellen zogen es vor, den Kopf in den Sand zu stecken und jeden Versuch zu torpedieren, das Land und seine Wirtschaft zu modernisieren. Jetzt tun sie so, als ob das Problem der Sozialstaat und faule Angestellte wären, anstatt ihre eigenen Fehler.

Deutschland scheint langsamer zu werden, aber das passiert in ganz Europa.

Die Welt hat sich verändert, und das erfordert ein Re-Set, was Zeit braucht, besonders in einem Land, das Veränderungen hasst.  Davon abgesehen, vieles davon ist Medienrummel. Deutsche suhlen sich gerne darin, wie schrecklich alles ist und wie das Land den Bach runtergeht. Wenn man der Presse glauben darf, ist das BIP auf mittelalterliches Niveau eingebrochen, und das Land ist nur eine Steuererklärung von der Insolvenz entfernt.

Ich glaube, es ist nicht ganz so schlimm, wie die Medien und Politiker im Dauerwahlkampf uns vermitteln, wir schaffen das.

Freitagstipps Berlin

Noch was Amüsantes, was mir gestern begegnet ist, deutsche Sprache ist einfach kompliziert:

  1. Sprich ruhig lauter.
  2. Deine Hose ist ganz schön hässlich.
  3. Das ist einfach kompliziert.
  4. Komm, geh einfach.
  5. Das ist ja voll leer hier.
  6. Das ist einfach richtig falsch.
  7. Wir müssen uns langsam beeilen.

Good News!

Potsdam führt ab Juli 2026 eine Verpackungssteuer für alle Betriebe mit To-go-Angebot ein: 50 Cent pro Einwegbecher oder -schale, 20 Cent pro Besteckteil. Die Stadt will so Müll vermeiden und Mehrweg stärken. Vorbild ist Tübingen, das die Abgabe bereits erhebt. Potsdam plant eine Verpackungssteuer, und ich finde das gut.

Beispiele aus Großbritannien zeigen, dass Limonaden auch mit weniger Zucker auskommen können. Eine Zuckersteuer könnte auch hierzulande dazu beitragen, den Zuckergehalt zu senken und langfristig die Gesundheit verbessern. Bringt eine Zuckerstauer wirklich etwas?

Psychedelika als Hoffnungsträger? Eine kleine, randomisierte Pilotstudie mit 34 Teilnehmenden deutet darauf hin, dass eine einmalige intravenöse DMT-Gabe, mit psychologischer Begleitung, depressive Symptome rasch lindern kann – teils schon nach einer Woche. Die Wirkung hielt in einigen Fällen mehrere Wochen an.

 

Freitagstipps

 

1.   Mein Frühstück heute   __________ .

2.  _______ weil ich das endlich ________ .

3. Der blaue Himmel  __________.

4.   _______ einfach online..

5.   Großes Glück für ________ .

6.   ________ unzufrieden.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Habt ihr schon einmal von Gösta Engzell (1897-1997) gehört? Ich nicht, bis ich auf Netflix vergangene Woche “Die schwedische Verbindung” gesehen habe. Der Film erzählt die eher unbekannte wahre Heldengeschichte von Gösta Engzell. Einem Beamten, der während des Zweiten Weltkriegs als Leiter der Rechtsabteilung im schwedischen Außenministerium arbeitete und durch geschickte juristische Manöver zehntausenden Juden das Leben rettete. Offiziell war Schweden im Krieg neutral, Dänemark und Norwegen waren von den Deutschen besetzt.

Die wahre Geschichte hinter „Die schwedische Verbindung” ist deshalb so bemerkenswert, weil sie zeigt: Widerstand muss nicht laut sein. Er kann auch in Formularen, in juristischen Formulierungen und in der Entscheidung liegen, eine Vorschrift menschlich auszulegen. Ich fand den Film absolut sehenswert. Leider habe ich wie so oft nur den Original Trailer zum Verlinken gefunden, natürlich gibt’s auf Netflix auch die deutsche Synchronisation.

Und ebenfalls auf Netflix habe ich die Doku „Reality-Check: Inside Americas Next Topmodel“ gesehen. Hui hui, es muss ja damals ein Albtraum für die Kandidatinnen gewesen sein. Schonungslos wird das jetzt aufgedeckt.

Die Show lebte von Extremen: Für Fotoshootings trugen Kandidatinnen Unterhosen aus rohem Tierfleisch, posierten als Mordopfer, Drogensüchtige oder Obdachlose – mit echten Obdachlosen als Statisten. Der Gipfel war ein Shooting, bei dem sie die Hautfarbe tauschten!

«Das war meine Art, der Welt zu zeigen, dass braune und schwarze Haut schön ist», sagt Tyra heute. Indem sie weisse Haut schwarz anmalt und schwarze Haut weiss? Man kann sich beim Zuschauen gar nicht oft genug die Hand ins Gesicht klatschen!

Es ist hart, eine schlimme Szene nach der anderen zu sehen – auch für die ehemaligen Kandidatinnen. Man sieht ihnen an, wie sie noch immer mit den Erfahrungen von damals zu kämpfen haben. Und auch das ehemalige TopModel und “Erfinderin” der Serie, Tyra Banks und ihre damaligen Juroren sehen ein, dass nicht alles richtig gelaufen ist. Doch so richtig Verantwortung übernehmen möchten jetzt weder sie noch die ehemalige Senderchefin oder der Produzent. Egal womit sie in der Doku konfrontiert werden, sie haben stets drei Ausreden parat. Erstens: Die Modebranche an sich sei schuld. Zweitens: Das war eine andere Zeit. Drittens: Die Zuschauer wollten das so.

Ein paar Zahlen: 24 Staffeln lang lief die Mutter aller Model-Castingshows im US-Fernsehen, von 2003 bis 2018 mit über 300 Episoden. In ihrer Hochphase schalteten bei einzelnen Folgen rund neun Millionen Menschen ein – für eine Castingshow ein absoluter Ausnahmezustand.

Und: «America’s Next Top Model» war ein globales Franchise. Unter dem schlichten Titel «Top Model» entstanden über 50 internationale Ableger in mehr als 40 Ländern, von Brasilien bis Vietnam, für einige Zeit auch in der Schweiz. Besonders erfolgreich: Heidi Klums Version in Deutschland, die derzeit ihre 21. Staffel filmt. Weltweit wurden damit hunderte Staffeln produziert, tausende Kandidatinnen gecastet, bewertet, aussortiert, neu erfunden.

Ich halte inzwischen fast alle Reality Formate, die in erster Linie auf Machtmissbrauch und Erniedrigung abzielen, für unmoralisch und problematisch. Aber ich bin auch definitiv nicht die Zielgruppe, die Formate gewinnen trotzdem weiter an Popularität. Traurig.

Freitagstipps zum Lesen

Das inzwischen weltweit bekannte Foto vom schwitzenden Randy Andy im Auto haben Aktivisten sogar kurzzeitig im Louvre aufgehängt. Wie hat der Fotograf das sensationelle Bild geschossen? Die Fotogötter waren auf meiner Seite

Ich gebe zu, dass ich auch erst drauf reingefallen bin. Ein scheinbar harmloses Bild aus einem Wiener Kaffeehaus zeigt, wie leicht wir im Netz glauben, selbst zu prüfen – während unser Blick längst gesteuert wird. Nicht die KI täuscht dich – deine Aufmerksamkeit wird gelenkt. Super Spannende Analyse.

Undv deswegen hat Bill Kaulitz rosa Sessel in seinem neuen Designerhaus in L.A.! Von Puderrosa bis Rostrot: Diese 5 Interior-Farbtrends dominieren 2026. 

Freitagstipps zum Hören

Auf meiner Autofahrt nach Berlin habe ich zwei Podcasts gehört, die ich euch heute sehr empfehlen kann. Journalist Paul Ronzheimer gehört eigentlich nicht zu meinen Favoriten, weil er (warum eigentlich?) u.a. für die Bild Zeitung arbeitet. Aber da mir der Podcast von einer Bekannten empfohlen wurde, habe ich ihn ausnahmsweise mal wieder gehört. Denn er hatte einen echten Experten zu Gast im Interview.

Vier Jahre nach Kriegsbeginn ringt Deutschland weiter um seinen Kurs gegenüber Russland. Politiker und Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter erzählt, warum er den Angriff früh kommen sah, wie russische Einflussnahme in Berlin wirkte – und wie ihn über Jahre eine Frau ansprach, die später als Spionin enttarnt wurde. “Als mich Putins Spionin ansprach”. Er kritisiert zudem die zögerliche Waffenhilfe und das Ausbleiben der Taurus-Vorbereitung.

Der zweite Podcast hat mich mindestens genauso, wenn nicht noch stärker, gepackt. Am 24. Februar 2022 überfällt Russland die Ukraine. In kürzester Zeit besetzt die russische Armee Gebiete im Süden und Osten des Landes und es beginnt die systematische Überwachung und Indoktrinierung der lokalen Bevölkerung. Korrespondentin Rebeca Barth aus dem ARD-Studio Kiew erzählt, wie die ukrainischen Familie Melnyk vor der Russifizierung floh. 2022 werden Eltern und zwei Kinder von der russischen Invasion überrascht. In der plötzlich besetzten Zone kämpft die Familie ums Überleben und versucht, der russischen Propaganda und Einflussnahme in Schule und Alltag zu entkommen.

Das waren meine Freitagstipps und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein schönes frühlingshaftes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 862

20. Februar 2026

Wenn die Olympischen Spiele vorbei sind, falle ich wahrscheinlich erstmal in ein Loch. Oder wieder in den Winterschlaf. Ich habe wirklich fast ganztags nebenbei den Fernseher laufen, oder habe unterwegs anderweitig versucht, etwas mitzubekommen. So viele berührende Momente, so viele Höchstleistungen, so viel Gänsehaut. Ich kann mir annähernd vorstellen, dass Olympische Spiele wahrscheinlich das absolute Highlight im Leben von Leistungssportlern sind, ein Lebensziel, und ein Gefühl von Gemeinschaft, das über Landesgrenzen und Nationalitäten hinaus verbindet.

Ansonsten überlege ich täglich, ob ich den Kamin anmachen soll. Dann wird es wieder wärmer draußen, und ich habe keine Lust, den Kamin dann wieder sauber zu machen. Dann schneit es wieder mal und ich denke: du könntest ja mal den Kamin anmachen. So gehts täglich hin und her. Als neulich mal für drei Stunden der Himmel blau war, habe ich mein Gesicht in die Sonne gehalten, meinen Kaffee draußen getrunken und dann war alles kurz gut.

Ich brauche Frühling. Dringend.

Freitagstipps Februar

Endlich habe ich auch geschafft, den ausführlichen Bericht über meinen Besuch der Creativeworld zu Ende zu schreiben. Ich habe einen Schwung neuer Artist Trading Cards gewerkelt und dabei an die Sesamstraße in den 80ern gedacht. Dazu demnächst mehr.

Am Wochenende finden die ersten Workshops des neuen Jahres bei mir zuhause statt und ich habe dafür ein besonders schönes neues Projekt entwickelt und vorbereitet. Heute muss ich noch ein paar Kleinigkeiten dafür vorbereiten und zack, dann ist die Woche schon wieder vorbei.

Gestern Abend war ich mit einer Freundin verabredet, in einer Pizzeria im Nachbarort. Wir hatten einen schönen Abend, haben viel gelacht und uns auch sonst gut und unbeschwert unterhalten.Als wir zahlen wollten, setzte sich die Kellnerin kurz an unseren Tisch. Wir kamen ins Gespräch, sie stammt aus der Ukraine. Und auf einmal war tiefbedrücktes Schweigen am Tisch. Sie erzählte vom Leben ihrer Verwandten, die kurz vor der Frontlinie in der Nähe von Saporischschja leben. Wenn man das überhaupt leben nennen kann. Ohne Strom, ohne Wasser, bei 1 Grad in der Wohnung. Netze zum Schutz vor den russischen Drohnen sind in den Straßen gespannt. Das Geräusch der Drohnen ist allgegenwärtig. Terror, purer Terror. Aber aufgeben ist keine Option, sagte sie.

Momente wie dieser berühren, zeigen, wie fragil die Illusion von Frieden und Sicherheit ist. Und wie unendlich dankbar wir sein können, hier in Deutschland geboren zu sein und leben zu dürfen.

Und sonst so?

Andrew, der Drecksack, wurde gestern verhaftet. An seinem Geburtstag. Gut so. Der Grund der Festnahme ist Amtsmissbrauch und es geht um seine Zeit als britischer Sondergesandter. Neue Unterlagen aus den Epstein-Akten deuten darauf hin, dass er möglicherweise vertrauliche Infos weitergegeben hat. Hoffentlich kommt da noch mehr ans Licht. Nachdem ich vor einigen Wochen die Biografie der beiden Ex-Royals Sarah und Andrew, “Entitled, The Rise and Fall of the House of York”* gehört habe, war ich wirklich entsetzt, was für ein Bild von diesen geldgierigen und skrupellosen Menschen da – nach zehnjähriger ausführlicher Recherche des Autors – gezeichnet wird.

Ein Mitglied der Königsfamilie. In Handschellen. Bill Gates sagte umgehend alle Termine in Indien ab. „Terminänderungen.“ Na klar. Die neuen Epstein-Akten sind veröffentlicht. Überall tauchen Namen auf. Und nun sitzt der erste „Unantastbare“ in Haft. Wenn er erst einmal auspackt, ist der Dominoeffekt hoffentlich nicht mehr aufzuhalten. Die Frage ist nicht, ob weitere Verhaftungen folgen. Sondern: Wer ist der Nächste?

Die USA promoten ein “Freedom”-Portal zur Rettung angeblich unterdrückter Meinungsfreiheit in den EU. Eine reine PR Nummer, einzig und allein um den Eindruck zu erzeugen, in Europa würde den Menschen wichtiger Content im Internet vorenthalten. Neurechte Narrative halt. Die USA liegen auf dem Pressefreiheitsindex auf Platz 57: Hinter Gabun, Sierra Leone oder Liberia. Auf den ersten 18 Plätzen ausnahmslos EU Staaten.

Man kommt aus dem „bitte nicht” kaum noch raus. Friedrich Merz strebt eine zweite Amtszeit nach der für 2029 geplanten Bundestagswahl an. „Ich habe schon noch vor, das eine längere Zeit zu machen”, sagte der 70-Jährige beim Politischen Aschermittwoch in Trier und verwies darauf, dass sein Vater im Januar 102 geworden sei. Die Vorstellung, dass er mehrere Amtszeiten absolviert, vielleicht sogar an der Seite von Rechtsextremen, ist gruselig.

Hate to say I told you so: Friedrich Merz und seine Union haben keinen Plan, wie man besser regieren könnte, als die Ampel es tat – und hatten auch nie wirklich einen. Sie haben die Ampel-Koalition mutwillig zerstört mit Negativkampagnen, falschen Versprechungen und destruktiver Opposition, nur um an die Macht zu kommen, und machen jetzt nahezu alles deutlich schlechter trotz besserer Gesamtsituation.

Freitagstipps Februa

Good News!

Heute endlich gute Nachrichten für alle Kaffee-Liebhaber*innen unter euch: Kaffee kann helfen, Demenz vorzubeugen. Juhu! Während ich diese Zeilen schreibe, genieße ich meine dritte Tasse Kaffee umso mehr. Für koffeinhaltigen Tee gilt übrigens dasselbe. Hoch die Tassen! Eine große Langzeitstudie mit mehr als 130.000 Teilnehmenden zeigt: Wer regelmäßig Kaffee oder Tee mit Koffein trinkt, hat ein deutlich geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken. Entscheidend ist offenbar das Koffein, entkoffeinierter Kaffee zeigt keinen Effekt.

Millionen unverkaufter Kleidungsstücke landen jedes Jahr in der EU im Müll. Damit soll Schluss sein: Große Modefirmen dürfen ihre Ware künftig nicht mehr vernichten. Die EU will so Umwelt und Klima schützen und nachhaltigere Geschäftsmodelle fördern.

Lange hieß es bei Krebs: Schonung statt Bewegung. Heute zeigt die Forschung, dass gezielter Sport Krebspatient*innen helfen kann. Muskeln spielen dabei eine zentrale Rolle für Immunsystem und Prävention. Sport gegen Krebs.

 

Freitagstipps

 

1.  Momentan verhindert  _________ .

2.  __________ gegen kalte Füße.

3.  Am liebsten wäre ich  _____________.

4.  ________ , muss das denn sein?

5.  Wenn ich morgen Geburtstag hätte,   _________.

6.  _________ , für diese Kleinigkeit bin ich dankbar.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Abgesehen vom Olympiaprogramm habe ich komplett verzückt Love Story geschaut. Jedenfalls die ersten drei Folgen der sehr gehypten neunteiligen Miniserie, die bereits verfügbar sind. Die Serie erzählt die wahre Liebesgeschichte von JFK Jr. und Carolyn Bessette, von ihrer stürmischen Romanze in den 90ern bis zum tödlichen Flugzeugabsturz 1999.

Die Beziehung von John F. Kennedy Jr. und Carolyn Bessette war der Stoff, aus dem Klatschpresse-Träume sind: Kennedy wuchs als Sohn von US-Präsident John F. Kennedy in der Öffentlichkeit heran. Als sein ermordeter Vater an seinem dritten Geburtstag beerdigt wurde, ging das Bild des salutierenden Dreijährigen um die Welt und in die Geschichte ein. Die Kennedys waren und sind in den USA eine sagenumwobene Familie – fast Adel, wenn es denn die Monarchie in den Vereinigten Staaten gäbe. Dementsprechend wuchs John F. Kennedy Jr. vor den Augen der Öffentlichkeit zum extrem gutaussehenden und beliebten Junggesellen und Medienstar heran.

Seit ihrem tragischen Tod ranken Legenden und Gerüchte um John F. Kennedy Jr. und Carolyn Bessette-Kennedy.

Die Serie hat Style, Fashion, Celebrities, jede Menge 9Oes Vibes. Und eine große Liebesgeschichte gepaart mit einer Art Kennedy-Familienportrait. Alleine wegen der NYC Vibes der 90er haben mich bereits die ersten Minuten gecatcht.

Und die finde ich sehr gelungene Besetzung! Paul Anthony Kelly spielt John F. Kennedy Jr. und ist fast so schön wie das Original, Sarah Pidgeon ist Carolyn Bessette fast wie aus dem Gesicht geschnitten. In Nebenrollen sind Grace Gummer (Tochter von Meryl Streep) als Caroline Kennedy und Naomi Watts als legendäre Jackie Kennedy Onassis zu sehen. Die nächste Folge wird heute Abend ausgestrahlt, ich freue mich drauf. Läuft auf Disney+.

Angefangen habe ich das historische Drama “Die Bleikinder” auf Netflix. Die polnische Serie basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt die Geschichte von einer Frau, die sich von einem zutiefst autoritären System nicht unterkriegen ließ. Eine junge Kinderärztin stellte in den 70er-Jahren fest, dass viele Kinder, die in der Nähe des Industriequartiers in Katowice leben, an Bleivergiftung erkrankten. Ihre Promotion zum Thema wurde verhindert, die Studien verschwanden in den Schubladen der Behörden. Das kommunistische System wollte sich schliesslich als Industriegrösse in Europa behaupten – ein Skandal kam da alles andere als gelegen.

Also hinderten sie die Ärztin so lange an ihrer Arbeit, bis ihre Dissertation vollständig verschwand. Sie opferte ihre Karriere, um das Leiden dieser jungen Opfer aufzudecken. Die heldenhafte Ärztin Jolanta Wadowska-Król gab es wirklich. Fsaszinierende Geschichte. Und die Serie sieht auch von der Optik so aus, als wäre man im Polen der 70er Jahre. Frau zu sein war damals auch kein Zuckerschlecken, wirklich nicht.

Freitagstipps zum Lesen

Trump und seine MAGA Bewegung zeigen klare Merkmale einer Sekte. Sehr gute Analyse!

Das ungewöhnlichste Hotel der Welt befindet sich in Nordwales 419 Meter unter der Erde. Die Ausstattung ist funktional, die Atmosphäre einzigartig. Für alle, die keine Lust mehr auf All-inklusive-Hotels und überfüllte Strände haben, aber vielleicht genau das Richtige!

Sachen gibts. Kennt ihr schon den Whimsy Trend? Ist ein neues Statussymbol und soll helfen bei Online-Fatigue.

Freitagstipps zum Hören

Das System Epstein, die Epstein-Klasse, oder: Warum sagte niemand etwas? Weil das System funktionierte. Weil Zugehörigkeit Status versprach. Weil Geheimnisse zusammenschweißen. Weil Euphemismen moralische Distanz erzeugen. Weil Macht beeindruckt. Und vor allem: weil viele etwas zu verlieren hatten – Geld, Zugang, Prestige. Das Schweigen war kein Versehen. Das war Thema beim aktuellen bei OK, America? Podcast. Den habe ich gestern gehört. Wie immer eine super interessante Einordnung. Und wer da alles (außer Trump und Andrew)  in den Akten aufgezählt wird! Michael Jackson, Bill Gates, Clinton sowieso, Karie Couric (ehemalige CNN Star Moderatorin), Woody Allen, der saudiarabische Kronprinz, Harvey Weinstein (auch so ein alter Grapscher), Richard Branson (Virgin Altlantic Airlines), Alec Baldwin usw usw. Alle im Dunstkreis Epsteins.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Allgemein Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 861

13. Februar 2026

Seid ihr auch im Olympiafieber? Ich finde diese Zeit alle paar Jahre großartig. Es gibt immer was zu gucken. Sportliche Menschen, schöne Geschichten, viele Glücksmomente, ein wenig Nationalstolz.

Ich habe die ganze Woche schon die Winterspiele nebenher laufen. Gestern war Skeleton der Männer. Die fahren da mit 120 km/h Kopf voraus die Bahn runter. Absolut crazy. Bei Aerials, also Freestyle Ski, verstehe ich kein Wort der Kommentatoren, fiftynine flip eight forty . Großartig. Und Eistanzen, ein Traum. Die Regeln vom Curling habe ich immer noch nicht verstanden und frage mich, ob diese Wischer zuhause auch so putzen. Die Freude der Sieger zu sehen ist berührend.

Traurig hat mich allerdings gestern der kurzfristige Ausschluss des ukrainischen Rodlers Vladyslav Heraskewytsch gemacht. Auf seinem Helm trägt er Bilder von rund ukrainischen 20 Athlet*innen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind. Politische Botschaften aber sind den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Olympischer Spiele während eines laufenden Wettbewerbs verboten, sagte das IOC. Gedenken an verstorbene Sportler sind eine politische Botschaft? Ich sehe das anders. Ohne den Helm hätte er starten dürfen. Er blieb dabei und sagte, Haltung ist wichtiger als Medaillen. Respekt. Und zumindest in der Ukraine und in den Medien wird er dafür gefeiert.

Ansonsten arbeite ich an einem Blogbeitrag meines Besuchs der Creativeworld am vergangenen Sonntag. Von der Reizüberflutung und den vielen Schritten musste ich mich Montags erholen. Da ich gefühlt tausend Bilder und Videos gemacht habe, dauert das Sortieren etwas. Zwischendrin habe ich noch unseren neuen Tauschzirkel für Artist Trading Cards organisiert und darüber einen Blogbeitrag geschrieben.

Im Büro fand gestern unser traditionelles Altweiber Frühstück statt. 11.11 Uhr. Karneval ist, wenn Deutschland kollektiv beschließt: Wir machen jetzt 5 Tage lang Dinge, für die wir den Rest des Jahres Leute verurteilen. Alkohol ab 9 Uhr? Tradition. Fremde Menschen küssen? Brauchtum.Verkleidet auf der Arbeit erscheinen? Kultur. Montag nicht kommen? Altweiber-Nachwirkung.

Helau und Alaaf. Ich war zwei Stunden als Banane verkleidet und das war es für mich .

Dann habe ich mit meinem Sohn gefacetimed (ist das ein Wort?). Er ist eine Woche in einer Hütte in der finnischen Wildnis im Urlaub und die Bilder, die er mir schickt, sind einfach traumhaft.

Freitagstipps Finnland

Erkenntnis der Woche:

Mir fällt schon lange auf, dass immer mehr Menschen, wie ich auch,  für den Einkaufswagen einen Chip haben, den man wieder heraus ziehen kann, aber so ziemlich jeder bringt den Wagen schön brav wieder zurück wo er eigentlich hin gehört. Wir sind lernfähig! Längerfristig jedenfalls.

Und noch etwas Erwähnenswertes habe ich gesehen.

Mit Briefmarken könnt ihr Gutes tun, vielleicht wisst ihr das. Mit dem Kauf von Wohlfahrtsmarken für die Briefpost werden soziale Projekte und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege unterstützt. Eine Marke aus der diesjährigen Serie ehrt  herausragende Persönlichkeiten von Paritätischen Mitgliedsorganisation. Da ich beim Paritätischen Wohlfahrtsverband arbeite, fiel mir das ins Auge. Eduard Zimmermann (1929 – 2009). Die älteren von euch kennen ihn sicher noch als Ede Zimmermann aus Aktenzeichen XY? Ich habe die als Kind bereits in Schwarz-Weiss gesehen. Was ich allerdings bisher nicht wusste: Der Journalist und Fernsehmoderator war im Jahr 1976 Initiator und Mitbegründer des WEISSEN RING e. V., ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten. Der WEISSE RING ist Mitgliedsorganisation des Paritätischen Gesamtverband. Heute ist der Verein Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. Ich kannte den Mann wirklich nur aus dem Fernsehen und wusste nichts über seine ehrenamtliche Tätigkeit.

Themenwechsel, weil das wirklich lecker ist: Caprese aus dem Ofen. Bei diesem Wetter mache ich mir das gerne, auch, weil es schnell geht. Einfach klassisch Tomaten, Mozarella, Basilikum, Olivenöl und etwas Balsamico in die Auflaufform und bei 180 Grad im Ofen überbacken, bis der Käse geschmolzen ist. Ich gucke nie auf die Uhr, sondern in den Ofen.

Freitagstipps Caprese

Und sonst so?

Das Dschungelcamp ist zu Ende und ich habe keine einzige Minute davon gesehen. Ich bin so stolz auf mich!

Die skandalöse Sache mit dem neuen Dschungelkönig habe ich natürlich trotzdem mitbekommen. Der hat im übrigen seine 20.000€ Strafe an den Hotelmitarbeiter, den er verleumdet hatte und zu der er verurteilt wurde, immer noch nicht gezahlt. Kann er ja jetzt vom Gewinn machen. Na ja, wenn man der Halbbruder des Chefs der Produktionsfirma ist und sich als Opfer inszeniert muss man ja gewinnen. Aber das wirklich traurige: Dieses Format existiert, weil Millionen Zuschauer es einschalten, darüber diskutieren und damit Werbeeinnahmen generieren. Skandale, Eskalationen und kontroverse Kandidaten sind kein „Ausrutscher”, sie sind das Geschäftsmodell, das vom Publikum direkt finanziert wird.

Mein Frust auf unsere Politiker klingt so langsam ab. Ich denk mir mittlerweile halt einfach, warum aufregen? Am Ende irgendwo menschlich was die machen. Können Eigeninteressen konsequenzlos durchbringen. Mein Frust richtet sich mittlerweile auf unsere Medienhäuser. Denn: Habt ihr eigentlich noch alle Tassen im Schrank? Wofür gibt’s euch eigentlich, was war denn mal die Idee hinter unabhängiger Berichterstattung? Der aktuelle sogenannte “Journalismus” für mich die größte Enttäuschung.

Ich hätte nie gedacht, dass sich der Unterwerfungs-Neusprech so schnell und so umfassend durchsetzen würde. Aber es scheint in hunderten von deutschen Redaktionen tatsächlich niemand zu geben, der weiter nach den journalistischen Sprachstandards des “Mehr Demokratie wagen” Zeitalters berichtet und kommentiert. Sehr traurig.

Und diese ganze Pam Bondi Sache vorgestern hat mich beschäftigt und leider auch immer hoffnungsloser gemacht. Diese widerliche Lügerei, diese Arroganz, diese Selbstgefälligkeit in dem Wissen, dass sie alle in der Regierung unantastbar sind. Die Respektlosigkeit Epsteins Opfern gegenüber, und ihr Geschrei, dass Trump der beste Präsident aller Zeiten sei. Zu 100% die Personifizierung der Korruption. Diese Regierung wird jeden Tag schlimmer, auch wenn man denkt, das geht nicht.

Diese Epstein Geschichte zieht immer weitere Kreise – der britische Premierminister Keir Starmer hat am Montag seinen möglichen Sturz als PM deswegen erstmal überstanden. Wie lange das allerdings halt, ist die große Frage. Wünschen würde ich es dem Land nicht, dass er gehen muss. Denn es ist derzeit einfach noch niemand in Sicht, der das Amt in dieser schwierigen Haushaltslage wirklich besser ausfüllen könnte.

Ach, und noch was, ich will, dass Angela Merkel Bundespräsidentin wird, allein damit Merz vor Wut explodiert.

Ich bin es so leid “what in the actual fuck!?” 100+ Mal am Tag zu sagen.

Good News!

Was für ein starkes Signal aus Portugal: Der Sozialist António José Seguro gewinnt die Präsidentschaft mit fast 67 % – haushoch vor seinem rechtsextremen Herausforderer. Die Menschen haben sich klar entschieden: für Demokratie, für Zusammenhalt, gegen Hass. Das zeigt: Rechtsextreme sind nicht unaufhaltsam. Man kann sie schlagen. Mit Haltung. Mit Mut. Mit Politik für die Menschen.

 

Freitagstipps

 

1.  Genau heute ___________ .

2.   ______________ packt mich das Grausen.

3.  Ich habe es tatsächlich geschafft,  __________  .

4.  ____________  und ich freu mich drauf !

5.  Karneval  ______________ .

6.   _______________ , wenn man das politische Geschehen in unserem Lande betrachtet.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Wie bereits erwähnt hat sich mein Fernsehkonsum vorwiegend bei ARD und ZDF im Olympiastudio abgespielt. Sender, die ich ansonsten selten nutze. Und bei HBO Max gab es parallel auch live Streams.

Dann habe ich (nachts läuft ja kein Olympia) noch eine Serie gesehen. Die habe ich hauptsächlich wegen des Hauptdarstellers angefangen. Sam Heughan, bekannt aus Outlander. Der Trailer sah gut aus, auch das Thema hörte sich gut an. The Couple next door – Paare mit Geheimnissen. Das Paar Evie und Pete ist in eine gehobenere Nachbarschaft gezogen, wo sich hinter vorgezogenen Gardinen neugierige Blicke verbergen. Das Paar freundet sich mit ihren Nachbarn an, dem Verkehrspolizisten Danny (Sam Heughan) und der glamourösen Yoga-Lehrerin Becka. Es entwickelt sich zwar irgendwie eine halbwegs spannende Geschichte, aber ich bin nur drangeblieben, weil ich dachte es wird besser. Wurde es leider nicht, im Gegenteil.  Schade um die guten Schauspieler, die hier echt verheizt wurden. Und dass die Serie, die in Sussex in England spielen soll, in einem vollig unpassenden Hollywood Vorstadt Set Up gedreht wurde, sieht ein Blinder mit Krückstock.

Angefangen habe ich gestern Unfamiliar ,eine deutsche Spionage-Thriller-Fernsehserie, deren erste Staffel am 5. Februar 2026 bei Netflix veröffentlicht wurde. Die Kritiken sind super. Thema: Das ehemalige Agentenpaar Meret und Simon Schäfer betreibt nach dem Ausscheiden aus dem Bundesnachrichtendienst in Berlin ein geheimes „Safe House“, um Schutzsuchende zu verbergen. Als eine Bedrohung aus ihrer Vergangenheit wieder auftaucht, sehen sie sich mit Auftragskillern, russischen Agenten, dem BND und früheren Verbindungen konfrontiert. In diesem Geflecht aus Verfolgung und Verrat müssen sie nicht nur um ihr Überleben kämpfen, sondern auch die Wahrheit über ihre Beziehung und ihre Familie geheim halten, während ihre Ehe unter dem Druck der Ereignisse zunehmend belastet wird.

Weswegen ich es auch schaue: Es wurde in Berlin gedreht. Berlin, dessen wiedererkennbare coole Ort wieder mal verlässlich abgeklopft werden – kein Hauptstadtfilm ohne Oberbaumbrücke, sagt das Gesetz -, verteidigt seinen Ruf als perfektes Biotop für Agentenfiktion an der Schnittstelle zwischen Ost und West. Die erste Folge war schon gut, definitiv kein second screen Stoff mit Rätseln und Überraschungen.

Freitagstipps zum Lesen

Steffi Graf, die deutsche Tennis Ikone, macht jetzt Werbung für Lidl Sportklamotten. Finde nur ich das seltsam? Braucht sie Geld?

Die Avocado kommt aus der Mode. Erbsen sind das neue Superfood. Interessant!

Und ein wenig Klatsch. Eine geheimnisvolle Zahnärztin aus Belarus war die letzte “Freundin” von Epstein und sollte sein Millionenvermögen erben. Was da immer noch Neues ans Tageslicht kommt ist verblüffend.

Freitagstipps zum Hören

Ich habe einen neuen Podcast entdeckt. “Absolutely not”. Humorvoll mit aktuellen Themen. Comedian Heather McMahan,  hatte in einer Folge letzte Woche Caitlin Collins zu Gast. Genau, die CNN Ikone, die gerne unbequeme Fragen stellt und von Trump ständig beleidigt wird. Sie gibt Einblicke, wie es in der Air Force One wirklich zugeht und weitere pikante Details aus dem Weißen Haus.

Und ich habe ein neues Hörbuch angefangen. Da es jetzt länger hell ist, laufe ich wieder mehr und ein gutes Hörbuch ist für mich immer ein guter Ansporn. “Wie Risse in der Erde” ist ein Roman von Clare Leslie Hall. Kurz zur Handlung:
Beth und Gabriel verlieben sich als Teenager im Sommer 1955, doch ihre Liebe zerbricht. 1968 kehrt Gabriel in das Dorf zurück und erneut flammen die alten Gefühle auf, und das, obwohl Beth glücklich mit dem Farmer Frank verheiratet ist. Das Ehepaar musste in den letzten Jahren viel ertragen und trotzdem hielten sie zusammen. Als die Affäre ans Licht kommt, nehmen die Dinge einen verhängnisvollen Lauf. Ich war bereits nach der ersten halben Stunde gefesselt, und es ist toll gelesen.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, ob mit Karneval oder ohne! Und ist es nicht schön, im warmen Bett zu liegen und den Regen auf die Dachfenster pladdern zu hören (zumindest kurz vorm Einschlafen, aufs Aufstehen trifft das nicht zu).

Barbara