Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Urlaubsblog, Freitagstipps und # 884

21. August 2026

Herzliche Grüße aus Borkum!

Ich bin ein paar Tage mit meinen Kindern auf dieser Insel, tatsächlich zum ersten Mal. Wir hatten gestern abend beim Essen eine Unterhaltung darüber, warum wir als Familie und meine Kinder auch mit ihren Partner*innen bisher selten Urlaub in Deutschland gemacht haben und es uns alle immer schon weiter in die Welt hinaus gezogen hat.

Freitagstipps Urlaub Borkum

Zum einen sind wie eine Reise-Familie, schon meine Eltern und Großeltern waren viel unterwegs. Vielleicht hat meine Tante Inge den Grundstein dafür gelegt, als sie nach dem Krieg Ende ver vierziger Jahre in die USA ausgewandert ist. Durch häufige Besuche der ganzen Familie bei ihr, und ihre jährlichen Besuche in Deutschland sowie damit verbundenen Reisen in Europa, weil sie ihrem Mann Europa zeigen wollte.

Natürlich hat auch mein Job in meinem früheren Leben als Stewardess mich in fast jeden Winkel der Welt geführt und daraus ist die Freude an internationalen Reisen für die ganze Familie weiter gewachsen.

Ich gebe auch zu, dass ich ein reiner Schönwetter-Urlauber bin. Viel Geld für einen Urlaub mit sechs Personen auszugeben und dann im Regen in irgendeinem Hotelzimmer oder in einer abgeranzten Ferienwohnung zu sitzen – nein danke, das erschien mir nicht besonders reizvoll. Alle paar Jahre mal nach Florida, Camping in Kroatien, Kreta, Österreich (mit Regen) Schweden (mit Regen), ab und zu Mallorca und viele Sommerferien waren auch zuhause schön.

Die Nordsee war aus diesem Grund nie ein Thema für uns. Wir hatten ein schönes zuhause und mein Motto war immer: wenn Urlaub, dann alle paar Jahre richtig weit weg mit Schönwetter-Garantie. Tagesausflüge an die holländische Nordseeküste haben wir auch sehr oft gemacht, da wir dorthin keine lange Fahrzeit haben.

Im vergangenen Jahr war ein Kurzurlaub auf Sylt deswegen meine erste richtige Bekanntschaft mit einer Nordseeinsel. Und die war großartig, allerdings hatten wir auch für April Hammerwetter.

Als meine Tochter mich kürzlich fragte, ob ich Lust hätte, sie ein paar Tage in einem Ferienhaus auf Borkum zu besuchen, freute ich mich natürlich. Wetter hin oder her, jede Minute Zeit mit meinen Kindern ist das Beste überhaupt. Nach den vielen Wochen Hitze zuhause ist 16 Grad und Regen hier zum Schlafen und chillen wesentlich angenehmer. Ab und zu ist der Himmel auch mal blau, die Tage sind geprägt durch den Blick auf’s Regenradar.

Freitagstipps Borkum Strand

Ein paar Tage richtiges Strandwetter hätten uns gefallen, aber Nordseewetter ist wie es ist und die Insel ist natürlich bei jedem Wetter schön.

Morgen geht’s für mich wieder auf die Fähre und nach Hause, die Kinder bleiben noch etwas. Und mich tröstet, dass es Zuhause derweilen auch tagelang geregnet hat, so brauchten meine Nachbarn sich wenigstens nicht um meine Pflanzen draußen zu kümmern.

Ich hatte hier auch Zeit, einen Blogbeitrag zu Poesie im Art Journal zu schreiben, schaut doch gerne mal vorbei, wenn ihr ihn noch nicht gelesen habt.

Und wir haben gestern bei Regenwetter unfassbar leckere Schoko-Cookies gebacken. Ich hatte nach einem einfachen Rezept mit wenigen Zutaten und ohne Küchenmaschine gesucht. Ferienwohnungs-tauglich eben. Ich habe das Rezept ganz oben auf meinem Pinterest-Board mit Rezepten gespeichert.

Freitagstipps Schoko Cookies

Meine Boards auf Pinterest muss ich auch dringend mal aktualisieren und bearbeiten, habe ich dabei festgestellt. Ich nutze Pinterest – trotz nerviger KI und viel zu viel Werbung – immer noch gerne, um mir Inspirationen oder Rezepte zu suchen.

Steht jetzt auf der To-Do-Liste für den Herbst.

Und sonst so?

Apropos Urlaub – wo steckt eigentlich unser aller Kanzler? Der hat seinen Urlaub verlängert, wenn man den Medien glauben kann.

Ganz ehrlich: Ich bin mittlerweile nur noch fassungslos. Die Einschläge kommen längst nicht mehr näher. Sie sind da. Und aus dem Kanzleramt hört man vor allem: NICHTS.

Dieser Bundeskanzler wirkt auf mich inzwischen nicht nur überfordert, sondern in seiner demonstrativen Distanz zu dem, was Menschen gerade erleben, erschreckend empathielos und selbstbezogen. Diese Mischung aus Arroganz, Empathiedefizit, kommunikativer Indolenz und politischer Führungsschwäche ist für ein Land in multiplen Krisen zunehmend untragbar. Es ist schlicht unfassbar.

Ansonsten ist die politische Berichterstattung meiner Wahrnehmung nach – oder auch, weil mein links-grün-woker Algorithmus mir das ausspielt – geprägt von den bevorstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin.

Schon mal was von Karl Löwenstein gehört? Ein Verfassungsphilosoph, der Faschismus treffend als extreme Emotionalisierung der Politik beschrieben hat. Wer die Emotionalisierung betreibt, den kann man nicht inhaltlich stellen.

Jeder Inhalt wird sofort wieder emotional aufgeladen und umgedeutet. Die Emotionen nachmachen stärkt nur das Original. Es bleibt nichts als dagegen zu kämpfen, auch mit einem Verbot.

In Videos auf Social Media habe ich außerdem gesehen, dass es tatsächlich in einigen Städten immer noch Schwurbler gibt die Montagabend durch die Stadt gehen. Die paar Hanseln sahen so peinlich aus, dass ich fast Mitleid hatte.

Good News!

Glücklicherweise gibt es auch viele Bestrebungen, Demokratie zu stärken. Sachsen geht gegen Extremismus an Schulen vor  Sachsen reagiert auf extremistische Vorfälle an Schulen. Ein neuer Aktionsplan soll Schüler*innen besser vor Radikalisierung schützen. Geplant sind mehr Demokratie- und Medienbildung, Fortbildungen für Lehrkräfte und eine engere Zusammenarbeit mit Polizei und Justiz.

Ich bin selbst anfällig für Hautkrebs, deswegen hat mich diese Nachricht gefreut: Ein personalisierter mRNA-Impfstoff gegen schwarzen Hautkrebs hat in einer Phase-3-Studie positive Ergebnisse gezeigt. In Kombination mit einer Immuntherapie senkte er das Risiko, dass der Krebs zurückkehrt oder sich ausbreitet. Studie: Impfstoff gegen Hautkrebs zeigt Wirkung

Eigentlich weiß, man es ja, oder kann es sich vorstellen: Menschen, die zufrieden mit ihren Freundschaften und Beziehungen sind, geht es körperlich und psychisch besser. Soziale Beziehungen sind gut für die Gesundheit. Das zeigt die „Global Flourishing Study“, für die mehr als 200.000 Personen aus 22 Ländern befragt wurden. Die Werte variieren jedoch nach Lebensphase.

Freitagstipps Urlaub August

 

Freitagstipps

 

1. Regen ______________ .

2.  __________ , wenn ich mich dazu aufraffen kann.

3. Die Bäume _________ .

4. _________ abgewehrt.

5. Bald gibt es wieder _________  .

6. __________ oder etwa nicht ?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Sehr spannender Achtteiler auf Disney +: “Furious” ist ein packend inszenierter Thriller, dessen Drehbücher allerlei Überraschungen auffahren und dabei nur hin und wieder überfrachtet wirken. Gleichzeitig ist die Serie aber auch eine facettenreiche und wütende Auseinandersetzung mit den Traumata sexueller Gewalt und den strukturellen Unzulänglichkeiten des Strafjustizsystems. Über allem liegt der Schatten des Systems Epstein, wobei sich der Fokus dankenswerterweise nicht auf die Männer darin richtet. Ein komplexes Katz-und-Maus-Spiel entsteht, bei dem sich die FBI-Agentin Alice als Jägerin und die Serienmörderin Katherine als Gejagte immer ähnlicher werden. Vielleicht wären zwei Episoden weniger nicht schlecht gewesen, hier und da hakt es ein wenig in der Spannung. Rein gar nichts einzuwenden gibt es allerdings, was die schauspielerischen Leistungen angeht.

Freitagstipps zum Lesen

Kennt ihr Huitlacoche? Oder besser bekannt als mexikanischer Trüffel? Ich nicht, bisher jedenfalls. Es handelt sich um Maisbeulenbrand. Was auf deutschen Maisfeldern derzeit für Ärger sorgt, gilt in Mexiko seit Jahrhunderten als Delikatesse. Exotischer Pilz befällt deutsche Maisfelder. Was es alles gibt!

Wirbel in Washington, D.C.: Trump-Beraterin Natalie Harp löst Kopfschütteln bei der Opposition aus. Ich sag es doch, diese Frau ist zurzeit überall in den Medien. Auch als Meme inzwischen. Mehr dazu auch in den Freitagstipps zum Hören. Selbst Trumps Leibgarde warnte schon vor ihr.  Die Gerüchte, dass sie von Trump besessen sei und ihm überall hin wie ein Hündchen folgt, überschlagen sich auch. Mich schüttelt es bei dem Gedanken.

Freitagstipps zum Hören

Auf der Fahrt nach Borkum habe ich aus der Reihe” The Daily Beast Podcast” einen sehr amüsanten Beitrag, auch mit ein wenig Gossip zum Thema MAGA Frauen und Trump Fangirls gehört. Nicht nur optisch, sondern auch sonst entwickelt sich da aus den Frauen seiner Familie und Anhängerinnen ein interessantes Bild. “How Trump’s Women Twist Themselves to Please Him”

Ganz gruselig ist ja auch sein neuster Groupie Natalie Harp, die neuerdings ständig in den Medien auftaucht. Auch darüber gibt es inzwischen eine extra Episode des Podcasts, die hebe ich mir für die Rückfahrt auf.

Interessant und sehr alarmierend fand ich auch den Podcast der Süddeutschen Zeitung “Wenn Rechtsextreme regieren: Lehren aus den USA”. Er ist schon einige Wochen alt, aber ich wünschte, jeder, der überlegt in Richtung rechts zu wählen, würde ihn sich anhören. Ich sehe seit langer Zeit, was das “Vorbild” USA anrichten kann. Und hierzulande wird ja vieles inzwischen offen kopiert.

Für die Rückfahrt nach Hause und meine Laufrunden habe ich mir auch bereits ein neues Hörbuch runtergeladen: “Die Hummerfrauen”. Endlich mal wieder was ohne Horror und Psycho-Krimi, sondern ein literarischer Pageturner voller Wärme, Humor, und Menschenkenntnis. Der raue Alltag der Hummerfischerinnen wird zum Schauplatz eines inspirierenden Romans über Liebe, die Kraft weiblicher Gemeinschaft – und die Frage, ob die Vergangenheit unsere Gegenwart bestimmt. Ich freue mich drauf!

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Ich wünsche euch ein entspanntes und schönes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Art Journal Mixed Media Projects Stempel Tools und Werkzeuge

Mein Art Journal ist meine Spielwiese, neue Seiten mit Poesie, Schnipseln und Stempeln

18. August 2026

In meinem Art Journal habe ich in den letzten Tagen einige neue Seiten gefüllt. Einfach so nebenher, ohne große Motivation in den Hitzetagen, und ohne Konzept oder Absicht. Einfach spielerisch. Denn für mich gibt es kaum ein schöneres Gefühl, als ein leerer Tisch, nachdem ich irgend etwas gewerkelt habe. Ohne, dass übrig gebliebene Schnipsel in den Papierkorb gewandert sind. Und davon gab es einige, nachdem ich neue Stempel ausgepackt hatte und neues Wekzeug getestet hatte.

Poesie im Art Journal

Ich liebe Zitate und Gedichte, die meine Stimmungen in bestimmten Momenten gut ausdrücken. Besser als es meine eigenen Worte manchmal können. Ich hatte in einem anderen Blogbeitrag schon beschrieben, wie ich mein Art Journal auch als eine Art Therapie nutze.

Mixed Media Art Journal Collage

Auf der linken Seite habe ich meine absoluten Lieblingszeilen des britischen Dichters Lord Alfred Tennyson verewigt.

Einen tiefergehenden Zugang zu Lyrik hatte ich nie. Und werde ihn wohl auch nie haben. Trotzdem gibt es immer wieder ein Gedicht, das mich berührt. Oder auch nur eine Gedichtzeile, die unter die Haut geht und im Kopf bleibt. Gehört bzw gesehen habe ich diese Zeilen zum ersten Mal vor Jahren im James Bond Film “Skyfall”.

Da gibt es eine Szene mit der wunderbaren Judi Dench als M., der Leiterin des britischen Geheimdiensts und Bonds Vorgesetzte. Sie steht vor einem Ausschuss und muss sich rechtfertigen. Auf der einen Seite die Bürokraten und überheblich wirkenden Politiker, auf der anderen Seite M., die über lange Jahre die ungeliebte Arbeit im Dunkeln für genau diese Bürokraten und Politiker gemacht hat. Es entbrennt ein heftiger Streit, Politik und Bürokratie sitzen dabei am längeren Hebel.

Dann zitiert Judi Dench, zu der Zeit 77 Jahre alt, ein Gedicht. Es ist ein Auszug aus »Ulysses« von Lord Alfred Tennyson. Eine Ode an das Älterwerden. Und ein überraschendes Lyrik-Erlebnis. Wunderschön, und so ausdrucksstark.

Tho‘ much is taken, much abides;
and though we are not now that strength
which in old days moved earth and heaven;
that which we are, we are;
one equal temper of heroic hearts,
made weak by time and fate,
but strong in will to strive, to seek, to find.
And not to yield.

Die deutsche Übersetzung:

Sind wir auch länger nicht die Kraft,
die Erd‘ und Himmel einst bewegte,
so sind wir dennoch was wir sind;
Helden mit Herzen von gleichem Schlag,
geschwächt von Zeit
und von dem Schicksal;
doch stark im Willen
zu ringen, zu suchen, zu finden.
Und nie zu weichen.

Poesie Gedicht im Art Journal

Ich habe die Worte mit meiner neusten Schreibmaschine, ein Flohmarktfund für 10 €, getippt. Die Buchstaben sind schnörkellos, ohne Serifen, das ist etwas Besonderes.

Weiterlesen…

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Gedankensalat, Freitagstipps und # 883

14. August 2026

Da bin ich wieder, und bald auch schon wieder weg. Urlaubssaison halt.

Und ich liebe den Sommer. Punkt.

Ja, ich bin privilegiert

  • da ich einen Garten habe, den ich den ganzen Tag nutzen kann.
  • da ich nicht im Dachgeschoss schwitzen muss.
  • da ich gerade nicht arbeiten muss und auch sonst keine Termine habe.

Und nein,

  • es ist mir absolut nicht egal, dass dieses Wetter schon so viele Hitzetote gefordert hat und es überall brennt.
  • Ich wünsche mir trotzdem dringend Regen für die Natur.
  • Ich bin mir des Klimawandels sehr wohl bewusst und tue viel, um nicht weiter dazu beizutragen.

Ich denke, diese Gleichzeitigkeit von Bewusstsein für die Probleme und dem trotzdem-genießen des “schönen Wetters” ist für viele von uns schwer nachvollziehbar.

Freitagstipps Hortensien

Obwohl, in London fand ich die Hitze schon sehr grenzwertig. In einer Großstadt, die inzwischen fast wie eine Wüste aussieht, ohne einen Windhauch und bei meiner Tochter in ihrem alten viktorianischen Haus ohne Klimaanlage und Durchzug habe ich manchmal heimlich gestöhnt. Oder in der U-Bahn, wo gefühlt Sauna-Temperaturen herrschten.

Trotzdem waren es wieder fünf wunderbare Tage. London ist einfach fantastisch. Zufällig war eine meiner Bloggerfreundinnen aus Köln gleichzeitig da, und so konnte ich die Zeit, in der meine Tochter arbeiten musste, wunderbar mit Selmin verbringen und neue Wege in der Stadt erkunden. Mehr dazu weiter unten in den Freitagstipps!

Freitagstipps London

Und ich werde selbstverständlich einige Erlebnisse und neue Tipps in einem Blogbeitrag für alle, die es interessiert, zusammenschreiben.

Habt ihr am Mittwoch die Sonnenfinsternis gesehen? Ich hatte es natürlich verpeilt, mir rechtzeitig eine Schutzbrille zu besorgen, schon zwei Tage vorher war alles ausverkauft. Ich erinnere mich noch sehr gut an die totale Sonnenfinsternis 1999. Meine Kinder waren noch klein, ich war zu der Zeit Vorsitzende einer Elterninitiative und deswegen im Kindergarten. Mittags wurde es zappenduster, unheimlich ruhig und wir klebten an den Fenstern, da die Kinder nicht raus sollten.

Vorgestern fand ich es nicht ganz so spektakulär, da es ja nur eine partielle Eclipse war. Ich beobachtete das Spektakel in einer Gruppe mit meinen Nachbarn (die mir netterweise eine Brille liehen) hier bei uns oberhalb des Neandertals.

Es war am Ende gar nicht die Sonnenfinsternis allein, die das Ganze so besonders gemacht hat. Es waren die Menschen. Dieser gemeinsame Moment, auf der ganzen Welt und auch in den Medien. Dieser komplette Enthusiasmus für etwas, das einfach gerade am Himmel passiert. Ein Moment der Hoffnung und Einigkeit, einfach schön. Es wirkte auf dem Höhepunkt kurz so, als hätte die Natur einen Sepia Filter über alles gelegt.

Freitagstipps Sonnenfinsternis

Ab Montag bin ich dann für ein paar Tage an der Nordsee. Auf Borkum, um genau zu sein, bei angenehmen 20 Grad. Ich hatte seit Wochen weder eine lange Hose, noch lange Ärmel oder gar eine Jacke (!) an. Der Gedanke, das alles einzupacken ist jetzt gerade nicht so prickelnd, aber ich freue mich trotzdem sehr drauf. In kühler Luft schlafen zu können, viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen, am Strand entlang zu laufen und Regen und Wind im Gesicht zu spüren. In Cafes heißen Latte statt Iced Coffee zu trinken und einfach nur zu chillen. In London oder Berlin schaffe ich das nie, also nur chillen, FOMO lässt grüßen. Deswegen ist die ruhige Nordseeinsel jetzt ein schöner Kontrast.

Im Übrigen habe ich heute bei 34 Grad eine komplette Packung Schwarzwälder Kirsch Eiscreme verspeist, 475 g. Alleine. Die eine Hälfte nachmittags und den Rest abends.

Und sonst so?

Was mir immer häufiger auffällt, wenn ich im Ausland war: Veränderung wird hier erstaunlich oft nicht als Chance verstanden, sondern als Bedrohung. Besonders bei Digitalisierung und Verwaltung sieht man, wie sehr an bestehenden Strukturen festgehalten wird, selbst wenn sie längst nicht mehr zeitgemäß sind. Man lebt von alten Erfolgen, aber das bringt uns nicht weiter. Es fehlt der Tatendrang. Sicherheit ist wertvoll, keine Frage, aber wenn sie dazu führt, dass Veränderungsdruck und Verantwortungsgefühl verloren gehen, wird sie zum Stillstand. Das finde ich besonders schade, weil dieses Land unglaublich viel Wissen, Kompetenz und Potenzial hätte. Es fehlt nicht an den Möglichkeiten, sondern oft am Mut und am Willen, sie wirklich zu nutzen.

Andererseits: So berechtigt Kritik an unseren eigenen Versäumnissen auch ist: Der dauerhafte Blick durch die rosarote Brille aufs Ausland verzerrt die Realität gewaltig. Deutschland hat echte Probleme, aber dieses permanente Schlechtreden übersieht völlig die Stabilitäten und Standards, um die uns genau andere Länder oft beneiden.

Nun ja, wer konservative Politik wählt, bekommt ein konserviertes Land. Der Deutsche und seine panische Angst vor Veränderungen und Fortschritt lässt es halt nicht zu. Und nicht zu vergessen, dass hier Springer, Nius und Co. sehr viel Geld mit dieser Angst verdienen.

Ich vermisse Merkel und Obama. Wir wussten damals gar nicht, wie gut wir es hatten. Ja, die beiden waren auch nicht perfekt, aber tausendmal besser als das, was wir momentan ertragen müssen.

Good News!

Tschechien will Handys bis zur neunten Klasse weitgehend aus dem Schulalltag verbannen. Die Regierung hofft auf mehr Konzentration, weniger Ablenkung und mehr direkten Austausch unter Schüler:innen. Gut 80 Prozent der Bevölkerung unterstützen die Pläne. Tschechien will handyfreie Schulen. Mein Bruder ist übrigens gerade in diesem Land unterwegs und schwärmte mir von Karlsbad und Marienbad vor. Ich glaube, ich muss da mal hin.

Apropos Tourismus: Florenz verschätft Regeln gegen Massentourismus. In neun weiteren Vierteln dürfen keine neuen Wohnungen mehr als kurzfristige Ferienunterkünfte angeboten werden. Damit will die Stadt verhindern, dass der Übertourismus Bewohner*innen aus ihren Vierteln verdrängt und die Mieten steigen. Für bestehende Ferienwohnungen ist künftig eine befristete Genehmigung nötig. Und in Barcelona werden ab 2027 überhaupt keine Air BnBs mehr genehmigt. Ich kann die Einheimischen verstehen.

Was ist daran so schwer zu verstehen? Gesellschaften, die füreinander sorgen, sind zufriedener.  Gesellschaften sind im Durchschnitt glücklicher, wenn sie fair, inklusiv und hilfsbereit sind. Zu diesem Ergebnis kam eine polnische Forscherin, die Daten von 97.000 Menschen aus 66 Ländern ausgewertet hat. Zu den zentralen Einflussfaktoren gehören unter anderem gleiche Rechte, gesellschaftliche Offenheit und gute soziale Beziehungen.

 

Freitagstipps

 

1. Dieser Sommer ______________ .

2.  __________ ein Ventilator.

3. Zur Abkühlung _________ .

4. _________ Eiskaffee.

5. Wie wird _________  .

6. __________ noch zu früh.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Freitagstipps London

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Spannend, irgendwie leicht schräg und mit immer neuen Wendungen,  die neue zehnteilige Apple TV Serie “Maximum Pleasure Guaranteed” hat mich sehr gut unterhalten. Bei Paula läuft es zuletzt gar nicht. Ihre Scheidung ist gerade durch, sie kämpft mit ihrem Ex um Zeit mit der gemeinsamen Tochter und auch im Job als Faktencheckerin bei einer Zeitschrift läuft es nur mäßig. Ihre einzige Abwechslung – und zudem Entspannungsmöglichkeit – ist ein Cam-Boy, für dessen Zeit sie bezahlen muss. Als ihr sexy Toyboy jedoch mitten in einem Call überfallen wird, beginnt das Chaos. Weil sie nicht auf die Hilfe der Polizei vertraut, beginnt sie selbst zu ermitteln und wird dabei in ein Dilemma zwischen Internetkriminalität und blutigem Mordfall hineingezogen… und die Story entwickelt sich. Paula ging mir allerdings ab und zu auf die Nerven. Ich bin vielleicht zu sehr Overthinker und logisch denkend für solche Frauenfiguren, die für meine Begriffe oft irrational handeln. Aber es ist halt unterhaltsame Fiktion, und keine Doku.

Freitagstipps zum Lesen

Substack ist eine relativ neue Platform, die ähnlich wie Blogs funktioniert. Warum man nicht gleich klassisch bloggt hat sich mir noch nicht ganz erschlossen, aber inzwischen veröffentlichen dort viele Creator längere Texte, die sich nicht auf Social Media unterbringen lassen. Meine Bloggerfreundin Selmin hat dort gerade einen schönen Beitrag über ihren Solo Trip nach London vergangene Woche veröffentlicht. Wir haben die Stadt wie oben bereits erwähnt, zwei Tage zusammen entdeckt.

Steht der neue James Bond fest? Dieser Schauspieler soll es laut Insider werden. Na ja, so hot finde ich den jetzt nicht, aber es steht ja noch nicht ganz fest.

Habt ihr schon mal mit Feigenblättern gekocht? Ich nicht. Dieses Sommeraroma landet viel zu selten in der Küche Die Blätter sollen nach Sommer schmecken und nach Kokos, Vanille und Mandeln riechen. Ich klau morgen mal welche bei meinen Nachbarn und schnuppere dran.

Freitagstipps zum Hören

“Kein demokratisch regiertes Land wird die weitere rasante Entwicklung der KI Giganten zulassen”. Das ist ein Zitat aus dem Podcast “KI ist ein hochgradig ideologisch aufgeladener Diskurs” mit Philosoph Rainer Mühlhoff. Puhh, ich muss sagen, dass mich das sehr beunruhigt. Das Ziel der Tech-Giganten aus dem Silicon Valley ist ein libertärer Staat ohne jede Regulierung, wo nur Kapitalismus ohne jegliche Prinzipien von Gleichheit und Gleichberechtigung regiert. Wegsehen bringt nichts, Panik auch nicht. Das ist vielleicht die Realität, der wir uns stellen müssen, im Kampf für Demokratie. Jeder einzelne von uns.

Während meiner Reisezeiten habe ich ein neues Hörbuch auf Spotify gehört. Im Spotify Abo sind erstaunlich viele gute Hörbücher enthalten, das habe ich erst kürzlich festgestellt und werde mein Audible Abo deswegen erstmal pausieren. Im Thriller “Sie kann dich hören” (Originaltitel: The Housemaid’s Secret) von Freida McFadden hat die Protagonistin Millie Calloway einen neuen Job. Um sich ihr Studium zu finanzieren, hilft sie einem reichen Paar aus Manhattan im Haushalt. Ihr Arbeitgeber Douglas Garrick wirkt nett, und zum Glück stellt er ihr nicht zu viele Fragen zu ihrer Vergangenheit. Doch warum darf Millie nicht mit seiner Frau Wendy sprechen? Was bedeuten das Weinen, das sie aus dem verschlossenen Zimmer hört, und die Blutflecke auf Wendys Kleidung? Ist Douglas in Wahrheit nicht der fürsorgliche Ehemann, der er vorgibt zu sein? Millie weiß nur eins: Sie muss Wendy helfen. Auch wenn sie damit riskiert, dass ihr dunkelstes Geheimnis doch noch ans Licht kommt. Spannend, mit sehr starkem Plot Twist am Ende!

Und noch einen Podcast möchte ich euch empfehlen. Zum ersten Mal habe ich mit bewusst ein Interview mit einem AfD Kandidaten angehört, aus Interesse, und um nicht nur in meiner links-grünen Bubble unterwegs zu sein.

Was passiert mit Demokratie, wenn Kompromisse nicht mehr als notwendiger Teil politischer Aushandlung verstanden werden? Konsens abgelehnt wird? Keine Kompromisse zum Wohle ALLER mehr versucht werden?

Thilo Mischke trifft Matthias Lieschke, Unternehmer, Kommunalpolitiker und AfD-Mitglied. Zunächst geht es um die Themen, mit denen Lieschke vor Ort Wahlkampf macht: Mittelstand, Bürokratie, fehlende Auszubildende, Handwerk und die Frage, was Politik in den Dörfern konkret verändern kann. Das geht noch ok in den ersten zehn Minuten vom Interview. Dann entgleist es, wird so undefiniert wie immer, wenn man Menschen aus dieser Partei konkrete Fragen stellt.

Ich verstehe den Ansatz überhaupt nicht mehr. Irgendwann muss man als Journalist doch auch merken, wo die Grenzen sind und man aufhören sollte denen nur noch Fläche und Reichweite für den Algorithmus zu bieten. Was genau will man denn vor so einer Wahl mit denen besprechen? Und dann ausgerechnet mit Lieschke? Niemand holt irgendwen von deren Wählern mit einem rationalen Ansatz zurück.

Radikale sind für Rationalität einfach nicht mehr zugänglich. Was ist also das Ziel, wenn das Ergebnis vorher klar ist? Vielleicht verstehe ich es auch einfach nicht. Der Podcast hat mich in meiner Meinung bestätigt. Anfangs dachte ich, so schlimm ist es nicht. Und dann kam das dicke Ende.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Ich möchte euch gerne auch noch auf die Anmeldung für das Kreativ-Event Crop Am Rhein Ende September aufmerksam machen, noch sind einige wenige Plätze frei.

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Allgemein

On Vacation

5. August 2026

Liebe Blogleser, ich mache eine kurze Urlaubspause in London und wir lesen bzw sehen uns in der nächsten Woche wieder hier! Habt es fein und bis bald!

Urlaubspause

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 882

31. Juli 2026

Sommer 2026. Die Versteppung hat unseren Garten erreicht, der Rasen ist knusprig. Drei Tropfen Regen gestern haben auch nichts daran geändert. Ich versuche meine Pflanzen in Töpfen auf der Terrasse mit der Gießkanne und Wasser aus dem Pool beim überleben zu helfen. Mein ständiger Begleiter ist aktuell wieder dieses praktische Kühlhandtuch*, ich hätte nicht gedacht, dass es so gut funktioniert.

Ansonsten wurschtel ich so vor mich hin, viel mit Farbe an den Fingern und bin froh, wenn mich die beschäftigten Hände mal von meinem heftigen Gedankenkarussell ablenken.

Freitagstipps Hortensien

Der Schock sitzt immer noch tief. Am vergangenen Samstag hatte mir meine Tochter im Lauf des Tages schöne bunte Bilder und Videos vom CSD in Berlin geschickt. Sie war dort mit ihrem Bruder und Freunden unterwegs. Als ich gegen 22.00 Uhr die erste Meldung des grauenhaften Anschlags auf Social Media sah, versuchte ich sofort, meine Tochter zu erreichen. Die saß zu der Zeit zum Glück schon mit meinem Sohn zuhause auf ihrer Terrasse, sie wohnt ungefähr 10 Fußminuten vom Ort des Anschlags entfernt. Beide wunderten sich zwar über den massiven Einsatz von Hubschraubern und Sirenen, aber erst durch mein dringendes “Alles ok bei euch?” per Whattsapp wurden sie auf die Nachrichten aufmerksam.

Und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie erleichtert ich war, als ich sie am Telefon hatte und erfuhr, sie schon eine Stunde vor dem grauenhaften Anschlag nach Hause gegangen waren.

Noch während viele der Opfer in Lebensgefahr schwebten, wurde die Sache politisch ausgeschlachtet und Wahlkampf gemacht. Ekelhaft, einfach so widerlich ist das.

Rechte Politiker (und damit meine ich auch Teile der CDU), die sonst gegen alles Queere hetzen und Transgender „ausrotten” wollen und sich jetzt mit einmal als Schützer der Vielfalt aufspielen, sind ganz widerwärtige Würstchen. Rechtsextreme und Islamisten hassen Vielfalt. Sie sind zwei Seiten einer Medaille.

Gerade solche Ereignisse erinnern uns daran, wie wichtig Sichtbarkeit, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind. Sie zeigen, warum wir Demonstrationen wie den CSD und die anschließenden Gedenkveranstaltungen und Mahnwachen brauchen: als Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz und dafür, dass jeder Mensch ohne Angst und Ausgrenzung leben und feiern können sollte.

Am Mittwoch hatte ich eine schöne Ablenkung: ich habe einen Kreativ-Workshop für Kinder in der Stadtbibliothek Neuss gegeben. Dazu gibt es bald einen Blogbeitrag, denn es war wirklich großartig!

Freitagstipps Kreativ Workshop

Was noch? Ich war beim Optiker für eine Kontrolluntersuchung und sagt mal bitte, warum oder wann sind Brillengläser soviel teurer geworden? Ich fasse es nicht. Aber was muss das muss.

Ich habe einen Blogbeitrag zum Crop Am Rhein 2026 geschrieben, mit neuen Infos und allen Details zur Anmeldung.

Heute bin ich wieder mit meiner 90jährigen Tante unterwegs und Samstag verbringe ich den Nachmittag mit einer alte Freundin. Und nächste Woche geht’s nach London. Das Leben könnte schlechter sein und ich dachte am Anfang des Beitrags: was schreibe ich überhaupt, mein Leben ist langweilig.

Noch was zum Lachen (kommt ja inzwischen selten genug vor): Neulich auf der Autobahn fiel mir beim vorbeifahren an einem „Achtung Wildwechsel”- Schild wieder ein, dass ich als Kind geglaubt habe, dass da nachts dann voll der Reh-Traffic abgeht, die also in Herden die ganze Nacht die Straßen überqueren. Mein Förstersohn hat sehr gelacht, als ich ihm das erzählt hab.

Was habt ihr als Kind so für komische Vorstellungen von Dingen gehabt, die eigentlich total unspektakulär sind?

Und sonst so?

Ich weiß noch genau, dass ich als Kind Angst vor Krieg hatte. “Der Russe” war eine Angstfigur, der kalte Krieg allgegenwärtig. Was mich damals getröstet hat, war der Gedanke, dass die Menschheit aus der Vergangenheit gelernt hat und so etwas nie wieder passieren würde. Ja ich weiß, das war kindisch naiv. Auch heute mache ich mir Sorgen um die Weltlage. Doch heute mit der bitteren Gewissheit, dass viele nichts aus der Geschichte gelernt haben. Im Gegenteil: Die Machtgier und Skrupellosigkeit nehmen zu, genau wie die Naturkatastrophen.

Es ist nicht so, dass mich das rund um die Uhr beschäftigt oder ständig meine Stimmung runterzieht. Ich bin ein positiv denkender Mensch, voller Dankbarkeit und Wertschätzung dafür, wie gut es mir geht. Doch manchmal fühle ich mich einfach hilflos. Ich weiß, dass ich die Welt nicht allein verändern kann. Aber ich sehe auch in meinem Umfeld, welche Gedankengänge vorherrschen. Ich spüre immer öfter Menschenfeindlichkeit. Diese Entwicklung der Menschheit macht mich stellenweise einfach traurig.

Dann hat nun noch unser aller Merz ein Personalkarussell in Gang gesetzt, das außer Kontrolle zu geraten scheint. Nein, diesem Neuanfang wohnt kein Zauber inne. Nicht mal eine Spur Glanz. Stattdessen wächst sich die Kabinettsumbildung zu einem Konflikt aus, den momentan keiner wirklich gebrauchen kann und sein Job ist in Gefahr. Mehr dazu und pikante Details gibt’s auch in den Freitagstipps.

Es stellt sich immer mehr heraus, dass der internationale Topmanager Merz mit all seinen inhaltlichen Qualitäten und seiner Führungsstärke nie existiert hat. Er war ein herbeifantasierter Wunschtraum all jener, die trotz ihrer CDU-Nähe oder gar CDU-Mitgliedschaft Angela Merkel doof fanden und sich den knallharten Wirtschaftsmann herbeisehnten, der wiederkehrt, um Rache an allem zu üben, wofür Dr. Merkel stand.

Dabei wurde komplett vergessen, dass der junge Fritz nicht ohne Grund scheiterte. Vor allen Dingen an sich selbst. Und dass behauptete Kompetenz und ein Gnadenjob bei einer nationalen Zwischenholding eines internationalen Investmentkonzerns allenfalls einen überbezahlten Lobbyisten ausmachten, aber weder fachliche Kompetenz noch politisches Gespür oder gar Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung ersetzen konnten.

Einige Dinge, die die Koalition macht, sind gut. Aber vieles kommt nicht richtig bei den Bürgerinnen und Bürgern an, weil unzureichend kommuniziert wird. Führung ist Kommunikation. Und wer nicht anschlussfähig erklärt, was warum passiert, überlässt die Deutung anderen. Gute Kommunikation schafft Vertrauen, schlechte schafft Unsicherheit und Widerstand. Warum lasst man sich da nicht von Profis helfen? Es könnte so viel einfacher sein.

Der bis zum Anschlag im Hintern von Trump steckende geldgeile FIFA Präsident Infantino will die zukünftigen Fußball-Weltmeisterschaften an den noch geldgeileren Schwiegersohn von Trump verkaufen. Das wird hoffentlich nix, denn die europäischen Verbände haben sofort mit Boykott gedroht. Kann man sich alles nicht ausdenken.

Good News!

Das wurde auch Zeit:  Instagram geht gegen heimliche Aufnahmen vor. Instagram geht stärker gegen heimliche Aufnahmen und belästigende Videos vor. Wer Menschen ohne ihr Wissen filmt und die Aufnahmen veröffentlicht, muss künftig mit der Löschung der Inhalte oder einer Kontosperrung rechnen.

Das finde ich richtig gut, denn es bleibt ja erstmal sehr warm: Hitze in Rom: Kulturstätten bieten kostenlose Abkühlung Rom reagiert auf die Hitzewelle: Kinos, Bibliotheken und Kulturstätten öffnen kostenlos ihre klimatisierten Räume. Die Initiative soll den Menschen Abkühlung verschaffen und zugleich den Zugang zu Kultur erleichtern.

 

Freitagstipps

 

1. Jetzt kann ______________ .

2.  __________ unmöglich.

3. Es macht Spaß _________ .

4. _________ wird mein Highlight der 2. Jahreshälfte.

5. Ich frage mich, _________  .

6. __________ ,das war es  wert.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Freitagstipps Steine

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Meine Empfehlung: Am vergangenen Wochenende habe ich die neue vom ZDF und anderen europäischen rechtlich öffentlichen Sendern produzierte Serie „Kabul – Flucht aus der Hölle” geschaut. Der Sechsteiler ist sehr aufwändig und hochwertig produziert und zeigt ein eindrückliches, größtenteils beklemmendes Drama, das grundsätzlich basiert auf den realen Ereignissen in Afghanistan im Jahr 2021. Der Rückzug der NATO Truppen zählt zu den blamabelsten Kapiteln der europäischen und US-amerikanischen Geschichte. Nur noch selten kommt zur Sprache, dass das Desaster auf einen der berüchtigten »Deals« des damaligen und heutigen US-Präsidenten Donald Trump zurückgeht. Im Februar 2020 unterzeichneten Vertreter Trumps und der Taliban einen Vertrag, demzufolge sich die US-Truppen und deren Verbündete bis zum 1. Mai 2021 aus Afghanistan zurückziehen würden.

Man hätte mehr als ein Jahr Zeit gehabt, einen geordneten Abzug vorzubereiten. Dennoch kam es im August 2021 am Flughafen von Kabul zu dramatischen Szenen und tödlichen Tragödien.

Die Stärke der Serie sind die Passagen über die Verzweiflung der von Tod und Verhaftung bedrohten afghanischen Ausreisewilligen und die Ohnmacht der hilfswilligen Botschaftsmitarbeiter und Ordnungskräfte, nicht zuletzt angesichts einer zähen, realitätsfernen und auch zynischen Bürokratie in den jeweiligen Heimatländern. Ein Skandal, der noch immer kein Ende gefunden hat. Im Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung finden sich die Zeilen: “Wir werden freiwillige Bundesaufnahmeprogramme so weit wie möglich beenden (zum Beispiel Afghanistan) und keine neuen Programme auflegen.”

Zur Entspannung habe ich dann so nebenbei “The Forsytes” in der ZDF-Mediathek geschaut. Während ich arbeite oder am Basteltisch sitze, geht sowas Leichtes gut. Es ist eine schöne Neuverfilmung des britischen Klassikers. Liebe und Machtkämpfe in der Bankiersfamilie Forsyte im viktorianischen London, die erste Staffel läuft jetzt in der ZDF Mediathek, und endet mit einem Cliffhanger. Aber eine zweite Staffel ist schon in Produktion.

Und dann, ich hatte schon drauf gewartet, erschien bei Netflix endlich die mit vielen Vorschussloorberen ausgezeichnete Verfilmung „The Bombing of Pan Am 103″. Die Serie basiert auf wahren Begebenheiten: Am 21. Dezember 1988 detonierte an Bord des Fluges Pan Am 103 auf dem Weg von Heathrow zum JFK eine Bombe, ich kann mich noch gut an die Nachrichten erinnern. Das Flugzeug stürzte über dem kleinen schottischen Örtchen Lockerbie ab – 270 Menschen kamen ums Leben, darunter 190 Amerikaner und 43 Briten. Es war die schlimmste Terrorattacke auf britischem Boden und der erste große Angriff auf US-Zivilisten.

Die sechsteilige Miniserie beleuchtet die Untersuchung des Absturzes auf beiden Seiten des Atlantiks sowie die verheerenden Folgen für die kleine Stadt und die Familien der Opfer. Von der anfänglichen Spurensuche in Schottland über Ermittlungen in den USA und Malta bis hin zum Prozess im Camp Zeist im Jahr 2000 – und schließlich bis zur jüngsten Anklage Ende 2022 – erzählt die Dramaserie die wahre Geschichte der Zusammenarbeit zwischen der schottischen Polizei und den US-Strafverfolgungsbehörden sowie den Kampf der Hinterbliebenen um Gerechtigkeit. Es tauchen etliche bekannte Schauspieler*innen in der sehr gut gemachten Serie auf. Ich konnte dabei häufig mein “woher kenne ich die / den nochmal …” Spiel spielen. Einzig irritiert hat mich der Ermittler mit der Playmobil Frisur, wenn ihr die Serie schaut werdet ihr sofort wissen, wen ich meine.

Freitagstipps zum Lesen

Den Podcast von Kommunikations-Trainerin Nicole Staudinger hatte ich euch schon öfter empfohlen, heute ist es mal ein Text von ihrem Blog: Meinung vs. Haltung. Man kann daraus viel mitnehmen.

Wie schmecken eigentlich Mispeln? Habt ihr die schon mal probiert? Und wo bekommt man sie überhaupt?

Und das hier wolltet ihr auch immer schon wissen, seid ehrlich : Was verdient eigentlich ein Kampfpilot bei der Bundeswehr? Ich bewundere diese Pilotinnen und Piloten übrigens sehr, ob Bundeswehr, Navy oder NATO.

Freitagstipps zum Hören

In der Sondersendung des Podcasts Machtwechsel wird die Kabinettsumbildung des Kanzlers auseinandergenommen. Dazu gibt es jede Menge Infos aus den Hinterzimmern der Politik und Insiderwissen. Wirklich sehr aufschlussreich, ich wusste bis dato nicht mal, dass es ein extra  Ministerium für Bürokratie-Abbau gibt und da natürlich auch eine neue Ministzerin, das ist doch irgendwie auch absurd.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Habt ein schönes und sonniges Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Basteln Crop Am Rhein Event Grundlagen des Scrapbooking Mini Books Mixed Media Projects Workshops

Jetzt anmelden: Crop Am Rhein 2026, das Kreativ-Event des Jahres!

26. Juli 2026

Es ist wieder soweit, der Crop Am Rhein 2026 steht in den Startlöchern und die offizielle Anmeldung ist bereits geöffnet! Wenn ihr ein Wochenende voller Kreativität, Inspiration, Workshops und netter Begegnungen erleben möchtet, seid ihr bei diesem Event hoch über dem Rhein in Oberwinter genau richtig.

Was ist der Crop Am Rhein?

Der Crop Am Rhein, liebevoll auch CAR genannt, ist ein einzigartiges Kreativ-Wochenende, das sich rund um Scrapbooking, Mixed Media, Papierkunst und kreative Techniken dreht. Seit inzwischen 18  Jahren bringe ich dort gemeinsam mit Gast-Referentinnen und begeisterten Teilnehmerinnen kreative Köpfe aus ganz Deutschland (und darüber hinaus!) zusammen.

Ob Anfängerin oder erfahrene Scrapbookerin – beim Crop Am Rhein 2026  ist jeder willkommen, der Lust auf ein Wochenende voller neuer Ideen, hochwertige Workshops und Gemeinschaft hat.Der CAR ist eine Mischung aus kreativem Klassentreffen, Wellness Wochenende und Mädelstrip. Dieses Event ist immer mein persönliches Workshop-Highlight des Jahres.

Die Zeit der Vorbereitungen ist für mich persönlich immer aufregend und manchmal auch etwas stressig, aber all das ist vergessen, wenn ich den Berg hoch zum Hotel Haus Oberwinter fahre, dann bleibt der Rest der Welt unten. Dann geht es nur um Spaß miteinander haben, Freundinnen treffen, neue Freundschaften knüpfen, kreativ sein, und tolle Workshops genießen.

Und der Blick auf den Rhein aus dem Wintergarten des Hotels, in dem die Workshops stattfinden, ist einfach immer wieder traumhaft.

Crop Am Rhein 2025 Aussicht Workshopraum

Vor einiger Zeit hatte ich hier auf dem Blog bereits einiges über den Crop Am Rhein 2026 und die diesjährige Gast-Referentin Kathleen Schmelz erzählt. Unsere Workshops sind gerade in der Phase der praktischen Umsetzung vieler kreativer Ideen.

Bei den Vorbereitungen gab es erstmal einen großen Schreckmoment. Die Bestellungen des Materials für meine eigenen Workshops habe ich größtenteils schon erhalten, aber es ist immer wieder eine Überraschung, was dann tatsächlich im Paket ist. Ich bestelle ja für diese Workshops viele Produkte bei meinem Großhändler in den USA. Leider ist denen vor einigen Wochen das komplette Lagerhaus abgebrannt, eine Katastrophe für viele Händler weltweit! Und bis auf weiteres ruht das Business, niemand weiß, wie lange.

Zum Glück hatte ich zu dem Zeitpunkt einen Teil des für meine Workshops bestellten Materials erhalten, da ich bereits im Frühjahr eine Bestellung für den Crop Am Rhein 2026 aufgegeben hatte.

Sind das nicht wunderbare Farben?

Crop Am Rhein 2026 Workshop Material

Crop Am Rhein 2026 Workshop Material

Einige kleine Sneaks zu meinen eigenen Workshops kann ich euch bereits zeigen.  Im Minibook Workshop werden wir ein interessantes Gate Fold Album mit raffinierten Details und zusätzlich selbstgestalteten Papieren werkeln. Das Album bietet Platz für viele Fotos in unterschiedlichen Größen und hat den Vorteil, dass ihr auch nachträglich zuhause nach Belieben noch zusätzliche Seiten und Fotos einfügen könnt.

Es ist zum Beispiel perfekt als Urlaubsalbum geeignet, ich werde Bilder eines Städtetrips füllen. Aber natürlich könnt ihr das Thema für euer Minibook beliebig wählen.

Ich habe zusätzlich noch einiges aus den neuen Kollektionen von Tim Holtz bestellt, die passen perfekt und sind so vielseitig auch für kleine Details einsetzbar.

Crop Am Rhein 2026 Workshop Sneaks

Crop Am Rhein 2026 Minibook Workshop

Crop Am Rhein 2026 Workshop SneakDer Layout Workshop hat den Schwerpunkt interaktive Elemente. Und superschöne ganz neue Alphas von Natsus Creations, die wir im Workshop noch besonders passend bearbeiten. Vicky und ich haben diese Idee zusammen ausgetüftelt, weil es kaum noch schöne Buchstaben-Sticker gibt.

Buchstaben Crop Am Rhein 2026

Ich muss für meine Ideen dazu allerdings jetzt noch alles mögliche bei anderen Händlern bestellen, das ist leider sehr zeitaufwändig und umständlich, da wie gesagt mein “normaler” Großhändler ausfällt. Aber es wird schon alles klappen

Inspiriert für beide Workshops wurde ich durch die zu der Papierkollektion von Arden Creative passenden Farben und Pigmentpulver. Das eröffnet so viele Möglichkeiten! Ich mag es ja immer passend.

Wir arbeiten in meinen Workshops auch mit den neuen Stanzschablonen von Sizzix / Seth Apter, mit Schablonen auf der Gelli Plate und mit im Materialkit enthaltenen Seth Apter Stempeln und Washi Tape und und und …, lasst euch überraschen.

Wie immer lassen meine Vorschläge auch Platz für eure eigene Gestaltung, Farben und Vorlieben, entsprechend eurer eigenen Fotos.

Als besonderes Goodie verpacke ich das Material für meine Workshops wieder in schöne und praktische Aufbewahrungstaschen von Simple Stories. Und ich plane wie immer auch einen kleinen Zusatzworkshop am Freitagabend, mit Schwerpunkt Mixed Media, raus aus der Komfortzone ist da ja immer mein Motto. Dazu gibt es für meine Newsletter Abonnenten bals Infos, wenn ich einen Überblick zum Material habe.

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Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 881

24. Juli 2026

EDIT: gestern abend war ich beim Schreiben so müde, dass ich versehentlich den Freitagsfüller der letzten Woche gepostet habe, danke an alle, die mich heute darauf hingewiesen haben! Ich habe jetzt den “Fehler” korrigiert.

Es gibt Wochen, in denen alles gleichzeitig passiert. Termine, Verpflichtungen, Nachrichten, To-do-Listen – manchmal scheint die Welt nur noch aus Geschwindigkeit zu bestehen. Oder aus schlechten Nachrichten und Problemen. Gerade in solchen Momenten merke ich immer wieder, was für mich wirklich zählt: meine Familie.

Manchmal braucht es gar kein großes Ereignis, um sich bewusst zu machen, was im Leben wirklich wichtig ist. Es reicht ein gemeinsames Abendessen, ein herzliches Lachen oder ein kurzer Anruf mit den Menschen, die einem am nächsten stehen. Genau solche Momente haben mich in dieser Woche wieder daran erinnert, warum meine Familie für mich das Wertvollste ist.

Früher habe ich oft gedacht, dass besondere Erinnerungen nur bei großen Ereignissen entstehen. Heute weiß ich, dass es genau die kleinen Augenblicke sind, die unser Herz füllen. Ein gemeinsames Frühstück am Wochenende, ein spontanes Gespräch im Garten, gemeinsames Kochen, ein Eis in der Stadt essen (bester FroYo der Welt!)  oder einfach nur zusammen auf dem Sofa sitzen. Diese scheinbar unspektakulären Momente sind es, die das Leben reich machen.

Freitagstipps FroYo

Je älter ich werde, desto mehr wird mir bewusst, dass Zeit unser kostbarstes Gut ist. Wir können vieles nachholen, manches neu kaufen oder ersetzen. Aber gemeinsame Zeit lässt sich nicht speichern und auch nicht zurückholen. Vielleicht versuche ich deshalb immer öfter, den Moment bewusst wahrzunehmen und einfach da zu sein. Ich glaube, wir vergessen im Alltag viel zu oft, wie selbstverständlich wir die Menschen nehmen, die uns am nächsten stehen. Erst wenn uns bewusst wird, dass nichts im Leben garantiert ist, erkennen wir, wie kostbar jeder gemeinsame Tag eigentlich ist.

Ich wünsche mir, dass wir alle hin und wieder einen Moment innehalten. Dass wir den Menschen, die uns wichtig sind, unsere Zeit schenken und ihnen zeigen, wie viel sie uns bedeuten. Denn am Ende sind es genau diese Beziehungen, die bleiben. Sie tragen uns durch gute Zeiten und durch schwierige Tage.

Meine Familie ist für mich kein Selbstverständnis. Sie ist ein Geschenk. Und genau dafür bin ich von Herzen dankbar. Das gilt in gewissem Maße natürlich auch für gute Freunde.

Was ist für euch der Ort oder die Menschen, bei denen ihr euch wirklich zuhause fühlt? Vielleicht nehmt ihr euch in dieser Woche bewusst Zeit für genau diese Menschen. Ich bin sicher, sie werden sich darüber genauso freuen wie ihr selbst.

Wir haben eine spektakuläre Drohnenshow in Düsseldorf gesehen und zwei Tage unser heißgeliebtes Colaschwein gegessen. Und zuviel von diesen leider sehr geilen Datteln gesnackt.

Freitagstipps Drohnenshow Düsseldorf

Freitagstipps Colaschwein

Freitagstipps Datteln

Und noch eine Erkenntnis der letzten Zeit: Wir reden oft über Nachhaltigkeit – bei Kleidung, Ernährung oder Konsum. Vielleicht sollten wir auch lernen, nachhaltiger mit unseren Worten umzugehen. Nicht jede Beobachtung muss ausgesprochen werden. Und nicht jede Meinung macht das Leben eines anderen besser.

Und sonst so?

Der Mann, der gesagt hat, Menschen mit psychischen Erkrankungen (inkl. Trauma, Depressionen, Angsstörungen) sollen in einem Register erfasst werden, wird jetzt angeblich Gesundheitsminister?

Ein Gesundheitsminister ohne erkennbare gesundheitspolitische Erfahrung, aber mit viel Lust auf Kürzungen, „Eigenverantwortung” und wirtschaftliche Effizienz. Carsten Linnemann beweist damit einmal mehr: In Deutschland braucht man für fast jeden Beruf eine Qualifikation. Nur um über die Gesundheit von mehr als 80 Millionen Menschen zu entscheiden, offenbar nicht.

Wir halten weiterhin fest: Jens Spahn ist weiterhin MdB, erhält weiterhin Diäten, erhält weiterhin Pensionen und ist weiterhin in diversen Ausschüssen, jettet mehrfach in die USA zum erzrechtsradikalen faschistoiden Peter Thiel, der ebenfalls zwei Kinder über Leihmutterschaft hat.

Hendrik Streeck, der Typ der das Gesundheitswesen radikal sozialdarwinistisch ökonomisieren will ist seit April Vater eines Kindes, das aus USA/Idaho stammt, was er nicht kommentieren möchte. Zweierlei Maß im Orkus der CDU. Schlimmer geht alsi immer bei unserer aktuellen Regierung.

Politiker in den USA haben gerade einen Billionen schweren zusätzlichen Etat für das Pentagon (Verteidigungsministerium)  bewilligt. Wie war noch das Wahlversprechen ? Alle Kriege stoppen und kleine neuen Kriege starten? My ass.

Good News!

Frankreich führt Altersgrenze für Social Media ein Frankreich führt als erstes EU-Land eine Altersgrenze für soziale Netzwerke ein. Kinder unter 15 Jahren sollen künftig besser vor den Risiken sozialer Medien geschützt werden. Plattformen müssen dafür wirksame Alterskontrollen einführen. Ich finde das sehr gut, bezweifle leider jedoch, ob es sich in der Praxis umsetzen lässt.

Erfolg im Kampf gegen Cyberkriminalität Ermittler*innen aus Deutschland und den USA haben einen der weltweit größten Phishing-Dienste zerschlagen. Mehr als 200 Server wurden abgeschaltet. Damit sollen Hunderttausende Menschen besser vor Datendiebstahl und Online-Betrug geschützt werden. Ich wurde selbst im vergangen Jahr Opfer eines Betruges und finde es ungeheuer wichtig, dass aufgeklärt, ermittelt und dagegen vorgegangen wird.

Paris kühlt sich unterirdisch Unter den Straßen von Paris kühlt ein 120 Kilometer langes Fernkältenetz bereits rund 900 Gebäude – darunter Krankenhäuser, Museen und den Louvre. Das System verbraucht weniger Strom als klassische Klimaanlagen und soll in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut werden.

 

Freitagstipps

 

1.  Ich möchte  ____________ .

2.    _______ plötzlich.

3.   Wenn mein Leben eine Fernsehserie wäre, hätte sie den Titel  _________  .

4.     _______ unfassbar.

5.    Die Rumpelecke/schublade in meinem Haus_________.

6.     ________ da muss ich durch.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

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Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Meine Tochter ist zurzeit wieder hooked on Game of Thrones. Also musste ich zwangsläufig einige Folgen mitschauen, als sie ein paar Tage hier bei mir war. Ich habe mich bemüht, in diese unfassbar komplexe Geschichte (meine Tochter ist gerade in Staffel drei unterwegs) einzusteigen. Aber bisher ist es mir trotz ausführlichen Erklärungen meiner Tochter zu den Figuren nicht gelungen. Vielleicht muss ich es einfach mal von Anfang an schauen. Oder auch nicht.

Gestern ging die dritte Staffel der Netflix-Serie “Kaulitz & Kaulitz” mit acht Folgen über die Zwillingsbrüder Bill und Tom online. Drei Folgen habe ich mir gestern abend schon angesehen.

Natürlich besteht „Kaulitz & Kaulitz” auch diesmal streckenweise wieder aus Kaulitz vs. Kaulitz. Aber jeder Bruderzwist ist nur von kurzer Dauer und wird dann wieder auf einer Reise in ein pittoreskes Irgendwo gelöst. Von einer dramaturgischen Struktur zu sprechen, wäre folglich falsch. Aber das ist ja auch nicht die Idee. Der Erfolg des Formats dürfte vor allem darin bestehen, dass die Serie für ein paar Folgen recht effektiv dabei hilft zu verdrängen, dass die Gegenwart sich zu einem mäßig angenehmen Aufenthaltsort entwickelt hat.

Und ich war mit meinem Sohn im Kino. Der neue Christopher Nolan Film “Odyssee” hat uns durch seine dichte Atmosphäre und die spannende Inszenierung der berühmten Reise des Odysseus sehr gut unterhalten. Besonders die schauspielerischen Leistungen wirken sehr glaubwürdig und emotional. Die Lautstärke ist allerdings teilweise extrem. Ich habe mir bei einigen Szenen, die besonders viel Gemetzel zeigten, die Augen zugehalten, und manchmal auch die Ohren. Trotzdem hat der Film uns bis zum epischen Finale gefesselt.

Freitagstipps zum Lesen

„Porsche und Rolex sind weg“: Jetzt soll es Steuersündern an den Kragen gehen.Beim Zoll soll ein neues „Zentrum gegen Steuer- und Finanzkriminalität“ entstehen. Damit will die Bundesregierung Steuerbetrug bekämpfen. Das wurde auch Zeit!

Habt ihr das schon mal gehört? Die Kinder sowjetischer Soldaten, die ihren Vater meistens nicht kennen und bei ihrer deutschen Mutter aufgewachsen sind, nennen sich “Distelblüten”. Ihr Schicksal ist inzwischen ein globales geworden. Meine Güte, was für eine Geschichte!

Freitagstipps zum Hören

Ich habe tatsächlich nur einen einzigen Podcast gehört, und der war ziemlich interessant. Im Netz ist was los, Hate und einfach jeden persönlichen Frust in irgendwelchen Kommentaren abladen nimmt leider immer weiter zu. Hate gehört für viele Creator inzwischen zum Alltag, aber man kann und sollte sich dagegen wehren. Alina Friedrichs spricht im neuen “What the social” Podcast sehr offen über Bodyshaming, Kinderbilder im Netz und ihren Umgang mit Hass im Netz, der auch schon mal vor Gericht enden kann.

Uups, Korrektur, ich sollte öfter in mein Archiv schauen. Beim abendlichen Wässern im Garten höre ich neuerdings auch Podcast, so ist es nicht so langweilig und die Pflanzen und Bäume danken es mir und leben noch. Ich habe auch noch eine neue Folge aus der Plothouse True Story Serie,  “Der Mütter Marathon” gehört. Was für eine bizarre Geschichte! Und bekloppte Männer gab es immer schon. Überhaupt sind die Plothouse Podcasts immer wieder spannend, Geschichten über das Leben, den Tod und alles dazwischen. Mal tragisch, mal komisch, mal laut, mal leise. Eines haben all diese Geschichten aber gemeinsam: Sie sind wirklich passiert!

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. Das bedeutet mir wirklich viel.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 880

17. Juli 2026

Eine Frage: kann es sein, dass es unsichtbare und geräuschlose Mücken gibt? So mutierte vielleicht, mit Tarnkappe? Ich habe immer neue Stiche, und sehe und höre die Viecher nicht. Weder draußen noch im Haus. Es bleibt ein Rätsel. Und nervt. Und warum stechen die mich an Stellen, wo ich alleine mit meinem Bite Away* kaum ohne große Verrenkungen drankomme? Ohne diesen Hitzestift (absoluter Game Changer!) und anschließende Cortison Salbe schwellen die Dinger bei mir oft zu unförmigen Beulen. Entweder reagiere ich inzwischen allergisch oder die Viecher haben irgendwelche Chemie im Rüssel. Früher war das nicht so schlimm. Klimawandel? Natürlich ist das kein echtes Problem, aber es nervt trotzdem.

Während ich das hier gerade im Bett liegend die Freitagstipps in mein MacBook tippe, surrt wieder mein kleiner Freund der Mini-Ventilator* neben mir. Auch so ein Game Changer bei dieser Hitze. Fast geräuschlos begleitet mich die frische Brise auch in der Küche oder an der Gartenliege oder am Basteltisch. Meine Töchter haben ihn mir bestellt und das war die beste Idee ever.

Freitagstipps Regen

Gestern morgen hat es ungefähr 5 Minuten lang geregnet. Einfach so. Ich konnte dieses ungewohnte Geräusch erst gar nicht einordnen und bin tatsächlich raus, um es unter dem Sonnenschirm zu genießen und diese besondere Luft einzuatmen.

Meine Woche ist ansonsten so dahin geplätschert. Im Büro haben wir mal wieder festgestellt, wie abhängig wir inzwischen von der IT sind. Nachdem mein Arbeitgeber vor drei Wochen Opfer eines Hacker Angriffs geworden ist, läuft immer noch nicht alles wieder. Eine Spezialfirma für Cyber-Sicherheit hat erstmal die dringendsten Sicherheitslücken geschlossen, aber das war das kleinste Problem. In dieser Woche mussten zusätzlich alle Rechner in unsere Landesgeschäftsstelle gebracht und von unserer IT Abteilung komplett neu aufgesetzt werden. Ich arbeite bei einem Wohlfahrtsverband bei dem die finanziellen Mittel sind sowieso immer knapp sind, und die durch solche Angriffe verursachte zusätzliche Kostenbelastung ist einfach schlimm.

Was treibt Hacker an, in fremde Systeme einzudringen, Daten zu stehlen oder sogar ganze Netzwerke lahmzulegen?  Cyberkriminalität ist eine ernste und wachsende Bedrohung für Unternehmen und Privatpersonen. Und gehört leider inzwischen zu unserem Alltag.

Auf jeden Fall sind die Büros jetzt schön sortiert und aufgeräumt, wenn man sich ohne Technik irgendwie die Zeit vertreiben muss.

Freitagstipps Sauerteig

Freitagstipps Frühstück

Ich habe an einem etwas kühleren Tag endlich wieder Brot gebacken und am Sonntag mit meinem Sohn auf meiner frisch gesaugten Terrasse gefrühstückt. Kleine Freuden, kleine Momente der Dankbarkeit in dieser Welt, die gefühlt brennt.

Ja, tatsächlich habe ich mir endlich günstig bei Kleinanzeigen einen Laubsauger gekauft, seit Jahren liebäugel ich damit. Durch die aktuelle Trockenheit sind jeden Tag mehr Blätter und sonstwas auf meiner Terrasse, der Besen reicht nicht mehr. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so befriedigend sein kann, unter der Hecke zu saugen. Und die immer noch vom Tannenbaum festsitzenden Nadeln zwischen den Pflastersteinen endlich verschwinden zu sehen. Herrlich, so eine frisch gesaugte Terrasse.

Ich habe viel in meinem Art Journal gespielt, Workshops geplant und habe meinen regelmäßigen Laufrhythmus wieder gefunden. Gibt es was schöneres aus Sommerabende am Wasser?

Freitagstipps Unterbacher See

Morgen kommt meine Tochter aus Berlin für ein paar Tage. Eigentlich wollte ich zu ihr fahren, aber sie meinte: “Mama, bei dir im Garten ist es viel schöner als in der heißen Stadt, ich komme lieber zu dir”. Auch gut. Der Förstersohn kommt Anfang der Woche auch vorbei. Colaschwein und selbstgemachte Limonade wurden gewünscht. Und was die Kids sich wünschen …

Der Blick auf ein gutes Leben verändert sich irgendwann. Plötzlich ist ein klarer Kopf wertvoller als eine durchgemachte Nacht oder ein volles Wochenende.

Bewegung wird zur Therapie. Natur wird zum Reset. Gesundheit wird nicht mehr als selbstverständlich gesehen, sondern als das größte Geschenk überhaupt.

Vielleicht werden wir nicht langweiliger. Vielleicht werden wir nur ehrlicher darin, was uns wirklich guttut.

Und sonst so?

Die Nachrichten machen mich wütend. Und zunehmend müde.

Jens Spahn findet Leihmutterschaft schlimm – sobald nicht er selbst, sondern andere diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Aber das ist nicht mal das Krasseste an dieser Geschichte. Viel krasser ist die Selbstverständlichkeit, mit der Jens Spahn zur Schau stellt, dass die Regeln, die er mitgestaltet, für ihn nicht gelten. Was lässt man Spahn noch alles durchgehen? Der trumpt sich durch sein Amt und fühlt sich offenbar immer unantastbarer.

Interessant sind auch die Parallelen bei der Realitätsverweigerung zwischen Trump und Merz. Bei Trump kann man das inzwischen einer vermuteten Demenz zuordnen, bei Merz ist das sicherlich keine Demenz, also muss es Kalkül sein. Der zieht das jetzt die eine Amtszeit durch, weil das (und nur das!) auf seiner persönlichen Agenda stand. Alles andere ist für ihn unbedeutend, es geht ihm nicht ums Land, schon gar nicht um Zustimmungswerte oder die Bürger und auch nicht um das, was nach ihm geschieht.

Und diese jüngsten “Reformen” die größte moralische Bankrotterklärung unserer Politik: Wenn Spitzenpolitiker mit fast 40.000 € Monats-Einkommen darüber philosophieren, ob 25 € mehr für arme Kinder „unverhältnismäßig” sind. Wer in solchen Dimensionen lebt, hat jeden Bezug zur Realität an der Basis verloren. Fur die einen ist es das Wechselgeld beim Mittagessen, für eine alleinerziehende Mutter entscheidet es über neue Winterschuhe fürs Kind. Wer bei den Schwächsten spart, spart an unserer Zukunft.

Ich finde das Argument „Die AfD muss erstmal an die Macht kommen. Bisher haben sie ja noch nie regiert, so kann sie sich mal beweisen” auch immer wieder sehr fragwürdig in Anbetracht der Tatsache, dass wir gerade einen Kanzler und mehrere Minister haben, die vorher auch noch nie regiert haben und uns täglich beweisen, dass es Gründe gibt, warum sie noch nie etwas regiert haben.

Uns geht’s kacke, die Nachrichten sind zu viel, die aktuelle Politik macht Angst. Aber bitte macht nicht den Fehler, euch nur in euch selbst zurückzuziehen, um eure mentale Gesundheit zu schützen und einfach alles von außen zu kappen. Wir müssen es für die kommenden Jahre schaffen, eine Balance aus Rückzug und Konfrontation mit dem Geschehen zu finden, denn ansonsten lassen wir genau die im Stich, die unsere Solidarität am meisten brauchen. Und uns auch.

Thema Sport:

Ich habe mich ehrlich gefreut, dass Jannik Sinner das diesjährigen Grand Slam Turnier in Wimbledon gewonnen hat. Alexander Zverev ist für mich kein deutscher Held. Zwei Ex-Partnerinnen haben ihm vor Jahren körperliche Übergriffe vorgeworfen, der Tennisprofi wurde nie verurteilt, da ein Verfahren mit einem Vergleich endete und das zweite eingestellt wurde. . Als ein Reporter ihn auf das Thema ansprach, hat der 29-Jährige das Interview abgebrochen. Es bleibt etwas ungutes hängen.

Und die Fußball WM habe ich ja weitestgehend ignoriert, aber Spanien muss am Sonntag gewinnen. Nicht weil England gegen Argentinien verloren hat, sondern weil es eine Freude sein wird, Trump dabei zuzusehen, wie er die Trophäen an ein Land verleiht, das den Mut hatte, sich gegen ihn auf der Weltbühne zu stellen.

Good News!

Kindergeld ohne Antrag. Familien sollen Kindergeld künftig automatisch erhalten, ohne einen Antrag bei der Familienkasse stellen zu müssen. Die Umstellung beginnt schrittweise ab März 2027. Ziel ist es, Bürokratie abzubauen und die Leistung schneller und einfacher auszuzahlen. Dadurch sollen jährlich rund 300.000 Erstanträge entfallen.

Auch, wenn es gerade nicht so präsent in den Medien ist: Deutschland erlebt einen Start-up-Boom. Im ersten Halbjahr 2026 entstanden so viele junge Unternehmen wie nie zuvor. Besonders Künstliche Intelligenz treibt die Gründungen voran. Berlin bleibt Spitzenreiter, während Hamburg das stärkste Wachstum verzeichnet und München überholt.

In Heidelberg und Worms lotst eine neue Open-Source-App Menschen über möglichst schattige Wege durch die Stadt. Sie berechnet anhand von Wetter-, Sonnen- und Geländedaten Routen mit möglichst wenig Hitzestress und kann Kommunen zeigen, wo Bäume und andere Schattenspender fehlen.

 

Freitagstipps

 

1.  Gestern war es hier  _______ Grad.

2.  Zur Abkühlung __________ .

3.  Wenn so warm ist  _____________ .

4.  Mein Schlafplatz ___________ .

5.  Der beste Durstlöscher __________ .

6.   _________ mein Lieblingssnack___________  .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Ich schaue gerade auf Disney + die fünfte Staffel von “The Bear”, nachdem ich die vierte Staffel zur Einstimmung nochmal geschaut hatte. Eine der besten Serien der letzten Jahre. Mit einem phantastischen Soundtrack und extrem intensiven Bildern und Schauspielern.

Seit fünf Staffeln versucht Carmy gemeinsam mit Familie und Freund*innen aus dem ehemaligen Sandwich-Laden seines verstorbenen Bruders ein erfolgreiches Fine-Dining-Restaurant zu machen. Und obwohl das Team über die Jahre einige Erfolge vorzuweisen weiß, befindet es sich in einem ständigen Überlebenskampf.

Dass es dabei ständig an seine Grenzen kommt, liegt daran, dass es aus einem Haufen kaputter Leute besteht. Sie haben Traumata, durchlaufen existenzielle Krisen, kämpfen mit Liebeskummer und verstecken ihre Emotionen hinter Schreianfällen. Oder um es mit den Worten der Köchin Jessica  zu sagen:„Alle, die hier arbeiten, haben eine Persönlichkeitsstörung.”

Doch gerade diese komplexen Figuren, diese Antiheld*innen und ihre noch komplexeren Beziehungen zueinander zeichnen die Serie aus. Sie sind es, die einen am Bildschirm halten, denn die Geschichte besteht letztlich aus Wiederholungen.

Wann immer sie im Restaurant einen Erfolg vorzuweisen haben, bahnt sich der nächste Rückschlag an. An Geld fehlt es eigentlich immer und das ist nur das Grundrauschen, auf dem sich ein Problem nach dem anderen aufbaut. Doch diese Redundanzen tun der Serie, die mit zahlreichen Golden Globes und Emmys ausgezeichnet wurde, keinen Abbruch. Denn neben dem herausragenden Cast brilliert sie durch Erzähltechniken und Bilder.

Absolute Empfehlung!

Und dann habe ich noch “Ride or Die” auf Prime so nebenbei gesehen. Man stelle sich vor, die beste Freundin und Vertraute ist eine Auftragsmörderin – und man wusste, vielleicht ja zum Glück, bislang davon nichts.

Denn dass diese Wahrheit herauskommt, bedeutet: Ein Auftrag der Killerin ist schiefgelaufen und sie muss fliehen. Dummerweise muss die Freundin mit, denn auch sie bekommt Probleme mit diesen Kriminellen. Die Action-Komödie bietet die vom Genre erwartbaren Stunts, Situationskomik und “Ted Lasso” Star Hannah Waddingham darf obendrein einen sonst männertypischen Bond-Moment haben – also verführen und sich hinterher cool mit einem Sprung vom Balkon auf und davon machen. Freundin Debbie ist ebenso gut besetzt durch Oscar- und Golden-Globe-Preisträgerin Octavia Spencer („The Help”).

Die beiden Hauptdarstellerinnen harmonieren miteinander, was „Ride or Die” zu einer guten, kurzweiligen, aber insgesamt wenig anspruchsvollen Reihe zum Binge-Watching macht, einem Serienmarathon, wenn man mal vom Alltag abschalten und sich berieseln lassen möchte.

Durch den Tipp einer Freundin bin ich endlich auch mal wieder bei arte tv gelandet.

Von der Weltmetropole in die Diktatur, kaum eine andere Stadt war 1933 so modern wie Berlin. Ein Jahr später ist nichts mehr davon übrig. Wo vorher Künstler*innen und Musiker*innen die Szene prägten, begann mit der Wahl Adolf Hitlers im Januar 1933 die systematische Zerstörung von Vielfalt und Freiheit. Zeitzeug*innen haben die Machtübernahme der NSDAP in Berlin in Texten, Fotos und Filmen festgehalten. Der 180-minütige, zweiteilige Film “Berlin 1933 – Tagebuch einer Großstadt”  ist wie ein Tagebuch aufgebaut. Bedrohlich nähert man sich den berühmten-berüchtigten Daten dieses Jahres: der Machtübertragung am 30. Januar, dem Reichstagsbrand am 27. Februar, dem Ermächtigungsgesetz am 24. März. Auf diese Weise wird noch einmal deutlich, wie rasend schnell sich die Diktatur etablierte. Eine brilliant gemachte Dokumentation, die durch exzellentes Bildmaterial und Tondokumente eine ungewöhnliche erzählerische Dichte bekommt. Es entsteht damit eine beklemmende Warnung an uns alle, wie schnell demokratische Rechte in kleinen Schritten abgeschafft werden können.

Freitagstipps zum Lesen

Eine neue Dokumentation über Frauen um deutschen Unterhaltungsfernsehen sorgt für Aufsehen. Esther Schweins erinnert sich an unangenehme Szene mit Thomas Gottschalk. Männer. Immer schon und immer wieder.

Welche Altstadt in Europa ist die schönste? Eine neue Rangliste des Reiseanbieters Tourlane liefert überraschende Antworten. Und auf die Nummer 1 wäre ich wirklich nicht gekommen.

Freitagstipps zum Hören

Mein letztes Hörbuch “Blaues Wunder”* von Anne Freytag war ein Mix aus Beziehungsdrama, Krimi und feministischer Kampfansage. Eine schonungslose Analyse ökonomischer Abhängigkeiten und patriarchaler Strukturen und es zeigt, wie schwer es ist, sich aus diesen Abhängigkeiten zu befreien. Ich habe es fast in einem Rutsch durchgehört und das Ende … hui! Ein ideales Urlaubsbuch.

Das neues Audible Guthaben war noch nicht da und mehr zufällig entdeckte ich, dass es ja im Spotify Abo auch Hörbücher gibt. Also habe ich “Häftling” von Freya McFadden angefangen und bin fast durch. Die Autorin schafft es perfekt, ständig Zweifel zu säen und den Leser in bestimmte Richtungen zu lenken. Ich hatte während des Hörens so viele Theorien und irgendwann war jeder verdächtig. Genau macht das Buch für mich spannend, weil man ständig denkt, man hätte endlich alles verstanden und kurz darauf wird wieder alles auf den Kopf gestellt. Bis jetzt fühle ich mich gut unterhalten, wenn auch nicht zu anspruchsvoll.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. Das bedeutet mir wirklich viel.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Genießt euer Wochenende, der Sommer ist offiziell schon halb voebei!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 879

10. Juli 2026

Und da bin ich wieder, mit meinen Freitagstipps, meinem gemischten Gedankensalat und dem Freitagsfüller. Und es fühlt sich gut an. In den letzten beiden Wochen fehlte mir einfach der Drive, die Motivation, und in meinem Kopf und Leben war zuviel los. So ist es einfach manchmal .

Ich danke euch in jedem Fall für die teils besorgten Nachfragen, es hat mir gut getan zu merken, dass der eine oder andere doch Freitags etwas vermisst hat.

Also versuche ich jetzt einfach mal wieder in den Flow zu kommen, denn zugegebenermaßen hat mir mein freitäglicher Beitrag oder der Blog insgesamt auch gefehlt.

Wie schön ist bitte Regensburg? Überhaupt ist mir bei meinem Besuch beim Förstersohn mal wieder aufgefallen, dass Bayern landschaftlich wirklich so schön ist. Und aufgeräumt irgendwie, zumindest wenn ich es mit meiner Heimat NRW vergleiche. Nicht falsch verstehen, hier gibt es auch schöne Ecken. Aber Bayern ist mit Zwiebeltürmchen und roten Geranien einfach so idyllisch schön zum Anschauen. Und die Brauhäuser und Biergärten! Ich bin so gerne dort und immer wieder erstaunt, wie groß Bayern ist. Und wie wunderschön und vielseitig die Natur und die Kultur ist, die ich durch meinen Sohn dort immer wieder neu kennenlerne.

Freitagstipps Befreiungshalle Kelheim

Nachdem ich bei meinem letzten Besuch in Regensburg schon die Walhalla bestaunt hatte, besuchten wir dieses mal einen weiteren politischen Monumentalbau des 19. Jahrhunderts, die Befreiungshalle in Kelheim. König Ludwig I. (der auch verantwortlich für die Walhalla ist) ließ die Gedenkstätte für die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen 1813 bis 1815 und als Mahnmal für die Einheit Deutschlands errichten. Der gigantische Bau liegt am Eingang des Naturschutzgebietes Weltenburger Enge und bietet, wenn man wie wir die 150 Stufen bis fast unters Dach hochgekraxelt ist,  den schönsten Ausblick auf die Stadt sowie das Donau- und Altmühltal.

Freitagstipps Befreiungshalle Kelheim

Nach einem spontanen Besuch in der Notaufnahme der Uni-Klinik Regensburg (ich hatte zum ersten Mal im Leben einen gutartigen Lagerungsschwindel, sehr unangenehm) revidierte ich alle Horrorvisionen, die man landläufig von Notaufnahmen am Samstagabend hat. Die Uni-Klinik liegt landschaftlich sehr schön oben auf einem Berg, ich kam sofort dran, die Ärzte waren super nett und haben sich Zeit genommen. Nach einer Stunde ging es mir schon viel besser und wir konnten den Rest des Abends im Biergarten verbringen.

Es war der Beginn der Hitzewelle und als ich wieder zuhause war, vegetierte ich einige Tage möglichst bewegungslos zwischen Gartenliege in den morgendlichen Schattenstunden und Sofa hin und her. Und war damit beschäftigt, jede Nacht in der Hoffnung auf minimale Luftzüge alle Fenster aufzureißen und früh morgens wieder alles zuzumachen. Und ich kuschelte tatsächlich mit Kühl-Akkus im Bett. Ich liebe den Sommer und mag es auch warm, aber das war grenzwertig.

Freitagstipps Zitronenlimo selbermachen

Hier kommt noch eine Empfehlung für die nächsten heißen Tage. Selbstgemachte Zitronenlimo. Die zischt und ist sowas von lecker!

Rezept:
4 große Bio-Zitronen
250 g Zucker
500 ml Wasser

Drei Zitronen heiß abwaschen und mit einem Sparschäler die Schale dünn abschneiden
Die Schalen mit Zucker und Wasser 5 Minuten sprudelnd kochen
Abkühlen lassen,  mit dem Saft aller Zitronen mischen und in eine Flasche füllen
Im Kühlschrank aufbewahren. Ich mische den Sirup dann jeweils ca. 1:3 mit Mineralwasser und Eiswürfeln

Als die Hitze im Laufe der Woche etwas abklang, traf ich mich noch mit meinen Mallorca Mädels (so nenne ich sie immer noch) in Köln. Es war der letzte Tag, an dem man im Kölner Dom noch keinen Eintritt zahlen musste, das wollten wir ausnutzen. Leider waren wir etwas zu spät, es war schon für ein Orgelkonzert geschlossen. Wir haben im Funkhaus sehr gut gegessen und ununterbrochen geredet. Wie das so ist, wenn man sich nicht so häufig sieht.

Freitagstipps Funkhaus Köln

Und wir haben festgestellt, dass Köln zwar schon irgendwie schön, aber auch sehr von Touristen überlaufen und dreckig ist. Beim nächsten Mal treffen wir uns wieder in Düsseldorf, haha.

Freitagstipps Köln

An diesem Wochenende kommt mein Doktorsohn kurz zu einer Stippvisite vorbei und diverse Urlaubspläne sind auch konkret geworden. Life is good.

Und sonst so?

Mir hat die Hitzewelle vor zwei Wochen nicht nur körperlich zu schaffen gemacht, sondern ich war auch entsetzt, welche Diskussionen dadurch ausgelöst wurden. Ich glaube, was ich so merkwürdig finde, ist die Weigerung, Deutschland als ein heißes Land anzuerkennen. Während Länder wie Italien, Frankreich oder Spanien ein Selbstverständnis davon haben, dass Hitze ein Problem ist, mit dem man umgehen muss, wird es in Deutschland ignoriert.

Die politische Ebene von Hitzewellen wurde dabei eindeutig: Sie trifft nur diejenigen, die sich nicht mit Privatchauffeuren von einem klimatisierten Ort zum nächsten fahren lassen können, sondern die stickige S-Bahn nutzen müssen.

Sie trifft und tötet die Armen, die Kranken, die Behinderten, Kinder und Schwangere. Diejenigen, die sich kein Eigenheim mit Klimatisierung leisten können, die ohne Auto und die in der günstigen Dachgeschosswohnung. Und was ist der Reflex von vielen wieder einmal? Nach unten treten.

Da stellt sich der Umweltminister vor die Kamera und sagt allen ernstes, dass die Regierung nicht zuständig sei, Schulen, Pflegeheime und Krankenhäuser mit Klimaanlagen zu versorgen. Das sei Aufgabe der Kommunen und Länder! Dann noch: Opferframing vom feinsten: An die Eigenverantwortung zu appellieren und sagen, die Leute sollen einfach mehr trinken.

Was passiert eigentlich, wenn Karl Lauterbach vor Hitze warnt? Ich bin tief in die Abgründe der Kommentare unter einem seiner Beiträge angeschaut. Es ging um eine ziemlich einfache Botschaft: Extreme Hitze kann tödlich sein, besonders für Alte, Kranke, Babys und Menschen, die sich kaum schützen können. Der Auslöser war dabei nicht mal eine steile These.

Lauterbach hatte schlicht eine Wettervorhersage geteilt – eine Karte mit den prognostizierten Höchstwerten für die entsprechende Woche (Frankreich bis 45°C, Berlin um die 38°C) – und dazu geschrieben, er finde es bestürzend, dass sich manche darüber lustig machen. Eine Temperaturprognose. Mehr nicht. Und trotzdem explodiert die Kommentarspalte.

Was darunter passiert, ist ein Lehrstück darüber, wie soziale Medien heute funktionieren. Das eigentliche Thema verschwindet sofort. Es geht um Hitze, gestritten wird über Masken, Impfung und Corona. Einer der größten Diskussionsstränge dreht sich darum, ob es 2020 eine Maskenpflicht im Freien gab. Mit der Hitzewarnung hat das ungefähr so viel zu tun wie ein Aluhut mit Arbeitsschutz. Aus Widerspruch wird Verachtung. „Sind Sie auf den Kopf gefallen?” „Halts Maul.” „Du Pfeife.” „Bist du blöde?” „Selten dämlich.” „Sie scheinen an Alzheimer erkrankt zu sein.” „Jede Gehirnzelle weggeboostert.” „Dir scheint die Hitze das Hirn verschmort zu haben.”

Es wird persönlich. Und entmenschlichend. Dazu NS-Vergleiche. In beide Richtungen. Weil offenbar kein Kommentarstrang mehr ohne 1933 auskommt. Und am Ende kippt es ins Bedrohliche: „Es wird Zeit, dass man gegen diese Subjekte vorgeht.” Ein Satz, den andere Nutzer selbst als möglichen Aufruf zu einer Straftat einordneten.

Über all dem: tausende Lach-Smileys unter einem Beitrag, der von sterbenden Menschen handelt. Das Bittere daran: Diese Härte kommt nicht nur aus einer Richtung. Beide Lager beschimpfen sich auf demselben Niveau. Niemand überzeugt niemanden. Es geht nicht mehr ums Argument. Es geht ums Draufhauen. Und genau das belohnen soziale Medien.

Ein sachlicher Hinweis bekommt drei Likes. Eine fiese Beleidigung bekommt dreißig Antworten und wird nach oben gespült. Empörung ist die Währung, und wir alle zahlen mit. Man muss Karl Lauterbach nicht mögen. Man muss seinen Beitrag nicht teilen. Aber man kann sich fragen, ob das noch ein Gespräch über den Beitrag ist, oder schon betreutes Ausrasten mit Like-Funktion.

Tja… und wir erleben es gerade auf kommunaler, Landes- und Bundesebene was es bedeutet, ideologische Politik zu machen.

Und nein, es sind nicht die verteufelten Grünen, die das maßgeblich prägen. Es sind CDU und CSU, die an der Realität völlig unökologisch und unökonomisch (und in Zügen durchaus undemokratisch) vorbei regieren, nur im Sinn ihrer Ideologie.

Gut zu beobachten auch in Großbritannien im Zusammenhang mit dem Rücktritt des Premierministers in der vergangenen Woche. Auf dem Papier und in der Realität hat sich alles unter Sir Keir Starmer, der vor knapp zwei Jahren mit großer Mehrheit gewählt wurde,  verbessert. Aber die Realität, dass viele Menschen in sozialen Medien leben, ist eine Plattform, die stark von weit verbreiteten, unmoderierten, gefälschten rechtsradikalen Nachrichten und Medien bestimmt wird, die von Faschisten und Milliardären geschaffen, kuratiert und in einigen Fällen in deren Besitz genommen wurden.

Kleine Erinnerung, dass Robert Habecks schlechtester Beliebtheitswert bei 33% lag und Katharina Reiche nach etwas über einem Jahr bei 15% liegt. Wer ist hier der/die schlechteste Wirtschaftsminister*in aller Zeiten?

Good News!

In Deutschland will eine kostenlose App gegen Einsamkeit Menschen über ihre Streaming-Vorlieben miteinander verbinden. Vor diesem Hintergrund ist mit “KinoLemon” eine gemeinnützige Plattform gestartet, die Menschen über gemeinsame Interessen zusammenbringen möchte. Statt auf Fotos oder endloses Scrollen setzt das Angebot auf den individuellen YouTube-Geschmack: User:innen geben an, welche Kanäle sie regelmäßig verfolgen, und können anschließend Menschen aus ihrer Stadt entdecken, mit denen sie diese Interessen teilen.

Ich bin anscheinend wie Honig für Mücken und häufig zerstochen, mein Bite Away* ist mein bester Freund, ich könnte nicht ohne das Ding und habe immer einen in der Handtasche und einen auf meinem Nachttisch.. Forschende haben jetzt ein natürliches und günstiges Mittel gegen Mücken entdeckt. Es enthält Katzenminze und wirkt laut Tests in Uganda ähnlich gut wie chemische Mückenschutzmittel. Minze als Mückenmittel.

Das wird wieder einige gegen Regulierungen durch die EU aufbringen, aberes scheint mir plausibel und notwendig: EU will Mikroplastikfilter in Waschmaschinen vorschreiben: wie sie funktionieren

 

Freitagstipps

 

1.  Wenn ich richtig schwitze __________ .

2.    ________ zu schön .

3.   Ich könnte eigentlich mal wieder _________ .

4.    _________ untergehen.

5.    Im Keller  ________  .

6.    ________ gemeinsam erleben .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Hier ist ein wirklich guter Filmtipp, ich hatte ihn im Winter im Kino verpasst, und er läuft jetzt auf Prime. Der Film “The Change” erzählt auf familiärer Ebene davon, was passiert, wenn autoritäres Denken in der Mitte der Gesellschaft ankommt. Eine beunruhigende Mischung aus Politik und Familiendynamik – und leider brandaktuell. Läuft auf Amazon Prime.

Was ich noch gesehen habe: die Mini-Serie “Nur für dein Leben”. Leichte Unterhaltung, spannend, typisch Harlan Coben, ein Plot Twist nach dem nächsten und es ist nichts, wie es scheint. Läuft auf Netflix.

Und richtig schön fand ich auf Netflix den Film Voicemails for Isabelle. Erinnert etwas an den legändären Film Emails für dich mit Tom Hanks und Meg Ryan.

Die Fußball WM geht mir ja dieses Mal am A**** vorbei, aber dass die USA, trotz der plumpen Mauschelei von Trump, raus sind, und die Norweger und Belgier Publikumslieblinge sind habe ich zumindest mitbekommen.  Aber Wimbledon schaue ich, die Finals sind ja jetzt am Wochenende. Passend dazu habe ich mir die brandneue Doku “Chris & Martina: The final set” auf Netflix angeschaut.

Fast zwei Jahrzehnte lang prägten Martina Navratilova und Chris Evert das Damentennis. Ihre von gegensätzlichen Spielstilen, Persönlichkeiten und Weltanschauungen geprägte Rivalität trieb beide zu historischen Höchstleistungen und faszinierte ein weltweites Publikum. Jahre nach ihrem letzten Match stellte das Leben sie vor eine Herausforderung, der sich keine von beiden auf dem Platz stellen konnte: zeitgleiche Krebsdiagnosen.

Mit Archivaufnahmen, persönlichen Interviews und exklusiven Einblicken in Behandlung und Genesung beleuchtet die Doku, wie zwei Ausnahmeathletinnen mit Sterblichkeit, Identität und Widerstandskraft umgehen. Der Film erzählt, wie aus der größten Rivalität der Sportgeschichte eine tiefe Verbundenheit wurde.

Ganz ganz große Empfehlung, auch wenn ihr keine Tennisfans seid.

Freitagstipps zum Lesen

Man könnte ihn auch Teflon Jens nennen. Erhielt Spahn bei Thiel privaten Preisnachlass? Auch diese Meldung (wenn sie stimmt) wird ihm wahrscheinlich nichts anhaben können. Presseanfragen zum Thema werden nicht beantwortet, ein Schelm, der …

Ach guck, teuer ist nicht unbedingt besser. ÖKO-TEST enthüllt: Diese Mineralwasser sind stark verunreinigt – Wasser für 19 Cent überzeugt.

Sommerurlaub. Und der größte Badestrand Europas liegt wo? In Deutschland.

Apropos Urlaub, meine Bloggerkollegin Nadind ist seit 15 Jahren Reisebloggerin und hat neulich einen interessanten Rückblick auf ihrem Blog: Meine Learnings und was ich heute anders machen würde. Stöbert auch gerne mal auf ihrem Blog, es sind so viele phantastische teils auch ungewöhnliche Reisetipps dabei.

Es ist schon irgendwie traurig. Und wirft irgendwie neue Fragen auf. Jahrzehntelang ist “Green Boots” eine stumme Mahnung für Bergsteigerinnen und Bergsteiger am Mount Everest. Jetzt steht fest, wer der Mann ist, der dort mit neongrünen Stiefeln im Eis liegt. Bis zum Herbst soll sein Körper geborgen werden – ein riskantes Unterfangen. Am Mount Everest liegen etwa 200 Leichen, weil ihre Bergung entweder zu schwierig oder zu teuer ist.

Freitagstipps zum Hören

Wer das Trump-Projekt und die Zukunft der USA (vielleicht auch der Welt) verstehen will, muss auch Peter Thiel verstehen – der sechsteilige Deutschlandfunk Podcast “Die Peter Thiel Story”  hat mich von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt.

Ich habe den Podcast in einem Rutsch durchgehört, sehr spannend, und gleichzeitig nicht gerade beruhigend. Gibts auf allen bekannten Podcast Kanälen. Was ich besonders erschreckend finde: die Motivation des Multi-Milliardärs, der die ganze Welt mit allen Mitteln nachhaltig verändern will, ist hauptsächlich Steuern zu vermeiden. Und länger leben. Absolut gruselig und so gefährlich.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. Das bedeutet mir wirklich viel.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Habt ein schönes Sommer- Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Allgemein

Hitzefrei

26. Juni 2026

Guten Morgen und sorry für Unterbrechung des wöchentlichen Programms, ich und mein schmelzendes Gehirn machen aus Gründen eine kurze Hitzepause. Passt gut auf euch auf, wir lesen uns in der nächsten Woche wieder!

Hitzefrei

Alles Liebe

Barbara