Liebe Blogleser, ich mache eine kurze Urlaubspause in London und wir lesen bzw sehen uns in der nächsten Woche wieder hier! Habt es fein und bis bald!

Alles Liebe
Liebe Blogleser, ich mache eine kurze Urlaubspause in London und wir lesen bzw sehen uns in der nächsten Woche wieder hier! Habt es fein und bis bald!

Alles Liebe
Sommer 20ß26. Die Versteppung hat unseren Garten erreicht, der Rasen ist knusprig. Drei Tropfen Regen gestern haben auch nichts daran geändert. Ich versuche meine Pflanzen in Töpfen auf der Terrasse mit der Gießkanne und Wasser aus dem Pool beim überleben zu helfen. Mein ständiger Begleiter ist aktuell wieder dieses praktische Kühlhandtuch*, ich hätte nicht gedacht, dass es so gut funktioniert.
Ansonsten wurschtel ich so vor mich hin, viel mit Farbe an den Fingern und bin froh, wenn mich die beschäftigten Hände mal von meinem heftigen Gedankenkarussell ablenken.

Der Schock sitzt immer noch tief. Am vergangenen Samstag hatte mir meine Tochter im Lauf des Tages schöne bunte Bilder und Videos vom CSD in Berlin geschickt. Sie war dort mit ihrem Bruder und Freunden unterwegs. Als ich gegen 22.00 Uhr die erste Meldung des grauenhaften Anschlags auf Social Media sah, versuchte ich sofort, meine Tochter zu erreichen. Die saß zu der Zeit zum Glück schon mit meinem Sohn zuhause auf ihrer Terrasse, sie wohnt ungefähr 10 Fußminuten vom Ort des Anschlags entfernt. Beide wunderten sich zwar über den massiven Einsatz von Hubschraubern und Sirenen, aber erst durch mein dringendes “Alles ok bei euch?” per Whattsapp wurden sie auf die Nachrichten aufmerksam.
Und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie erleichtert ich war, als ich sie am Telefon hatte und erfuhr, sie schon eine Stunde vor dem grauenhaften Anschlag nach Hause gegangen waren.
Noch während viele der Opfer in Lebensgefahr schwebten, wurde die Sache politisch ausgeschlachtet und Wahlkampf gemacht. Ekelhaft, einfach so widerlich ist das.
Rechte Politiker (und damit meine ich auch Teile der CDU), die sonst gegen alles Queere hetzen und Transgender „ausrotten” wollen und sich jetzt mit einmal als Schützer der Vielfalt aufspielen, sind ganz widerwärtige Würstchen. Rechtsextreme und Islamisten hassen Vielfalt. Sie sind zwei Seiten einer Medaille.
Gerade solche Ereignisse erinnern uns daran, wie wichtig Sichtbarkeit, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind. Sie zeigen, warum wir Demonstrationen wie den CSD und die anschließenden Gedenkveranstaltungen und Mahnwachen brauchen: als Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz und dafür, dass jeder Mensch ohne Angst und Ausgrenzung leben und feiern können sollte.
Am Mittwoch hatte ich eine schöne Ablenkung: ich habe einen Kreativ-Workshop für Kinder in der Stadtbibliothek Neuss gegeben. Dazu gibt es bald einen Blogbeitrag, denn es war wirklich großartig!

Was noch? Ich war beim Optiker für eine Kontrolluntersuchung und sagt mal bitte, warum oder wann sind Brillengläser soviel teurer geworden? Ich fasse es nicht. Aber was muss das muss.
Ich habe einen Blogbeitrag zum Crop Am Rhein 2026 geschrieben, mit neuen Infos und allen Details zur Anmeldung.
Heute bin ich wieder mit meiner 90jährigen Tante unterwegs und Samstag verbringe ich den Nachmittag mit einer alte Freundin. Und nächste Woche geht’s nach London. Das Leben könnte schlechter sein und ich dachte am Anfang des Beitrags: was schreibe ich überhaupt, mein Leben ist langweilig.
Noch was zum Lachen (kommt ja inzwischen selten genug vor): Neulich auf der Autobahn fiel mir beim vorbeifahren an einem „Achtung Wildwechsel”- Schild wieder ein, dass ich als Kind geglaubt habe, dass da nachts dann voll der Reh-Traffic abgeht, die also in Herden die ganze Nacht die Straßen überqueren. Mein Förstersohn hat sehr gelacht, als ich ihm das erzählt hab.
Was habt ihr als Kind so für komische Vorstellungen von Dingen gehabt, die eigentlich total unspektakulär sind?
Ich weiß noch genau, dass ich als Kind Angst vor Krieg hatte. “Der Russe” war eine Angstfigur, der kalte Krieg allgegenwärtig. Was mich damals getröstet hat, war der Gedanke, dass die Menschheit aus der Vergangenheit gelernt hat und so etwas nie wieder passieren würde. Ja ich weiß, das war kindisch naiv. Auch heute mache ich mir Sorgen um die Weltlage. Doch heute mit der bitteren Gewissheit, dass viele nichts aus der Geschichte gelernt haben. Im Gegenteil: Die Machtgier und Skrupellosigkeit nehmen zu, genau wie die Naturkatastrophen.
Es ist nicht so, dass mich das rund um die Uhr beschäftigt oder ständig meine Stimmung runterzieht. Ich bin ein positiv denkender Mensch, voller Dankbarkeit und Wertschätzung dafür, wie gut es mir geht. Doch manchmal fühle ich mich einfach hilflos. Ich weiß, dass ich die Welt nicht allein verändern kann. Aber ich sehe auch in meinem Umfeld, welche Gedankengänge vorherrschen. Ich spüre immer öfter Menschenfeindlichkeit. Diese Entwicklung der Menschheit macht mich stellenweise einfach traurig.
Dann hat nun noch unser aller Merz ein Personalkarussell in Gang gesetzt, das außer Kontrolle zu geraten scheint. Nein, diesem Neuanfang wohnt kein Zauber inne. Nicht mal eine Spur Glanz. Stattdessen wächst sich die Kabinettsumbildung zu einem Konflikt aus, den momentan keiner wirklich gebrauchen kann und sein Job ist in Gefahr. Mehr dazu und pikante Details gibt’s auch in den Freitagstipps.
Es stellt sich immer mehr heraus, dass der internationale Topmanager Merz mit all seinen inhaltlichen Qualitäten und seiner Führungsstärke nie existiert hat. Er war ein herbeifantasierter Wunschtraum all jener, die trotz ihrer CDU-Nähe oder gar CDU-Mitgliedschaft Angela Merkel doof fanden und sich den knallharten Wirtschaftsmann herbeisehnten, der wiederkehrt, um Rache an allem zu üben, wofür Dr. Merkel stand.
Dabei wurde komplett vergessen, dass der junge Fritz nicht ohne Grund scheiterte. Vor allen Dingen an sich selbst. Und dass behauptete Kompetenz und ein Gnadenjob bei einer nationalen Zwischenholding eines internationalen Investmentkonzerns allenfalls einen überbezahlten Lobbyisten ausmachten, aber weder fachliche Kompetenz noch politisches Gespür oder gar Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung ersetzen konnten.
Einige Dinge, die die Koalition macht, sind gut. Aber vieles kommt nicht richtig bei den Bürgerinnen und Bürgern an, weil unzureichend kommuniziert wird. Führung ist Kommunikation. Und wer nicht anschlussfähig erklärt, was warum passiert, überlässt die Deutung anderen. Gute Kommunikation schafft Vertrauen, schlechte schafft Unsicherheit und Widerstand. Warum lasst man sich da nicht von Profis helfen? Es könnte so viel einfacher sein.
Der bis zum Anschlag im Hintern von Trump steckende geldgeile FIFA Präsident Infantino will die zukünftigen Fußball-Weltmeisterschaften an den noch geldgeileren Schwiegersohn von Trump verkaufen. Das wird hoffentlich nix, denn die europäischen Verbände haben sofort mit Boykott gedroht. Kann man sich alles nicht ausdenken.
Das wurde auch Zeit: Instagram geht gegen heimliche Aufnahmen vor. Instagram geht stärker gegen heimliche Aufnahmen und belästigende Videos vor. Wer Menschen ohne ihr Wissen filmt und die Aufnahmen veröffentlicht, muss künftig mit der Löschung der Inhalte oder einer Kontosperrung rechnen.
Das finde ich richtig gut, denn es bleibt ja erstmal sehr warm: Hitze in Rom: Kulturstätten bieten kostenlose Abkühlung Rom reagiert auf die Hitzewelle: Kinos, Bibliotheken und Kulturstätten öffnen kostenlos ihre klimatisierten Räume. Die Initiative soll den Menschen Abkühlung verschaffen und zugleich den Zugang zu Kultur erleichtern.

1. Jetzt kann ______________ .
2. __________ unmöglich.
3. Es macht Spaß _________ .
4. _________ wird mein Highlight der 2. Jahreshälfte.
5. Ich frage mich, _________ .
6. __________ ,das war es wert.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !
Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Empfehlung: Am vergangenen Wochenende habe ich die neue vom ZDF und anderen europäischen rechtlich öffentlichen Sendern produzierte Serie „Kabul – Flucht aus der Hölle” geschaut. Der Sechsteiler ist sehr aufwändig und hochwertig produziert und zeigt ein eindrückliches, größtenteils beklemmendes Drama, das grundsätzlich basiert auf den realen Ereignissen in Afghanistan im Jahr 2021. Der Rückzug der NATO Truppen zählt zu den blamabelsten Kapiteln der europäischen und US-amerikanischen Geschichte. Nur noch selten kommt zur Sprache, dass das Desaster auf einen der berüchtigten »Deals« des damaligen und heutigen US-Präsidenten Donald Trump zurückgeht. Im Februar 2020 unterzeichneten Vertreter Trumps und der Taliban einen Vertrag, demzufolge sich die US-Truppen und deren Verbündete bis zum 1. Mai 2021 aus Afghanistan zurückziehen würden.
Man hätte mehr als ein Jahr Zeit gehabt, einen geordneten Abzug vorzubereiten. Dennoch kam es im August 2021 am Flughafen von Kabul zu dramatischen Szenen und tödlichen Tragödien.
Die Stärke der Serie sind die Passagen über die Verzweiflung der von Tod und Verhaftung bedrohten afghanischen Ausreisewilligen und die Ohnmacht der hilfswilligen Botschaftsmitarbeiter und Ordnungskräfte, nicht zuletzt angesichts einer zähen, realitätsfernen und auch zynischen Bürokratie in den jeweiligen Heimatländern. Ein Skandal, der noch immer kein Ende gefunden hat. Im Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung finden sich die Zeilen: “Wir werden freiwillige Bundesaufnahmeprogramme so weit wie möglich beenden (zum Beispiel Afghanistan) und keine neuen Programme auflegen.”
Zur Entspannung habe ich dann so nebenbei “The Forsytes” in der ZDF-Mediathek geschaut. Während ich arbeite oder am Basteltisch sitze, geht sowas Leichtes gut. Es ist eine schöne Neuverfilmung des britischen Klassikers. Liebe und Machtkämpfe in der Bankiersfamilie Forsyte im viktorianischen London, die erste Staffel läuft jetzt in der ZDF Mediathek, und endet mit einem Cliffhanger. Aber eine zweite Staffel ist schon in Produktion.
Und dann, ich hatte schon drauf gewartet, erschien bei Netflix endlich die mit vielen Vorschussloorberen ausgezeichnete Verfilmung „The Bombing of Pan Am 103″. Die Serie basiert auf wahren Begebenheiten: Am 21. Dezember 1988 detonierte an Bord des Fluges Pan Am 103 auf dem Weg von Heathrow zum JFK eine Bombe, ich kann mich noch gut an die Nachrichten erinnern. Das Flugzeug stürzte über dem kleinen schottischen Örtchen Lockerbie ab – 270 Menschen kamen ums Leben, darunter 190 Amerikaner und 43 Briten. Es war die schlimmste Terrorattacke auf britischem Boden und der erste große Angriff auf US-Zivilisten.
Die sechsteilige Miniserie beleuchtet die Untersuchung des Absturzes auf beiden Seiten des Atlantiks sowie die verheerenden Folgen für die kleine Stadt und die Familien der Opfer. Von der anfänglichen Spurensuche in Schottland über Ermittlungen in den USA und Malta bis hin zum Prozess im Camp Zeist im Jahr 2000 – und schließlich bis zur jüngsten Anklage Ende 2022 – erzählt die Dramaserie die wahre Geschichte der Zusammenarbeit zwischen der schottischen Polizei und den US-Strafverfolgungsbehörden sowie den Kampf der Hinterbliebenen um Gerechtigkeit. Es tauchen etliche bekannte Schauspieler*innen in der sehr gut gemachten Serie auf. Ich konnte dabei häufig mein “woher kenne ich die / den nochmal …” Spiel spielen. Einzig irritiert hat mich der Ermittler mit der Playmobil Frisur, wenn ihr die Serie schaut werdet ihr sofort wissen, wen ich meine.
Den Podcast von Kommunikations-Trainerin Nicole Staudinger hatte ich euch schon öfter empfohlen, heute ist es mal ein Text von ihrem Blog: Meinung vs. Haltung. Man kann daraus viel mitnehmen.
Wie schmecken eigentlich Mispeln? Habt ihr die schon mal probiert? Und wo bekommt man sie überhaupt?
Und das hier wolltet ihr auch immer schon wissen, seid ehrlich : Was verdient eigentlich ein Kampfpilot bei der Bundeswehr? Ich bewundere diese Pilotinnen und Piloten übrigens sehr, ob Bundeswehr, Navy oder NATO.
In der Sondersendung des Podcasts Machtwechsel wird die Kabinettsumbildung des Kanzlers auseinandergenommen. Dazu gibt es jede Menge Infos aus den Hinterzimmern der Politik und Insiderwissen. Wirklich sehr aufschlussreich, ich wusste bis dato nicht mal, dass es ein extra Ministerium für Bürokratie-Abbau gibt und da natürlich auch eine neue Ministzerin, das ist doch irgendwie auch absurd.
Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.
Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.
Habt ein schönes und sonniges Wochenende!
Alles Liebe
Es ist wieder soweit, der Crop Am Rhein 2026 steht in den Startlöchern und die offizielle Anmeldung ist bereits geöffnet! Wenn ihr ein Wochenende voller Kreativität, Inspiration, Workshops und netter Begegnungen erleben möchtet, seid ihr bei diesem Event hoch über dem Rhein in Oberwinter genau richtig.
Der Crop Am Rhein, liebevoll auch CAR genannt, ist ein einzigartiges Kreativ-Wochenende, das sich rund um Scrapbooking, Mixed Media, Papierkunst und kreative Techniken dreht. Seit inzwischen 18 Jahren bringe ich dort gemeinsam mit Gast-Referentinnen und begeisterten Teilnehmerinnen kreative Köpfe aus ganz Deutschland (und darüber hinaus!) zusammen.
Ob Anfängerin oder erfahrene Scrapbookerin – beim Crop Am Rhein 2026 ist jeder willkommen, der Lust auf ein Wochenende voller neuer Ideen, hochwertige Workshops und Gemeinschaft hat.Der CAR ist eine Mischung aus kreativem Klassentreffen, Wellness Wochenende und Mädelstrip. Dieses Event ist immer mein persönliches Workshop-Highlight des Jahres.
Die Zeit der Vorbereitungen ist für mich persönlich immer aufregend und manchmal auch etwas stressig, aber all das ist vergessen, wenn ich den Berg hoch zum Hotel Haus Oberwinter fahre, dann bleibt der Rest der Welt unten. Dann geht es nur um Spaß miteinander haben, Freundinnen treffen, neue Freundschaften knüpfen, kreativ sein, und tolle Workshops genießen.
Und der Blick auf den Rhein aus dem Wintergarten des Hotels, in dem die Workshops stattfinden, ist einfach immer wieder traumhaft.

Vor einiger Zeit hatte ich hier auf dem Blog bereits einiges über den Crop Am Rhein 2026 und die diesjährige Gast-Referentin Kathleen Schmelz erzählt. Unsere Workshops sind gerade in der Phase der praktischen Umsetzung vieler kreativer Ideen.
Bei den Vorbereitungen gab es erstmal einen großen Schreckmoment. Die Bestellungen des Materials für meine eigenen Workshops habe ich größtenteils schon erhalten, aber es ist immer wieder eine Überraschung, was dann tatsächlich im Paket ist. Ich bestelle ja für diese Workshops viele Produkte bei meinem Großhändler in den USA. Leider ist denen vor einigen Wochen das komplette Lagerhaus abgebrannt, eine Katastrophe für viele Händler weltweit! Und bis auf weiteres ruht das Business, niemand weiß, wie lange.
Zum Glück hatte ich zu dem Zeitpunkt einen Teil des für meine Workshops bestellten Materials erhalten, da ich bereits im Frühjahr eine Bestellung für den Crop Am Rhein 2026 aufgegeben hatte.
Sind das nicht wunderbare Farben?


Einige kleine Sneaks zu meinen eigenen Workshops kann ich euch bereits zeigen. Im Minibook Workshop werden wir ein interessantes Gate Fold Album mit raffinierten Details und zusätzlich selbstgestalteten Papieren werkeln. Das Album bietet Platz für viele Fotos in unterschiedlichen Größen und hat den Vorteil, dass ihr auch nachträglich zuhause nach Belieben noch zusätzliche Seiten und Fotos einfügen könnt.
Es ist zum Beispiel perfekt als Urlaubsalbum geeignet, ich werde Bilder eines Städtetrips füllen. Aber natürlich könnt ihr das Thema für euer Minibook beliebig wählen.
Ich habe zusätzlich noch einiges aus den neuen Kollektionen von Tim Holtz bestellt, die passen perfekt und sind so vielseitig auch für kleine Details einsetzbar.


Der Layout Workshop hat den Schwerpunkt interaktive Elemente. Und superschöne ganz neue Alphas von Natsus Creations, die wir im Workshop noch besonders passend bearbeiten. Vicky und ich haben diese Idee zusammen ausgetüftelt, weil es kaum noch schöne Buchstaben-Sticker gibt.

Ich muss für meine Ideen dazu allerdings jetzt noch alles mögliche bei anderen Händlern bestellen, das ist leider sehr zeitaufwändig und umständlich, da wie gesagt mein “normaler” Großhändler ausfällt. Aber es wird schon alles klappen
Inspiriert für beide Workshops wurde ich durch die zu der Papierkollektion von Arden Creative passenden Farben und Pigmentpulver. Das eröffnet so viele Möglichkeiten! Ich mag es ja immer passend.
Wir arbeiten in meinen Workshops auch mit den neuen Stanzschablonen von Sizzix / Seth Apter, mit Schablonen auf der Gelli Plate und mit im Materialkit enthaltenen Seth Apter Stempeln und Washi Tape und und und …, lasst euch überraschen.
Wie immer lassen meine Vorschläge auch Platz für eure eigene Gestaltung, Farben und Vorlieben, entsprechend eurer eigenen Fotos.
Als besonderes Goodie verpacke ich das Material für meine Workshops wieder in schöne und praktische Aufbewahrungstaschen von Simple Stories. Und ich plane wie immer auch einen kleinen Zusatzworkshop am Freitagabend, mit Schwerpunkt Mixed Media, raus aus der Komfortzone ist da ja immer mein Motto. Dazu gibt es für meine Newsletter Abonnenten bals Infos, wenn ich einen Überblick zum Material habe.
EDIT: gestern abend war ich beim Schreiben so müde, dass ich versehentlich den Freitagsfüller der letzten Woche gepostet habe, danke an alle, die mich heute darauf hingewiesen haben! Ich habe jetzt den “Fehler” korrigiert.
Es gibt Wochen, in denen alles gleichzeitig passiert. Termine, Verpflichtungen, Nachrichten, To-do-Listen – manchmal scheint die Welt nur noch aus Geschwindigkeit zu bestehen. Oder aus schlechten Nachrichten und Problemen. Gerade in solchen Momenten merke ich immer wieder, was für mich wirklich zählt: meine Familie.
Manchmal braucht es gar kein großes Ereignis, um sich bewusst zu machen, was im Leben wirklich wichtig ist. Es reicht ein gemeinsames Abendessen, ein herzliches Lachen oder ein kurzer Anruf mit den Menschen, die einem am nächsten stehen. Genau solche Momente haben mich in dieser Woche wieder daran erinnert, warum meine Familie für mich das Wertvollste ist.
Früher habe ich oft gedacht, dass besondere Erinnerungen nur bei großen Ereignissen entstehen. Heute weiß ich, dass es genau die kleinen Augenblicke sind, die unser Herz füllen. Ein gemeinsames Frühstück am Wochenende, ein spontanes Gespräch im Garten, gemeinsames Kochen, ein Eis in der Stadt essen (bester FroYo der Welt!) oder einfach nur zusammen auf dem Sofa sitzen. Diese scheinbar unspektakulären Momente sind es, die das Leben reich machen.

Je älter ich werde, desto mehr wird mir bewusst, dass Zeit unser kostbarstes Gut ist. Wir können vieles nachholen, manches neu kaufen oder ersetzen. Aber gemeinsame Zeit lässt sich nicht speichern und auch nicht zurückholen. Vielleicht versuche ich deshalb immer öfter, den Moment bewusst wahrzunehmen und einfach da zu sein. Ich glaube, wir vergessen im Alltag viel zu oft, wie selbstverständlich wir die Menschen nehmen, die uns am nächsten stehen. Erst wenn uns bewusst wird, dass nichts im Leben garantiert ist, erkennen wir, wie kostbar jeder gemeinsame Tag eigentlich ist.
Ich wünsche mir, dass wir alle hin und wieder einen Moment innehalten. Dass wir den Menschen, die uns wichtig sind, unsere Zeit schenken und ihnen zeigen, wie viel sie uns bedeuten. Denn am Ende sind es genau diese Beziehungen, die bleiben. Sie tragen uns durch gute Zeiten und durch schwierige Tage.
Meine Familie ist für mich kein Selbstverständnis. Sie ist ein Geschenk. Und genau dafür bin ich von Herzen dankbar. Das gilt in gewissem Maße natürlich auch für gute Freunde.
Was ist für euch der Ort oder die Menschen, bei denen ihr euch wirklich zuhause fühlt? Vielleicht nehmt ihr euch in dieser Woche bewusst Zeit für genau diese Menschen. Ich bin sicher, sie werden sich darüber genauso freuen wie ihr selbst.
Wir haben eine spektakuläre Drohnenshow in Düsseldorf gesehen und zwei Tage unser heißgeliebtes Colaschwein gegessen. Und zuviel von diesen leider sehr geilen Datteln gesnackt.



Und noch eine Erkenntnis der letzten Zeit: Wir reden oft über Nachhaltigkeit – bei Kleidung, Ernährung oder Konsum. Vielleicht sollten wir auch lernen, nachhaltiger mit unseren Worten umzugehen. Nicht jede Beobachtung muss ausgesprochen werden. Und nicht jede Meinung macht das Leben eines anderen besser.
Der Mann, der gesagt hat, Menschen mit psychischen Erkrankungen (inkl. Trauma, Depressionen, Angsstörungen) sollen in einem Register erfasst werden, wird jetzt angeblich Gesundheitsminister?
Ein Gesundheitsminister ohne erkennbare gesundheitspolitische Erfahrung, aber mit viel Lust auf Kürzungen, „Eigenverantwortung” und wirtschaftliche Effizienz. Carsten Linnemann beweist damit einmal mehr: In Deutschland braucht man für fast jeden Beruf eine Qualifikation. Nur um über die Gesundheit von mehr als 80 Millionen Menschen zu entscheiden, offenbar nicht.
Wir halten weiterhin fest: Jens Spahn ist weiterhin MdB, erhält weiterhin Diäten, erhält weiterhin Pensionen und ist weiterhin in diversen Ausschüssen, jettet mehrfach in die USA zum erzrechtsradikalen faschistoiden Peter Thiel, der ebenfalls zwei Kinder über Leihmutterschaft hat.
Hendrik Streeck, der Typ der das Gesundheitswesen radikal sozialdarwinistisch ökonomisieren will ist seit April Vater eines Kindes, das aus USA/Idaho stammt, was er nicht kommentieren möchte. Zweierlei Maß im Orkus der CDU. Schlimmer geht alsi immer bei unserer aktuellen Regierung.
Politiker in den USA haben gerade einen Billionen schweren zusätzlichen Etat für das Pentagon (Verteidigungsministerium) bewilligt. Wie war noch das Wahlversprechen ? Alle Kriege stoppen und kleine neuen Kriege starten? My ass.
Frankreich führt Altersgrenze für Social Media ein Frankreich führt als erstes EU-Land eine Altersgrenze für soziale Netzwerke ein. Kinder unter 15 Jahren sollen künftig besser vor den Risiken sozialer Medien geschützt werden. Plattformen müssen dafür wirksame Alterskontrollen einführen. Ich finde das sehr gut, bezweifle leider jedoch, ob es sich in der Praxis umsetzen lässt.
Erfolg im Kampf gegen Cyberkriminalität Ermittler*innen aus Deutschland und den USA haben einen der weltweit größten Phishing-Dienste zerschlagen. Mehr als 200 Server wurden abgeschaltet. Damit sollen Hunderttausende Menschen besser vor Datendiebstahl und Online-Betrug geschützt werden. Ich wurde selbst im vergangen Jahr Opfer eines Betruges und finde es ungeheuer wichtig, dass aufgeklärt, ermittelt und dagegen vorgegangen wird.
Paris kühlt sich unterirdisch Unter den Straßen von Paris kühlt ein 120 Kilometer langes Fernkältenetz bereits rund 900 Gebäude – darunter Krankenhäuser, Museen und den Louvre. Das System verbraucht weniger Strom als klassische Klimaanlagen und soll in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut werden.

1. Ich möchte ____________ .
2. _______ plötzlich.
3. Wenn mein Leben eine Fernsehserie wäre, hätte sie den Titel _________ .
4. _______ unfassbar.
5. Die Rumpelecke/schublade in meinem Haus_________.
6. ________ da muss ich durch.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !
Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Meine Tochter ist zurzeit wieder hooked on Game of Thrones. Also musste ich zwangsläufig einige Folgen mitschauen, als sie ein paar Tage hier bei mir war. Ich habe mich bemüht, in diese unfassbar komplexe Geschichte (meine Tochter ist gerade in Staffel drei unterwegs) einzusteigen. Aber bisher ist es mir trotz ausführlichen Erklärungen meiner Tochter zu den Figuren nicht gelungen. Vielleicht muss ich es einfach mal von Anfang an schauen. Oder auch nicht.
Gestern ging die dritte Staffel der Netflix-Serie “Kaulitz & Kaulitz” mit acht Folgen über die Zwillingsbrüder Bill und Tom online. Drei Folgen habe ich mir gestern abend schon angesehen.
Natürlich besteht „Kaulitz & Kaulitz” auch diesmal streckenweise wieder aus Kaulitz vs. Kaulitz. Aber jeder Bruderzwist ist nur von kurzer Dauer und wird dann wieder auf einer Reise in ein pittoreskes Irgendwo gelöst. Von einer dramaturgischen Struktur zu sprechen, wäre folglich falsch. Aber das ist ja auch nicht die Idee. Der Erfolg des Formats dürfte vor allem darin bestehen, dass die Serie für ein paar Folgen recht effektiv dabei hilft zu verdrängen, dass die Gegenwart sich zu einem mäßig angenehmen Aufenthaltsort entwickelt hat.
Und ich war mit meinem Sohn im Kino. Der neue Christopher Nolan Film “Odyssee” hat uns durch seine dichte Atmosphäre und die spannende Inszenierung der berühmten Reise des Odysseus sehr gut unterhalten. Besonders die schauspielerischen Leistungen wirken sehr glaubwürdig und emotional. Die Lautstärke ist allerdings teilweise extrem. Ich habe mir bei einigen Szenen, die besonders viel Gemetzel zeigten, die Augen zugehalten, und manchmal auch die Ohren. Trotzdem hat der Film uns bis zum epischen Finale gefesselt.
„Porsche und Rolex sind weg“: Jetzt soll es Steuersündern an den Kragen gehen.Beim Zoll soll ein neues „Zentrum gegen Steuer- und Finanzkriminalität“ entstehen. Damit will die Bundesregierung Steuerbetrug bekämpfen. Das wurde auch Zeit!
Habt ihr das schon mal gehört? Die Kinder sowjetischer Soldaten, die ihren Vater meistens nicht kennen und bei ihrer deutschen Mutter aufgewachsen sind, nennen sich “Distelblüten”. Ihr Schicksal ist inzwischen ein globales geworden. Meine Güte, was für eine Geschichte!
Ich habe tatsächlich nur einen einzigen Podcast gehört, und der war ziemlich interessant. Im Netz ist was los, Hate und einfach jeden persönlichen Frust in irgendwelchen Kommentaren abladen nimmt leider immer weiter zu. Hate gehört für viele Creator inzwischen zum Alltag, aber man kann und sollte sich dagegen wehren. Alina Friedrichs spricht im neuen “What the social” Podcast sehr offen über Bodyshaming, Kinderbilder im Netz und ihren Umgang mit Hass im Netz, der auch schon mal vor Gericht enden kann.
Uups, Korrektur, ich sollte öfter in mein Archiv schauen. Beim abendlichen Wässern im Garten höre ich neuerdings auch Podcast, so ist es nicht so langweilig und die Pflanzen und Bäume danken es mir und leben noch. Ich habe auch noch eine neue Folge aus der Plothouse True Story Serie, “Der Mütter Marathon” gehört. Was für eine bizarre Geschichte! Und bekloppte Männer gab es immer schon. Überhaupt sind die Plothouse Podcasts immer wieder spannend, Geschichten über das Leben, den Tod und alles dazwischen. Mal tragisch, mal komisch, mal laut, mal leise. Eines haben all diese Geschichten aber gemeinsam: Sie sind wirklich passiert!
Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. Das bedeutet mir wirklich viel.
Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Alles Liebe
Eine Frage: kann es sein, dass es unsichtbare und geräuschlose Mücken gibt? So mutierte vielleicht, mit Tarnkappe? Ich habe immer neue Stiche, und sehe und höre die Viecher nicht. Weder draußen noch im Haus. Es bleibt ein Rätsel. Und nervt. Und warum stechen die mich an Stellen, wo ich alleine mit meinem Bite Away* kaum ohne große Verrenkungen drankomme? Ohne diesen Hitzestift (absoluter Game Changer!) und anschließende Cortison Salbe schwellen die Dinger bei mir oft zu unförmigen Beulen. Entweder reagiere ich inzwischen allergisch oder die Viecher haben irgendwelche Chemie im Rüssel. Früher war das nicht so schlimm. Klimawandel? Natürlich ist das kein echtes Problem, aber es nervt trotzdem.
Während ich das hier gerade im Bett liegend die Freitagstipps in mein MacBook tippe, surrt wieder mein kleiner Freund der Mini-Ventilator* neben mir. Auch so ein Game Changer bei dieser Hitze. Fast geräuschlos begleitet mich die frische Brise auch in der Küche oder an der Gartenliege oder am Basteltisch. Meine Töchter haben ihn mir bestellt und das war die beste Idee ever.

Gestern morgen hat es ungefähr 5 Minuten lang geregnet. Einfach so. Ich konnte dieses ungewohnte Geräusch erst gar nicht einordnen und bin tatsächlich raus, um es unter dem Sonnenschirm zu genießen und diese besondere Luft einzuatmen.
Meine Woche ist ansonsten so dahin geplätschert. Im Büro haben wir mal wieder festgestellt, wie abhängig wir inzwischen von der IT sind. Nachdem mein Arbeitgeber vor drei Wochen Opfer eines Hacker Angriffs geworden ist, läuft immer noch nicht alles wieder. Eine Spezialfirma für Cyber-Sicherheit hat erstmal die dringendsten Sicherheitslücken geschlossen, aber das war das kleinste Problem. In dieser Woche mussten zusätzlich alle Rechner in unsere Landesgeschäftsstelle gebracht und von unserer IT Abteilung komplett neu aufgesetzt werden. Ich arbeite bei einem Wohlfahrtsverband bei dem die finanziellen Mittel sind sowieso immer knapp sind, und die durch solche Angriffe verursachte zusätzliche Kostenbelastung ist einfach schlimm.
Was treibt Hacker an, in fremde Systeme einzudringen, Daten zu stehlen oder sogar ganze Netzwerke lahmzulegen? Cyberkriminalität ist eine ernste und wachsende Bedrohung für Unternehmen und Privatpersonen. Und gehört leider inzwischen zu unserem Alltag.
Auf jeden Fall sind die Büros jetzt schön sortiert und aufgeräumt, wenn man sich ohne Technik irgendwie die Zeit vertreiben muss.


Ich habe an einem etwas kühleren Tag endlich wieder Brot gebacken und am Sonntag mit meinem Sohn auf meiner frisch gesaugten Terrasse gefrühstückt. Kleine Freuden, kleine Momente der Dankbarkeit in dieser Welt, die gefühlt brennt.
Ja, tatsächlich habe ich mir endlich günstig bei Kleinanzeigen einen Laubsauger gekauft, seit Jahren liebäugel ich damit. Durch die aktuelle Trockenheit sind jeden Tag mehr Blätter und sonstwas auf meiner Terrasse, der Besen reicht nicht mehr. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so befriedigend sein kann, unter der Hecke zu saugen. Und die immer noch vom Tannenbaum festsitzenden Nadeln zwischen den Pflastersteinen endlich verschwinden zu sehen. Herrlich, so eine frisch gesaugte Terrasse.
Ich habe viel in meinem Art Journal gespielt, Workshops geplant und habe meinen regelmäßigen Laufrhythmus wieder gefunden. Gibt es was schöneres aus Sommerabende am Wasser?

Morgen kommt meine Tochter aus Berlin für ein paar Tage. Eigentlich wollte ich zu ihr fahren, aber sie meinte: “Mama, bei dir im Garten ist es viel schöner als in der heißen Stadt, ich komme lieber zu dir”. Auch gut. Der Förstersohn kommt Anfang der Woche auch vorbei. Colaschwein und selbstgemachte Limonade wurden gewünscht. Und was die Kids sich wünschen …
Der Blick auf ein gutes Leben verändert sich irgendwann. Plötzlich ist ein klarer Kopf wertvoller als eine durchgemachte Nacht oder ein volles Wochenende.
Bewegung wird zur Therapie. Natur wird zum Reset. Gesundheit wird nicht mehr als selbstverständlich gesehen, sondern als das größte Geschenk überhaupt.
Vielleicht werden wir nicht langweiliger. Vielleicht werden wir nur ehrlicher darin, was uns wirklich guttut.
Die Nachrichten machen mich wütend. Und zunehmend müde.
Jens Spahn findet Leihmutterschaft schlimm – sobald nicht er selbst, sondern andere diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Aber das ist nicht mal das Krasseste an dieser Geschichte. Viel krasser ist die Selbstverständlichkeit, mit der Jens Spahn zur Schau stellt, dass die Regeln, die er mitgestaltet, für ihn nicht gelten. Was lässt man Spahn noch alles durchgehen? Der trumpt sich durch sein Amt und fühlt sich offenbar immer unantastbarer.
Interessant sind auch die Parallelen bei der Realitätsverweigerung zwischen Trump und Merz. Bei Trump kann man das inzwischen einer vermuteten Demenz zuordnen, bei Merz ist das sicherlich keine Demenz, also muss es Kalkül sein. Der zieht das jetzt die eine Amtszeit durch, weil das (und nur das!) auf seiner persönlichen Agenda stand. Alles andere ist für ihn unbedeutend, es geht ihm nicht ums Land, schon gar nicht um Zustimmungswerte oder die Bürger und auch nicht um das, was nach ihm geschieht.
Und diese jüngsten “Reformen” die größte moralische Bankrotterklärung unserer Politik: Wenn Spitzenpolitiker mit fast 40.000 € Monats-Einkommen darüber philosophieren, ob 25 € mehr für arme Kinder „unverhältnismäßig” sind. Wer in solchen Dimensionen lebt, hat jeden Bezug zur Realität an der Basis verloren. Fur die einen ist es das Wechselgeld beim Mittagessen, für eine alleinerziehende Mutter entscheidet es über neue Winterschuhe fürs Kind. Wer bei den Schwächsten spart, spart an unserer Zukunft.
Ich finde das Argument „Die AfD muss erstmal an die Macht kommen. Bisher haben sie ja noch nie regiert, so kann sie sich mal beweisen” auch immer wieder sehr fragwürdig in Anbetracht der Tatsache, dass wir gerade einen Kanzler und mehrere Minister haben, die vorher auch noch nie regiert haben und uns täglich beweisen, dass es Gründe gibt, warum sie noch nie etwas regiert haben.
Uns geht’s kacke, die Nachrichten sind zu viel, die aktuelle Politik macht Angst. Aber bitte macht nicht den Fehler, euch nur in euch selbst zurückzuziehen, um eure mentale Gesundheit zu schützen und einfach alles von außen zu kappen. Wir müssen es für die kommenden Jahre schaffen, eine Balance aus Rückzug und Konfrontation mit dem Geschehen zu finden, denn ansonsten lassen wir genau die im Stich, die unsere Solidarität am meisten brauchen. Und uns auch.
Thema Sport:
Ich habe mich ehrlich gefreut, dass Jannik Sinner das diesjährigen Grand Slam Turnier in Wimbledon gewonnen hat. Alexander Zverev ist für mich kein deutscher Held. Zwei Ex-Partnerinnen haben ihm vor Jahren körperliche Übergriffe vorgeworfen, der Tennisprofi wurde nie verurteilt, da ein Verfahren mit einem Vergleich endete und das zweite eingestellt wurde. . Als ein Reporter ihn auf das Thema ansprach, hat der 29-Jährige das Interview abgebrochen. Es bleibt etwas ungutes hängen.
Und die Fußball WM habe ich ja weitestgehend ignoriert, aber Spanien muss am Sonntag gewinnen. Nicht weil England gegen Argentinien verloren hat, sondern weil es eine Freude sein wird, Trump dabei zuzusehen, wie er die Trophäen an ein Land verleiht, das den Mut hatte, sich gegen ihn auf der Weltbühne zu stellen.
Kindergeld ohne Antrag. Familien sollen Kindergeld künftig automatisch erhalten, ohne einen Antrag bei der Familienkasse stellen zu müssen. Die Umstellung beginnt schrittweise ab März 2027. Ziel ist es, Bürokratie abzubauen und die Leistung schneller und einfacher auszuzahlen. Dadurch sollen jährlich rund 300.000 Erstanträge entfallen.
Auch, wenn es gerade nicht so präsent in den Medien ist: Deutschland erlebt einen Start-up-Boom. Im ersten Halbjahr 2026 entstanden so viele junge Unternehmen wie nie zuvor. Besonders Künstliche Intelligenz treibt die Gründungen voran. Berlin bleibt Spitzenreiter, während Hamburg das stärkste Wachstum verzeichnet und München überholt.
In Heidelberg und Worms lotst eine neue Open-Source-App Menschen über möglichst schattige Wege durch die Stadt. Sie berechnet anhand von Wetter-, Sonnen- und Geländedaten Routen mit möglichst wenig Hitzestress und kann Kommunen zeigen, wo Bäume und andere Schattenspender fehlen.

1. Gestern war es hier _______ Grad.
2. Zur Abkühlung __________ .
3. Wenn so warm ist _____________ .
4. Mein Schlafplatz ___________ .
5. Der beste Durstlöscher __________ .
6. _________ mein Lieblingssnack___________ .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !
Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Ich schaue gerade auf Disney + die fünfte Staffel von “The Bear”, nachdem ich die vierte Staffel zur Einstimmung nochmal geschaut hatte. Eine der besten Serien der letzten Jahre. Mit einem phantastischen Soundtrack und extrem intensiven Bildern und Schauspielern.
Seit fünf Staffeln versucht Carmy gemeinsam mit Familie und Freund*innen aus dem ehemaligen Sandwich-Laden seines verstorbenen Bruders ein erfolgreiches Fine-Dining-Restaurant zu machen. Und obwohl das Team über die Jahre einige Erfolge vorzuweisen weiß, befindet es sich in einem ständigen Überlebenskampf.
Dass es dabei ständig an seine Grenzen kommt, liegt daran, dass es aus einem Haufen kaputter Leute besteht. Sie haben Traumata, durchlaufen existenzielle Krisen, kämpfen mit Liebeskummer und verstecken ihre Emotionen hinter Schreianfällen. Oder um es mit den Worten der Köchin Jessica zu sagen:„Alle, die hier arbeiten, haben eine Persönlichkeitsstörung.”
Doch gerade diese komplexen Figuren, diese Antiheld*innen und ihre noch komplexeren Beziehungen zueinander zeichnen die Serie aus. Sie sind es, die einen am Bildschirm halten, denn die Geschichte besteht letztlich aus Wiederholungen.
Wann immer sie im Restaurant einen Erfolg vorzuweisen haben, bahnt sich der nächste Rückschlag an. An Geld fehlt es eigentlich immer und das ist nur das Grundrauschen, auf dem sich ein Problem nach dem anderen aufbaut. Doch diese Redundanzen tun der Serie, die mit zahlreichen Golden Globes und Emmys ausgezeichnet wurde, keinen Abbruch. Denn neben dem herausragenden Cast brilliert sie durch Erzähltechniken und Bilder.
Absolute Empfehlung!
Und dann habe ich noch “Ride or Die” auf Prime so nebenbei gesehen. Man stelle sich vor, die beste Freundin und Vertraute ist eine Auftragsmörderin – und man wusste, vielleicht ja zum Glück, bislang davon nichts.
Denn dass diese Wahrheit herauskommt, bedeutet: Ein Auftrag der Killerin ist schiefgelaufen und sie muss fliehen. Dummerweise muss die Freundin mit, denn auch sie bekommt Probleme mit diesen Kriminellen. Die Action-Komödie bietet die vom Genre erwartbaren Stunts, Situationskomik und “Ted Lasso” Star Hannah Waddingham darf obendrein einen sonst männertypischen Bond-Moment haben – also verführen und sich hinterher cool mit einem Sprung vom Balkon auf und davon machen. Freundin Debbie ist ebenso gut besetzt durch Oscar- und Golden-Globe-Preisträgerin Octavia Spencer („The Help”).
Die beiden Hauptdarstellerinnen harmonieren miteinander, was „Ride or Die” zu einer guten, kurzweiligen, aber insgesamt wenig anspruchsvollen Reihe zum Binge-Watching macht, einem Serienmarathon, wenn man mal vom Alltag abschalten und sich berieseln lassen möchte.
Durch den Tipp einer Freundin bin ich endlich auch mal wieder bei arte tv gelandet.
Von der Weltmetropole in die Diktatur, kaum eine andere Stadt war 1933 so modern wie Berlin. Ein Jahr später ist nichts mehr davon übrig. Wo vorher Künstler*innen und Musiker*innen die Szene prägten, begann mit der Wahl Adolf Hitlers im Januar 1933 die systematische Zerstörung von Vielfalt und Freiheit. Zeitzeug*innen haben die Machtübernahme der NSDAP in Berlin in Texten, Fotos und Filmen festgehalten. Der 180-minütige, zweiteilige Film “Berlin 1933 – Tagebuch einer Großstadt” ist wie ein Tagebuch aufgebaut. Bedrohlich nähert man sich den berühmten-berüchtigten Daten dieses Jahres: der Machtübertragung am 30. Januar, dem Reichstagsbrand am 27. Februar, dem Ermächtigungsgesetz am 24. März. Auf diese Weise wird noch einmal deutlich, wie rasend schnell sich die Diktatur etablierte. Eine brilliant gemachte Dokumentation, die durch exzellentes Bildmaterial und Tondokumente eine ungewöhnliche erzählerische Dichte bekommt. Es entsteht damit eine beklemmende Warnung an uns alle, wie schnell demokratische Rechte in kleinen Schritten abgeschafft werden können.
Eine neue Dokumentation über Frauen um deutschen Unterhaltungsfernsehen sorgt für Aufsehen. Esther Schweins erinnert sich an unangenehme Szene mit Thomas Gottschalk. Männer. Immer schon und immer wieder.
Welche Altstadt in Europa ist die schönste? Eine neue Rangliste des Reiseanbieters Tourlane liefert überraschende Antworten. Und auf die Nummer 1 wäre ich wirklich nicht gekommen.
Mein letztes Hörbuch “Blaues Wunder”* von Anne Freytag war ein Mix aus Beziehungsdrama, Krimi und feministischer Kampfansage. Eine schonungslose Analyse ökonomischer Abhängigkeiten und patriarchaler Strukturen und es zeigt, wie schwer es ist, sich aus diesen Abhängigkeiten zu befreien. Ich habe es fast in einem Rutsch durchgehört und das Ende … hui! Ein ideales Urlaubsbuch.
Das neues Audible Guthaben war noch nicht da und mehr zufällig entdeckte ich, dass es ja im Spotify Abo auch Hörbücher gibt. Also habe ich “Häftling” von Freya McFadden angefangen und bin fast durch. Die Autorin schafft es perfekt, ständig Zweifel zu säen und den Leser in bestimmte Richtungen zu lenken. Ich hatte während des Hörens so viele Theorien und irgendwann war jeder verdächtig. Genau macht das Buch für mich spannend, weil man ständig denkt, man hätte endlich alles verstanden und kurz darauf wird wieder alles auf den Kopf gestellt. Bis jetzt fühle ich mich gut unterhalten, wenn auch nicht zu anspruchsvoll.
Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. Das bedeutet mir wirklich viel.
Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Genießt euer Wochenende, der Sommer ist offiziell schon halb voebei!
Alles Liebe
Und da bin ich wieder, mit meinen Freitagstipps, meinem gemischten Gedankensalat und dem Freitagsfüller. Und es fühlt sich gut an. In den letzten beiden Wochen fehlte mir einfach der Drive, die Motivation, und in meinem Kopf und Leben war zuviel los. So ist es einfach manchmal .
Ich danke euch in jedem Fall für die teils besorgten Nachfragen, es hat mir gut getan zu merken, dass der eine oder andere doch Freitags etwas vermisst hat.
Also versuche ich jetzt einfach mal wieder in den Flow zu kommen, denn zugegebenermaßen hat mir mein freitäglicher Beitrag oder der Blog insgesamt auch gefehlt.
Wie schön ist bitte Regensburg? Überhaupt ist mir bei meinem Besuch beim Förstersohn mal wieder aufgefallen, dass Bayern landschaftlich wirklich so schön ist. Und aufgeräumt irgendwie, zumindest wenn ich es mit meiner Heimat NRW vergleiche. Nicht falsch verstehen, hier gibt es auch schöne Ecken. Aber Bayern ist mit Zwiebeltürmchen und roten Geranien einfach so idyllisch schön zum Anschauen. Und die Brauhäuser und Biergärten! Ich bin so gerne dort und immer wieder erstaunt, wie groß Bayern ist. Und wie wunderschön und vielseitig die Natur und die Kultur ist, die ich durch meinen Sohn dort immer wieder neu kennenlerne.

Nachdem ich bei meinem letzten Besuch in Regensburg schon die Walhalla bestaunt hatte, besuchten wir dieses mal einen weiteren politischen Monumentalbau des 19. Jahrhunderts, die Befreiungshalle in Kelheim. König Ludwig I. (der auch verantwortlich für die Walhalla ist) ließ die Gedenkstätte für die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen 1813 bis 1815 und als Mahnmal für die Einheit Deutschlands errichten. Der gigantische Bau liegt am Eingang des Naturschutzgebietes Weltenburger Enge und bietet, wenn man wie wir die 150 Stufen bis fast unters Dach hochgekraxelt ist, den schönsten Ausblick auf die Stadt sowie das Donau- und Altmühltal.

Nach einem spontanen Besuch in der Notaufnahme der Uni-Klinik Regensburg (ich hatte zum ersten Mal im Leben einen gutartigen Lagerungsschwindel, sehr unangenehm) revidierte ich alle Horrorvisionen, die man landläufig von Notaufnahmen am Samstagabend hat. Die Uni-Klinik liegt landschaftlich sehr schön oben auf einem Berg, ich kam sofort dran, die Ärzte waren super nett und haben sich Zeit genommen. Nach einer Stunde ging es mir schon viel besser und wir konnten den Rest des Abends im Biergarten verbringen.
Es war der Beginn der Hitzewelle und als ich wieder zuhause war, vegetierte ich einige Tage möglichst bewegungslos zwischen Gartenliege in den morgendlichen Schattenstunden und Sofa hin und her. Und war damit beschäftigt, jede Nacht in der Hoffnung auf minimale Luftzüge alle Fenster aufzureißen und früh morgens wieder alles zuzumachen. Und ich kuschelte tatsächlich mit Kühl-Akkus im Bett. Ich liebe den Sommer und mag es auch warm, aber das war grenzwertig.

Hier kommt noch eine Empfehlung für die nächsten heißen Tage. Selbstgemachte Zitronenlimo. Die zischt und ist sowas von lecker!
Rezept:
4 große Bio-Zitronen
250 g Zucker
500 ml Wasser
Drei Zitronen heiß abwaschen und mit einem Sparschäler die Schale dünn abschneiden
Die Schalen mit Zucker und Wasser 5 Minuten sprudelnd kochen
Abkühlen lassen, mit dem Saft aller Zitronen mischen und in eine Flasche füllen
Im Kühlschrank aufbewahren. Ich mische den Sirup dann jeweils ca. 1:3 mit Mineralwasser und Eiswürfeln
Als die Hitze im Laufe der Woche etwas abklang, traf ich mich noch mit meinen Mallorca Mädels (so nenne ich sie immer noch) in Köln. Es war der letzte Tag, an dem man im Kölner Dom noch keinen Eintritt zahlen musste, das wollten wir ausnutzen. Leider waren wir etwas zu spät, es war schon für ein Orgelkonzert geschlossen. Wir haben im Funkhaus sehr gut gegessen und ununterbrochen geredet. Wie das so ist, wenn man sich nicht so häufig sieht.

Und wir haben festgestellt, dass Köln zwar schon irgendwie schön, aber auch sehr von Touristen überlaufen und dreckig ist. Beim nächsten Mal treffen wir uns wieder in Düsseldorf, haha.

An diesem Wochenende kommt mein Doktorsohn kurz zu einer Stippvisite vorbei und diverse Urlaubspläne sind auch konkret geworden. Life is good.
Mir hat die Hitzewelle vor zwei Wochen nicht nur körperlich zu schaffen gemacht, sondern ich war auch entsetzt, welche Diskussionen dadurch ausgelöst wurden. Ich glaube, was ich so merkwürdig finde, ist die Weigerung, Deutschland als ein heißes Land anzuerkennen. Während Länder wie Italien, Frankreich oder Spanien ein Selbstverständnis davon haben, dass Hitze ein Problem ist, mit dem man umgehen muss, wird es in Deutschland ignoriert.
Die politische Ebene von Hitzewellen wurde dabei eindeutig: Sie trifft nur diejenigen, die sich nicht mit Privatchauffeuren von einem klimatisierten Ort zum nächsten fahren lassen können, sondern die stickige S-Bahn nutzen müssen.
Sie trifft und tötet die Armen, die Kranken, die Behinderten, Kinder und Schwangere. Diejenigen, die sich kein Eigenheim mit Klimatisierung leisten können, die ohne Auto und die in der günstigen Dachgeschosswohnung. Und was ist der Reflex von vielen wieder einmal? Nach unten treten.
Da stellt sich der Umweltminister vor die Kamera und sagt allen ernstes, dass die Regierung nicht zuständig sei, Schulen, Pflegeheime und Krankenhäuser mit Klimaanlagen zu versorgen. Das sei Aufgabe der Kommunen und Länder! Dann noch: Opferframing vom feinsten: An die Eigenverantwortung zu appellieren und sagen, die Leute sollen einfach mehr trinken.
Was passiert eigentlich, wenn Karl Lauterbach vor Hitze warnt? Ich bin tief in die Abgründe der Kommentare unter einem seiner Beiträge angeschaut. Es ging um eine ziemlich einfache Botschaft: Extreme Hitze kann tödlich sein, besonders für Alte, Kranke, Babys und Menschen, die sich kaum schützen können. Der Auslöser war dabei nicht mal eine steile These.
Lauterbach hatte schlicht eine Wettervorhersage geteilt – eine Karte mit den prognostizierten Höchstwerten für die entsprechende Woche (Frankreich bis 45°C, Berlin um die 38°C) – und dazu geschrieben, er finde es bestürzend, dass sich manche darüber lustig machen. Eine Temperaturprognose. Mehr nicht. Und trotzdem explodiert die Kommentarspalte.
Was darunter passiert, ist ein Lehrstück darüber, wie soziale Medien heute funktionieren. Das eigentliche Thema verschwindet sofort. Es geht um Hitze, gestritten wird über Masken, Impfung und Corona. Einer der größten Diskussionsstränge dreht sich darum, ob es 2020 eine Maskenpflicht im Freien gab. Mit der Hitzewarnung hat das ungefähr so viel zu tun wie ein Aluhut mit Arbeitsschutz. Aus Widerspruch wird Verachtung. „Sind Sie auf den Kopf gefallen?” „Halts Maul.” „Du Pfeife.” „Bist du blöde?” „Selten dämlich.” „Sie scheinen an Alzheimer erkrankt zu sein.” „Jede Gehirnzelle weggeboostert.” „Dir scheint die Hitze das Hirn verschmort zu haben.”
Es wird persönlich. Und entmenschlichend. Dazu NS-Vergleiche. In beide Richtungen. Weil offenbar kein Kommentarstrang mehr ohne 1933 auskommt. Und am Ende kippt es ins Bedrohliche: „Es wird Zeit, dass man gegen diese Subjekte vorgeht.” Ein Satz, den andere Nutzer selbst als möglichen Aufruf zu einer Straftat einordneten.
Über all dem: tausende Lach-Smileys unter einem Beitrag, der von sterbenden Menschen handelt. Das Bittere daran: Diese Härte kommt nicht nur aus einer Richtung. Beide Lager beschimpfen sich auf demselben Niveau. Niemand überzeugt niemanden. Es geht nicht mehr ums Argument. Es geht ums Draufhauen. Und genau das belohnen soziale Medien.
Ein sachlicher Hinweis bekommt drei Likes. Eine fiese Beleidigung bekommt dreißig Antworten und wird nach oben gespült. Empörung ist die Währung, und wir alle zahlen mit. Man muss Karl Lauterbach nicht mögen. Man muss seinen Beitrag nicht teilen. Aber man kann sich fragen, ob das noch ein Gespräch über den Beitrag ist, oder schon betreutes Ausrasten mit Like-Funktion.
Tja… und wir erleben es gerade auf kommunaler, Landes- und Bundesebene was es bedeutet, ideologische Politik zu machen.
Und nein, es sind nicht die verteufelten Grünen, die das maßgeblich prägen. Es sind CDU und CSU, die an der Realität völlig unökologisch und unökonomisch (und in Zügen durchaus undemokratisch) vorbei regieren, nur im Sinn ihrer Ideologie.
Gut zu beobachten auch in Großbritannien im Zusammenhang mit dem Rücktritt des Premierministers in der vergangenen Woche. Auf dem Papier und in der Realität hat sich alles unter Sir Keir Starmer, der vor knapp zwei Jahren mit großer Mehrheit gewählt wurde, verbessert. Aber die Realität, dass viele Menschen in sozialen Medien leben, ist eine Plattform, die stark von weit verbreiteten, unmoderierten, gefälschten rechtsradikalen Nachrichten und Medien bestimmt wird, die von Faschisten und Milliardären geschaffen, kuratiert und in einigen Fällen in deren Besitz genommen wurden.
Kleine Erinnerung, dass Robert Habecks schlechtester Beliebtheitswert bei 33% lag und Katharina Reiche nach etwas über einem Jahr bei 15% liegt. Wer ist hier der/die schlechteste Wirtschaftsminister*in aller Zeiten?
In Deutschland will eine kostenlose App gegen Einsamkeit Menschen über ihre Streaming-Vorlieben miteinander verbinden. Vor diesem Hintergrund ist mit “KinoLemon” eine gemeinnützige Plattform gestartet, die Menschen über gemeinsame Interessen zusammenbringen möchte. Statt auf Fotos oder endloses Scrollen setzt das Angebot auf den individuellen YouTube-Geschmack: User:innen geben an, welche Kanäle sie regelmäßig verfolgen, und können anschließend Menschen aus ihrer Stadt entdecken, mit denen sie diese Interessen teilen.
Ich bin anscheinend wie Honig für Mücken und häufig zerstochen, mein Bite Away* ist mein bester Freund, ich könnte nicht ohne das Ding und habe immer einen in der Handtasche und einen auf meinem Nachttisch.. Forschende haben jetzt ein natürliches und günstiges Mittel gegen Mücken entdeckt. Es enthält Katzenminze und wirkt laut Tests in Uganda ähnlich gut wie chemische Mückenschutzmittel. Minze als Mückenmittel.
Das wird wieder einige gegen Regulierungen durch die EU aufbringen, aberes scheint mir plausibel und notwendig: EU will Mikroplastikfilter in Waschmaschinen vorschreiben: wie sie funktionieren

1. Wenn ich richtig schwitze __________ .
2. ________ zu schön .
3. Ich könnte eigentlich mal wieder _________ .
4. _________ untergehen.
5. Im Keller ________ .
6. ________ gemeinsam erleben .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !
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Hier ist ein wirklich guter Filmtipp, ich hatte ihn im Winter im Kino verpasst, und er läuft jetzt auf Prime. Der Film “The Change” erzählt auf familiärer Ebene davon, was passiert, wenn autoritäres Denken in der Mitte der Gesellschaft ankommt. Eine beunruhigende Mischung aus Politik und Familiendynamik – und leider brandaktuell. Läuft auf Amazon Prime.
Was ich noch gesehen habe: die Mini-Serie “Nur für dein Leben”. Leichte Unterhaltung, spannend, typisch Harlan Coben, ein Plot Twist nach dem nächsten und es ist nichts, wie es scheint. Läuft auf Netflix.
Und richtig schön fand ich auf Netflix den Film Voicemails for Isabelle. Erinnert etwas an den legändären Film Emails für dich mit Tom Hanks und Meg Ryan.
Die Fußball WM geht mir ja dieses Mal am A**** vorbei, aber dass die USA, trotz der plumpen Mauschelei von Trump, raus sind, und die Norweger und Belgier Publikumslieblinge sind habe ich zumindest mitbekommen. Aber Wimbledon schaue ich, die Finals sind ja jetzt am Wochenende. Passend dazu habe ich mir die brandneue Doku “Chris & Martina: The final set” auf Netflix angeschaut.
Fast zwei Jahrzehnte lang prägten Martina Navratilova und Chris Evert das Damentennis. Ihre von gegensätzlichen Spielstilen, Persönlichkeiten und Weltanschauungen geprägte Rivalität trieb beide zu historischen Höchstleistungen und faszinierte ein weltweites Publikum. Jahre nach ihrem letzten Match stellte das Leben sie vor eine Herausforderung, der sich keine von beiden auf dem Platz stellen konnte: zeitgleiche Krebsdiagnosen.
Mit Archivaufnahmen, persönlichen Interviews und exklusiven Einblicken in Behandlung und Genesung beleuchtet die Doku, wie zwei Ausnahmeathletinnen mit Sterblichkeit, Identität und Widerstandskraft umgehen. Der Film erzählt, wie aus der größten Rivalität der Sportgeschichte eine tiefe Verbundenheit wurde.
Ganz ganz große Empfehlung, auch wenn ihr keine Tennisfans seid.
Man könnte ihn auch Teflon Jens nennen. Erhielt Spahn bei Thiel privaten Preisnachlass? Auch diese Meldung (wenn sie stimmt) wird ihm wahrscheinlich nichts anhaben können. Presseanfragen zum Thema werden nicht beantwortet, ein Schelm, der …
Ach guck, teuer ist nicht unbedingt besser. ÖKO-TEST enthüllt: Diese Mineralwasser sind stark verunreinigt – Wasser für 19 Cent überzeugt.
Sommerurlaub. Und der größte Badestrand Europas liegt wo? In Deutschland.
Apropos Urlaub, meine Bloggerkollegin Nadind ist seit 15 Jahren Reisebloggerin und hat neulich einen interessanten Rückblick auf ihrem Blog: Meine Learnings und was ich heute anders machen würde. Stöbert auch gerne mal auf ihrem Blog, es sind so viele phantastische teils auch ungewöhnliche Reisetipps dabei.
Es ist schon irgendwie traurig. Und wirft irgendwie neue Fragen auf. Jahrzehntelang ist “Green Boots” eine stumme Mahnung für Bergsteigerinnen und Bergsteiger am Mount Everest. Jetzt steht fest, wer der Mann ist, der dort mit neongrünen Stiefeln im Eis liegt. Bis zum Herbst soll sein Körper geborgen werden – ein riskantes Unterfangen. Am Mount Everest liegen etwa 200 Leichen, weil ihre Bergung entweder zu schwierig oder zu teuer ist.
Wer das Trump-Projekt und die Zukunft der USA (vielleicht auch der Welt) verstehen will, muss auch Peter Thiel verstehen – der sechsteilige Deutschlandfunk Podcast “Die Peter Thiel Story” hat mich von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt.
Ich habe den Podcast in einem Rutsch durchgehört, sehr spannend, und gleichzeitig nicht gerade beruhigend. Gibts auf allen bekannten Podcast Kanälen. Was ich besonders erschreckend finde: die Motivation des Multi-Milliardärs, der die ganze Welt mit allen Mitteln nachhaltig verändern will, ist hauptsächlich Steuern zu vermeiden. Und länger leben. Absolut gruselig und so gefährlich.
Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. Das bedeutet mir wirklich viel.
Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Habt ein schönes Sommer- Wochenende!
Alles Liebe
Guten Morgen und sorry für Unterbrechung des wöchentlichen Programms, ich und mein schmelzendes Gehirn machen aus Gründen eine kurze Hitzepause. Passt gut auf euch auf, wir lesen uns in der nächsten Woche wieder!

Alles Liebe
EDIT: mir ist beim Bearbeiten der Text des Freitagsfüllers der vorletzten Woche reingerutscht, ich habe den Text inzwischen angepasst, sorry! Danke für’s aufmerksam machen.
Heute bin ich auf dem Weg nach Regensburg, um über das Wochenende den Förstersohn zu besuchen. Und ich habe ihn schon vorgewarnt, dass ich bei der vorhergesagten Hitze auf keinen Berg kraxeln werde. Sondern alle Eisdielen der Stadt testen werde.
Ich hoffe, meine Blumen auf der Terrasse überleben drei Tage ohne Wasser, denn die Nachbarn sind auch alle über das Wochenende verreist. Wenigstens bleiben die Schnecken bei der Hitze schön im Wald und vergnügen sich nicht an meinen frisch gepflanzten Lobelien. Der Sommer ist endlich so, wie ich es mag, herrlich.

Ansonsten habe ich Reisepläne gemacht und wieder verworfen, vielleicht ergibt sich noch etwas, vielleicht auch nicht. Ich sehe das entspannt und kann auch spontan verreisen.
In dem Zusammenhang habe ich etwas bemerkt: dass Menschen, die viel gereist sind, tendenziell weniger urteilen. Nicht weil sie nett geworden sind, sondern weil sie zu viele Versionen dessen gesehen haben, was “normal” ist. In einem Land ist es normal, mit den Händen zu essen. In einem anderen ist es normal, am Tisch still zu sein. In einem dritten ist es normal, Fremde zu umarmen. Wenn du 30 verschiedene Versionen des richtigen Weges gesehen hast, hörst du auf, zu glauben, dass deine Version die einzige ist. Reisen lehrt nicht nur Geographie. Es lehrt Toleranz, glaube ich.
Ich möchte heute auch ein sehr persönliches Thema ansprechen und eine Erfahrung mit euch teilen. Vielleicht hilft es ja irgendjemandem, der auch gerade viel grübelt oder psychische Belastungen oder Stress sehr spürt.
Momentan raubt mir ein immer wiederkehrendes Gedankenkarussell zuviel Energie. Mein Gehirn durchdenkt ein Problem immer wieder, ohne es zu lösen. Kennt ihr das auch? Tagsüber schaffe ich es meistens, die Gedankenschleife zu unterbrechen und die Aufmerksamkeit sanft zurück in das Hier und Jetzt zu lenken. Darüber habe ich auch Anfang der Woche hier auf dem Blog geschrieben, Art Journaling ist für mich eine Art Therapie. Malen, Schreiben, irgendwas mit den Händen werkeln, all das kann beruhigen und ablenken vom Grübeln und Gedankenkarussell. Nachts ist das nicht so einfach, aber zum Glück habe ich keinen massiven Druck, unbedingt schlafen zu müssen, weil ich keinen früh klingelnden Wecker habe. Es nervt trotzdem.
Ich habe mir auch deswegen für eine kurzfristige Unterstützung Hilfe durch psychologische Online-Beratung gesucht. Wir alle wissen, dass der klassische Weg in eine therapeutische Praxis inzwischen super schwer und kompliziert geworden ist. Lange Wartezeiten, Rückbau der Therapieplätze durch die Krankenkassen, man liest und hört es fast jeden Tag. Durch Tipps aus dem Freundeskreis wurde ich auf Online Therapie bzw Hilfsmöglichkeiten aufmerksam. Ich bin jetzt meiner Wahrnehmung nach auch nicht wirklich erkrankt oder habe schwerwiegende Probleme, die eine längerfristige Therapie benötigen würden. Einfach mal zeitnah per Videochat oder telefonisch (auf Wunsch auch anonym) mit jemandem reden, der fachlich qualifiziert ist und neutral. Psychologische Online-Beratung hilft Studien zufolge bei vielen psychischen Belastungen genauso gut wie Gespräche vor Ort. Sie ist besonders wirksam bei leichten bis mittelschweren Problemen (z.B. Stress, Lebenskrisen oder leichten Depressionen) und bietet den großen Vorteil von schnellen Terminen ohne lange Wartezeiten. Für akute Krisen oder schwere psychische Erkrankungen ist die Online-Beratung natürlich oft nur eine Übergangslösung. Aber besser als nix, denke ich.
Nachdem ich einige Möglichkeiten online recherchiert hatte und auf Empfehlung einer Bekannten mit guten Erfahrungen bin ich bei PSYNowgelandet. Und bereits zwei Sitzungen haben mir viel gebracht und gut getan. Gut investiertes Geld, meine Gesundheit ist mir das wert. Ich habe für die kommende Woche noch einen dritten Termin sozusagen als Feedback Gespräch gebucht und habe bereits das Gefühl, so aus einer persönlichen Konfliktsituation gut heraus zu finden. Wenn ihr mehr Details wissen möchtet, schreibt mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular.
Sehr gefreut habe ich mich über diese Postkarte aus Schottland. Mein Doktorsohn schreibt mir immer Postkarten von seinen Reisen, seit vielen Jahren. und ich liebe es sehr.

Das Thema KI beschäftigt mich aktuell immer noch sehr. Die umstrittene neue Plattform Objection.ai ermöglicht es, Artikel von Journalisten mithilfe von Künstlicher Intelligenz prüfen zu lassen. Das von Tech-Milliardär Peter Thiel (wenn ich könnte, würde ich hier ein Kotz-Emoji einfügen) finanzierte Start-up bietet für Gebühren ab 2.000 Dollar an, Medienberichte auf ihren Wahrheitsgehalt zu untersuchen und umstrittene Fälle öffentlich zu bewerten.
Es ist schon fast ironisch: Kl wird unter anderem mit der Arbeit von Journalistinnen und Journalisten trainiert – natürlich illegal und ohne sie dafür zu bezahlen. Außerdem mach Kl viele Fehler, diskriminiert gegen Minderheiten und kann von ihren Besitzern selbst manipuliert werden, wie Grok durch Elon Musk. Für Unwahrheiten der KI haftet exakt niemand. Journalist*innen dagegen unterliegen strengen Regeln und haften für das, was sie schreiben.
Genau die sollen jetzt von Kl gegen Bezahlung verurteilt werden? Das grenzt an Verleumdung! Und wie sollen sie sich gegen falsche Anschuldigungen wehren? Genau das ist das Ziel: sie einschüchtern oder dafür zu sorgen, dass sie nur noch mit ihrer eigenen Verteidigung beschäftigt sind. Das ist ein organisierter Angriff auf die Pressefreiheit – finanziert von Männern, die keine demokratische Kontrolle über ihren unsäglichen Reichtum und ihren Machthunger wollen. Einfach ekelhaft.
Die Fußball WM der Männer hat meiner Wahrnehmung nach immer noch nicht den üblichen Hype – zumindest hierzulande – ausgelöst. Dieses ganze Turnier und alles was dahintersteckt, ist ein Clusterfuck aus Heuchelei und politischer Doppelmoral.
Hier ein Insider: MAGA = make algae great again. Ich sage nur Reflection Pool und american blue. Ich amüsiere mich sehr über die Witze und Memes, die dazu gerade auf Social Media im Umlauf sind.
Schlagzeilen in Deutschland machen auch gerade immer mehr Lokalpolitiker der rechten Partei, die bei den letzten Kommunalwahlen in Stadtparlamente gerutscht sind. Auch bei uns in der Stadt. Meistens wird wegen rassistischer oder volksverhetzender Äußerungen ermittelt. Gut so. Also klar, die AfD ist eine faschistische Partei, aber kann man es einem Menschen wirklich verübeln, wenn er AfD Politiker wird? Man muss nichts können, kriegt richtig viel Kohle, kann die ganze Familie im Job unterbringen und wenn doch mal was Doofes passiert, kann man einfach den Anderen die Schuld geben.
Klingt doch eigentlich nach nem super Job, oder? Wäre da nicht der Fakt, dass man aktiv an der Beseitigung der Demokratie mitwirken muss.
Und langsam glaube ich, dass Friedrich Merz gar nicht unser Kanzler ist, sondern ein Sozialexperiment um zu beobachten, wie lange die Bevölkerung den ganzen Shit mitmacht.
Immerhin läuft gerade auch – von der Bevölkerung initiiert – eine sehr erfolgreiche Petition, HaPe Kerkeling als Bundespräsidenten zu nominieren. Es gibt also noch Hoffnung.
Das Europaparlament hat für ein Verbot von KI-Anwendungen gestimmt, die sexualisierte Deepfakes erzeugen können. Künftig sollen Anbieter ihre Systeme technisch so absichern, dass intime Darstellungen ohne Einwilligung nicht erstellt werden können. Die neuen Regeln sollen Betroffene besser vor digitaler Gewalt schützen. EU-Parlament will sexualisierte Deepfakes verbieten.
Häusliche Gewalt nimmt leider zu. Berlin baut den Schutz für Betroffene häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt aus. Mit einem eigenen Gewalthilfegesetz, neuen Frauenhäusern und zusätzlichen Beratungsangeboten soll Hilfe künftig schneller und verlässlicher erreichbar sein. Berlin schreibt Schutz vor Gewalt ins Gesetz.
Und es gibt ja auch gute KI, die sinnvoll eingesetzt wird. Das ist erfreulich bei den vielen negativen Nachrichten.Demenz und andere kognitive Einschränkungen werden oft erst spät erkannt. Forschende in den USA haben nun eine KI entwickelt, die anhand von Gesprächen mit Ärzt:innen frühe Hinweise auf kognitive Probleme erkennen kann. Das Verfahren könnte künftig helfen, Betroffene schneller zu identifizieren und rechtzeitig zu unterstützen. Demenz-Früherkennung durch KI-Analyse von Arztgesprächen


1. Was einmal Tugenden waren ___________ .
2. Mein Herz schwankt zwischen _________ und __________ .
3. In meiner Mailbox ___________ .
4. _________ , so würde mein Leben als Fernsehserie heißen.
5. Du merkst dass du alt wirst, wenn __________
6. ____________ ist mein Lieblings-Eis .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !
Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Ich habe mir die Doku “Maternal Instinct: Der Fall Taylor Parker” auf Netflix angeschaut (gibt es auch deutsch syncronisiert, den Trailer leider nicht). Verstörend, absolut verstörend. Wie kann so etwas sein? Und doch ist alles durch Original Aufnahmen dokumentiert.
Beleuchtet wird der Fall einer jungen Frau aus Texas, die in ihrem Umfeld das Bild eines wohlhabenden, glücklichen Lebens aufbaut. Eine neue Beziehung, große Zukunftspläne und eine angebliche Schwangerschaft scheinen alles zu vervollständigen. Doch hinter der perfekt inszenierten Fassade häufen sich Zweifel. Angehörige, Freund*innen und später auch Ermittler*innen stoßen auf Widersprüche, die sich nicht länger erklären lassen.
Die Dokumentation rekonstruiert diesen Prozess aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigt, wie sich eine Lüge über Monate und Jahre hinweg verfestigen kann. Dabei steht weniger der kriminalistische Schockmoment im Vordergrund als die Frage, wie Manipulation, Vertrauen und Selbsttäuschung in einer Gemeinschaft wirken.
Ihr merkt es vielleicht, ich bin gerade wieder mal in einer Doku Schleife. Man bekommt ja oft, wenn man etwas zuende geschaut hat, etwas ähnliches vorgeschlagen. Ich bekam die Dramaserie „The Witness” angezeigt, und gleichzeitig auch die Doku „Der Mord an Rachel Nickell”. Es geht in beiden Fällen um den gleichen Fall, einer Tragödie, die Großbritannien über Jahrzehnte erschüttert. Netflix beleuchtet den Fall in zwei Formaten.
In der Dokumentation „Der Mord an Rachel Nickell” rollt Netflix einen der folgenschwersten Justizskandale der britischen Kriminalgeschichte neu auf – und rückt vor allem die Perspektive der Hinterbliebenen in den Mittelpunkt. Die Doku analysiert die Ermittlungen, den Justizskandal und die späte Überführung des wahren Täters. Expert*innen und Beteiligte rekonstruieren die Fehler der Polizei und die Bedeutung moderner Forensik.
Zu mehr TV Time bin ich in den letzten Tagen nicht gekommen, aus den oben erwähnten Gründen.
Wer ist eigentlich für das verantwortlich oder ist haftbar für das, was eine KI tut? Interessante Frage, auch rechtlich gesehen. Hier gibt’s Antworten von Rechtsexperten.
Emma Chamberlain ist 21 Jahre alt und ein Multitalent – YouTube-Phänomen, Podcast-Host, Möbeldesignerin. Für ihr erstes eigenes Haus hatte sie viele Ideen, die zwei Interiordesignerinnen umsetzten. In dieser Villa mit Pool wohnt der Social-Media-Star in Beverly Hills. Mit 21 Jahren. Wahnsinn. Und so schön!
Podcast Empfehlung für alle Angie Fangirls: “Machtmenschen – Angela Merkel – Haben Sie Mitgefühl mit Friedrich Merz?” Auch, wenn es ein Podcast vom Focus ist (ich finde das Magazin leider inzwischen ziemlich rechtslastig), dieser ist durchaus hörenswert.
Und eine interessante und teils bissig amüsante Analyse der Anbiederei um Trump beim G7 Gipfel von Robin Alexander im Machtwechsel Podcast “Der Geist von Evian – Hauptsache Trump gefällt es”. Co Host Dagmar Rosenfeld ist übrigens die Exfrau von Christian Lindner, das nur so am Rande, wenn ihr das noch nicht wusstet. Gehört zur Berliner Promi Szene.
Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. Das bedeutet mir wirklich viel.
Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Habt ein schönes Sommer- Wochenende!
Alles Liebe
Art Journaling ist für mich eine wunderbare Möglichkeit, Kreativität und manchmal auch die Verarbeitung meiner Gedanken zu verbinden – ganz ohne Regeln oder Perfektionsdruck. Farben, Collagen und Strukturen gestalten und meistens auch noch ein paar reflektierende oder motivierenden Worte, in meinem Art Journal gibt es kein richtig oder falsch.
Und wenn es mir mal nicht gut geht, kann es für mich eine Art von Therapie sein. Diese Erfahrung habe ich am Wochenende wieder gemacht und ich teile gerne heute meine Gedanken dazu mit euch. Denn mein liebstes Zitat über’s Bloggen, das ich vor Jahren auf einer BLOGST Konferenz gehört habe, ist immer noch *Bloggen ist nicht alles für sich behalten*.
Ganz nach dem Motto: Weg mit dem Erwartungsdruck – rein in die Entspannung! Denn genau darum geht es meiner Meinung nach beim Art Journaling: die Freude am kreativen Prozess. Im Flow sein, sich treiben lassen und einfach erschaffen – ohne Druck, ohne Regeln, nur für mich.
Ich habe in den letzten Tagen wieder einige Seiten in meinem aktuellen Art Journal, dem Dina Wakly MEdia Ledger Journal, gestaltet. Ich mag das Journal immer noch sehr, da es bedruckte Seiten wie in einem alten Kassenbuch hat. Inzwischen habe ich allerdings auch festgestellt, dass die Seiten nicht viel Feuchtigkeit vertragen. Und ich liebe Techniken mit Aquarell, viel Gel Medium und Tinten. Es geht schon, aber die Seiten ziehen sich nach dem Trocknen nicht wieder komplett glatt. Irgendwie stört es den Monk in mir ein wenig, aber Art Journaling lebt eben auch vom Imperfekten. Ich werde Techniken mit viel Feuchtigkeiten jetzt doch öfter in meinem Art Journal mit dickeren Seiten aus Aquarellpapier* machen. Und im Ledger Journal mehr Collagen mit meinem Lieblings-Klebestift* machen.
Diese Seiten sind bei meinen ersten Experimenten mit Gelli Plate Drucken mit eigenen Fotos entstanden. Inzwischen habe ich diese Technik noch wesentlich verbessern können und mehrere erfolgreiche Workshops zu diesem Thema veranstaltet.
Für die linke Seite hatte ich ein Foto der Treppe von Schloss Sancsoussi auf der Gelli Plate auf Seidenpapier gedruckt. Rechts war das Motiv ein Foto meiner Blumendekoration aus der Osterzeit, ein paar Traubenhyazinthen in einer Glasvase.

Hier habe ich eigentlich nur ein paar Papierreste verarbeitet, die bei mit immer beim Gel Press Druck anfallen, es war ein Test mit Alcohol Ink und Schablonen auf einer kleineren A4 Gelli Plate*, mit der ich direkt in das Art Journal gedruckt habe.
Das Wetter ist kaputt, oder? Gestern hatte ich einige Videos von Neuschnee in den Bergen in meinem Feed auf Social Media und als ich kurz vor Mitternacht mit meinem Auto mit 80 auf der rechten Spur im prasselnden Regen und mit Sitzheizung über die Autobahn von Köln nach Hause schlich, dachte ich: was kommt jetzt, Winterreifen? Mitte Juni? Aber nun ja, im Bauernkalender heißen diese Tage Schafskälte. 10 Grad nachts, das hatten wir auch an Weihnachten. Aber hey, nächste Woche Sonntag zeigt meine Wetter App 37 Grad an. Verrückt.
Apropos gestern Abend. Endlich gab es wieder ein paar Stunden wunderbare Zeit mit meinen Kölner Blogger Freundinnen. Wir haben uns bei Ricarda getroffen, gequatscht, gegessen und ein paar wundervolle Stunden verbracht. Blogklüngel, die Beschreibung der Gruppe pssst immer noch so gut und wir kennen uns zum Großteil seit den BLOGST Anfängen 2012, mehr als 14 Jahre. Das war noch vor Instagram! Und wir haben alle wie wild getwittert. Sophie meinte gestern scherzhaft, wir sind wie Dinosaurier. Maja, Bine und ich sind zurzeit die Einzigen aus der kleinen Gruppe, die noch aktiv bloggen. Blogs werden immer wieder totgesagt, 3 Sekunden Aufmerksamkeitsspanne und so weiter. Aber seit kurzem wird Substack sehr gehyped, das ist sozusagen eine erweiterte neue Platform für Texte, Videos usw. Und erinnert sehr an klassische Blogs. Und lässt hoffen, dass Menschen doch noch längere Texte und nicht nur schnelle TikTok und Reels konsumieren. Wir alle sind uns immer wieder einig, dass wir die “alten Zeiten” vermissen, das Netzwerken, die Verbindungen und die Lust auf Neues. Aber wir haben auch immer wieder Ideen wie: man könnte …. man sollte … mal sehen. Keiner hat Fotos gemacht, bis auf ein Selfie, haha, wie Zeiten sich ändern.

Vor fast 10 Jahren ist mein Zähler bereits über die Grenze von VIER MILLIONEN Klicks auf diesen Bloggesprungen, ich kann mich noch gut an das Gefühl von Freude und Dankbarkeit erinnern. Seitdem schaue ich kaum noch in meine Statistik, ich habe keinen direkten Vergleich zu dieser Zahl, weil die Tools sich geändert haben seit ich meinen Blog vor einigen Jahren auf eine neue Hosting Platform umziehen musste. Ich liebe meinen Blog. Immer noch. Er ist eine Art Tagebuch. Er ist wie (oder trotz) Social Media eine Art Fenster in eine Welt weit ausserhalb meines täglichen Lebens. Ich schreibe und blogge aus dem Herzen.
Bloggen bedeutet für mich immer noch teilen, Facetten meines Lebens, meiner kreativen Spielereien, meiner Ideen. Und das wird auch noch bleiben, mein Blog Baby wird im August 20 Jahre alt. Und trotz der rückgängigen Besucherzahlen hier weiß ich jeden Menschen, der hier meinen Gedankensalat, meine Freitagstipps und meine kreativen Beiträge liest, von ganzem Herzen zu schätzen. DANKE!

Auch am vergangenen Wochenende gab es für mich auch eine Art Trip in die Vergangenheit. In meiner alten Heimat im Münsterland kamen beim Besuch von Schloss Lembeck mit meiner Tochter und meiner Tante viele Erinnerungen hoch. An meine Kindheit dort, meine Teenie Zeit und meine Hochzeit. Ist das altersbedingt, dass man manchmal etwas sentimental nach hinten schaut? Oder weil die Zukunft gefühlt nicht so rosig aussieht?
Ansonsten habe ich in den letzten Tagen gefroren, meine Schränke ausgemistet und gefühlt einen Berg Sellpy Tüten gepackt. Fertig bin ich damit noch nicht.
Kennt ihr das, eure Sachen hängen sauber und gebügelt im Schrank. Ihr nehmt sie raus, beschließt dass sie verkauft werden können und beim zusammenfalten für die Sellpy Tüte erscheint auf einmal mysteriös ein kleiner Fleck, die Sachen sind doch irgendwie knüddelich usw. Ich hatte dieses Erlebnis so oft und dachte teilweise, kommen Flecken nach dem Waschen irgendwie heimlich wieder? Oder bin ich eine Pottsau und hänge fleckige Sachen in den Schrank? Jedenfalls habe ich viel durchgewaschen und gebügelt. Und wieviele Halstücher und Schals braucht ein Mensch? Von 60 auf 10 reduziert. Fühlt sich gut an.
Morgen kommt wieder ein Kind zur kurzen Stippvisite in’s Hotel Mama und hat sich traditionell Kartoffelsuppe gewünscht. Im Juni. Passt wenigstens zum Wetter.
Für das andere Kind hatte ich Madeleines gebacken. So schnell gebacken wie verspeist, die fluffigen kleinen Dinger.

Ich verwende dafür immer dieses Rezept und diese Madeleines Backform*. Sie schmecken übrigens auch nach einigen Tagen gut, haben mit meine Kolleginnen im Büro bestätigt.
Ich war doch recht erschrocken über die Welle von Hass und Hetze, die nach den immer noch andauernden rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast durchs Netz gerollt ist.
Offenkundig sympathisieren nicht wenige mit Selbstjustiz und Mob-Gewalt gegen Minderheiten (auch Frauen und Kinder). Das Verbrechen des aus dem Sudan stammenden Täters (der nach bisherigen Erkenntnissen einen legalen Status hat) ist verachtenswert, aber dies wird der Rechtsstaat regeln. Pogromartige Gewalt gegen Minderheiten ist inakzeptabel – und dass diese von Leuten wie Elon Musk angestachelt wird, ist es auch.
Die gestern gestartete Fußball WM der Männer geht mir übrigens am A**** vorbei, ich boykottiere das, nur mal so nebenbei gesagt. Aus Gründen.
Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Die USA richten eines der größten Sportereignisse der Welt mit aus, das Land wird 250 Jahre alt und der Papst kommt nebenbei auch noch aus diesem Land. Und Trump schafft es trotz dieser Gemengelage, dass keiner mehr Lust auf irgendwas hat. Das muss man auch erstmal nachmachen.
Es ist gerade schwer in Mode, auch unser Land schlecht zu reden, und diesem Trend können sich die Regierungsparteien selbstverständlich nicht verweigern. Während Merz die Ursachen für den allgemeinen Niedergang in der Bevölkerung verortet, die seiner Ansicht nach zu wenig arbeitet und zu oft krank ist, neigen seine Koalitionspartner von der SPD eher zur traditionellen Selbstzerfleischung. Es nervt nur noch.
Pflegekräfte arbeiten unter widrigsten Bedingungen. Patienten können nicht mehr behandelt werden. Behinderte bekommen Leistungen gekürzt. Pflegende Angehörige erwerben keine Rentenpunkte mehr. Rentner leben von Sozialhilfe. Wir müssen sparen. Sparen. Sparen. Im System ist kein Geld mehr. Aber Heyho, Musk ist endlich Billionär. (Mehr dazu weiter unten in der Rubrik Freitagstipps zum Hören)
Und trotzdem: Wenn uns die Fähigkeit zur Differenzierung wegbricht und wir nur noch in „echt” und „feindlich” unterteilen, bricht das Fundament weg. Diese Erkenntnis macht mich zutiefst traurig. Wo finden wir die Kraft, dieser bewussten Spaltung wieder echte, komplexe Zwischentöne entgegenzusetzen? Wie man spaltet wissen wir jetzt, aber wie man eine Gesellschaft wieder zusammenführt bleibt noch im Verborgenen.
Ein US-amerikanischer Arzt, der sich im Kongo mit Ebola infiziert hatte, ist nach gut zwei Wochen Behandlung in der Berliner Charité geheilt entlassen worden. Sein Zustand war zwischenzeitlich lebensbedrohlich. Der Patient wurde mit dem experimentellen Antikörper-Präparat MBP134 sowie dem antiviralen Mittel Remdesivir behandelt. MBP134 ist noch nicht zugelassen – weltweit wurden bisher erst sechs gesunde Menschen damit getestet.
Die Ärzte beobachteten eine rasche Stabilisierung des Patienten. Das Team betonte jedoch: ‘Wir wissen nicht, was passiert wäre, wenn diese Medikamente nicht verabreicht worden wären (Präventions-Paradoxon). Eine sichere Aussage zur Wirksamkeit sei daher nicht möglich. Auch die Frau und die vier Kinder des Arztes kamen in die Charité und erhielten das Präparat vorsorglich. Sie zeigten keine Symptome und befanden sich in einem getrennten Bereich der Station in Quarantäne.
Charité-Virologe Christian Drosten (ja, genau der) hatte maßgeblich an der Entwicklung eines passenden PCR-Tests für den aktuellen Ebola-Stamm mitgewirkt. Die Tests wurden Laboren weltweit zur Verfügung gestellt.
Mehr als 25.000 Menschen tragen ein Organspende-Tattoo Ein kleines Tattoo setzt ein großes Zeichen: Mehr als 25.000 Menschen in Deutschland tragen inzwischen das „Opt.Ink“-Tattoo, das ihre Bereitschaft zur Organspende zeigt. Die Initiative will das Thema sichtbarer machen und Menschen dazu anregen, über Organspende zu sprechen und eine bewusste Entscheidung zu treffen. Ich hatte vor dem Lesen des Artikels noch nie davon gehört und finde das super.

1. Vorübergehend ist ________.
2. _________ vom Grill.
3. Ich könnte mal wieder ___________ .
4. ________ , egal wie müde ich bin.
5. Mein Rezept __________ ist besonders _________ .
6. _______ trotzdem.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !
Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Leise Hoffnung keimte in mir auf, nachdem ich in der ARD Mediathek den Beitrag “Die Brexit-Erben: Uns reicht’s!” gesehen hatte. Die Generation, die damals bei dem Austritts-Referendum noch nicht stimmberechtigt war, lehnt sich auf. Ist doch noch nicht alles verloren?
Auf Apple TV habe ich “Unconditional” gesehen. Spannende Story, in Israel produziert.Ein Mutter-Tochter-Urlaub in Fernost nimmt eine verheerende Wendung, als Tochter Gali in Russland wegen Drogenbesitzes verhaftet wird . Ihre Mutter Orna weigert sich, die Anklage zu akzeptieren, und mobilisiert daheim in Israel mit TV‑Auftritten und über Social Media die Massen. Doch je verzweifelter sie um Galis Freiheit kämpft, desto drängender wird die Frage: Wie gut kennt sie ihr Kind eigentlich wirklich? Was hat sie mit dem Geheimdienst zu tun? Warum wurde sie aus der Armee geworfen? Was machen die vielen fremden Pässe in ihrem Gepäck? Komplex und vielschichtig erzählt, mit perfekten Spannungsbögen. Ach wenn mich die Hauptfigur öfter wegen ihrer Naivität genervt hat. Aber so ist das als Mutter, man kämpft um sein Kind, egal was es getan hat oder wie die Umstände sind.
Falls jemand ein Gegenprogramm zur WM braucht: Auf Netflix gibt es seit einer Woche endlich alle 15 Staffeln von Emergency Room zu sehen. Ich nutze diese Chance um die legendäre Krankenhausserie, die insgesamt 23 Emmy Awards gewann, wieder einmal zu bingen. Für mich war, ist und bleibt es die beste Serie aller Zeiten in diesem Genre. Sie wurde, das habe ich gerade erst gesehen, zu Zeiten der Erstausstrahlung sogar im Deutschen Ärzteblatt erwähnt.
Ich konnte es kaum glauben. Über was überhaupt Studien angefertigt werden, und was diese Studie aussagt :Studie zeigt: Geklaute Pommes schmecken tatsächlich besser!
Und noch eine Studie.Was wir damals liebevoll belächelt haben, sieht die Forschung heute als ein erstaunlich wirksames Mittel gegen die Beiläufigkeit des Alltags. Laut einer Harvard-Studie hilft ein kleiner Trick, um im Alltag zufriedener zu sein.
Und aller guten Dinge sind drei. Inwiefern sind Menschen bereit, für die Gemeinschaft auf private Vorteile zu verzichten? Ein weltweites Experiment untersucht diese Frage. Das Ergebnis zeigt: Echte Kooperationsbereitschaft unterscheidet sich stark von der Erwartung an die Mitmenschen. Besonders in Deutschland ist das ausgeprägt. Eine Studie der Uni Bonn. Die wichtigste Erkenntnis aus der Studie ist jedoch diese: “Wir könnten, wenn wir weniger pessimistisch und damit realistischer wären, in einer besseren Welt leben.” Viele Menschen erliegen demzufolge einer kognitiven Selbsttäuschung, indem sie die anderen zu negativ einschätzen: “Dadurch schwächen wir uns selber.”
Ich beschäftige mich zurzeit viel mit dem Thema KI. Dadurch wird mir in meinem Algorithmus noch mehr dazu angezeigt. Ein sehr komplexes Thema, das uns alle betrifft. Auch, wenn wir es nicht wollen, KI überrollt uns einfach und ich habe den Eindruck es gilt jetzt, das Schlimmste zu verhindern. Unglaublich aufschlussreich, interessant, spannend und auch erschreckend finde ich den aktuellen Deutschlandfunk Podcast dazu. “Die Open AI Story” beleuchtet die Entstehung und Verwandlung des ehemals gemeinnützigen und idealistischen Tech Giganten. Wann sind Sam Altman, Elon Musk & Co. falsch abgebogen? Wie gruselig und verstörend sind KI Geliebte? Und warum ist das alles so gefährlich? 5 von 6 Folgen des Podcasts sind bisher verfügbar, ich warte mit Spannung auf die letzte Folge und habe beim Hören bisher oft innerlich oder auch laut WTF gesagt. Ganz große Empfehlung!
Und ich habe ein neues Hörbuch angefangen. Mich interessiert Geschichte, mich interessiert Politik, und das Leben von Menschen dazu. Es war nur logisch, dass ich mir direkt nach dem Erscheinen das neue Buch der ehemaligen – und in meinen Augen der letzten bewundernswerten und authentischen – First Lady Jill Biden als Hörbuch gekauft habe. In View from the East Wing: A Memoir”* beschreibt sie ihre Zeit im Weissen Haus, ihre nicht sehr erfreulichen Begegnungen mit Frau Trump, die Krisen in den Präsidentschaften ihres Mannes und was es bedeutet, die wichtigste Frau in Amerika zu sein. Sie liest das Hörbuch selbst, es ist bisher angenehm zu hören und wenn ich es zuende gehört habe, gibt es hier ein Feedback und es ist bis dahin hoffentlich auch in deutscher Sprache verfügbar.
Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. Das bedeutet mir wirklich viel.
Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Habt ein schönes und hoffentlich nicht zu regnerisches Wochenende!
Alles Liebe